Liebes Forum,
ich bitte um Rat in so einem Falle:
Es gibt einen Untermietvertrag und der Mieter hat bis Ende der Vetragslaufzeit 2 Schäden verursacht.
a) eine beschädigte Lampe; Neupreis vor mindestens 3 Jahren: rund 40€.
b) eine (kleine) Delle in der Bettkante (Gestell, Holz); Mieterin meint, dieser Schaden koste mindestens 250€, da das Bett "teuer" gewesen sei und sie dadurch Sorge habe, überhaupt einen Käufer zu finden. Das Bett ist ebenfalls mindestens 3 Jahre alt.
Der genaue Preis des Bettes ist unbekannt. Ist der Mieter jedoch verpflichtet einen so hohen Betrag zu zahlen, mit dem Argument, die Mieterin habe dadurch vielleicht Schwierigkeiten, es überhaupt wieder zu verkaufen? Das Bett ist ansonsten in einem einwandfreien Zustand und freilich nutzbar.
Gibt es rechtlich nicht einen ohnehin Werteverfall der Gegenstände? Wäre der monetäre Ausgleich zur Lampe der damalige Kaufbetrag?
Ich hoffe, Ihr habe dazu einige Ideen.
Wenn Ihr noch Informationen benötigt, schreibt bitte.
Grüße,
Aristoteles
(Ich hoffe, der Thread ist hier im richtigen Unterforum, sonst bitte ich um Verschiebung, danke!)