Unrechtmäßiges Verbot von Hundehaltung?

  • Guten Tag,

    Wir wohnen seit über 2 Jahren zur Miete in einem Haus mit 32 Parteien (inkl. Garten).
    Seit langem wollen wir einen Hund, nun gibt es einen Welpen zum Kauf, weswegen wir dann auch wirklich unseren Vermieter kontaktiert haben.
    Denn in unserem Mietvertrag steht: "Tierhaltung nach Absprache erlaubt." Einige der anderen Mieter haben auch Katzen, also befürchteten wir nichts.

    Die zeitweilige Betreuung des Hundes meiner Mutter 2-3* pro Jahr war uns vor langer Zeit erlaubt worden - der Vermieter wusste also, dass wir Tiererziehung drauf haben.

    Doch nun das: Soeben bekamen wir eine Absage des Vermieters. Die Begründung scheint jedoch sehr fadenscheinig. Er kann es uns nicht erlauben, da er fürchtet, dass alle anderen Mieter sich nun auch einen Hund anschaffen wollen. Bei uns weiß er ja, dass das klappt, aber wenn andere Mieter dann Hunde haben, die sich nicht benehmen und ein Gekläffe entsteht, dann ist die Ruhe im Haus gestört.
    Auf meine Aussage hin, dass es ja immer Einzelfallentscheidungen seien, und er nicht jedem Mieter die Hundehaltung erlauben müsste und sie in Problemfällen ja noch nachträglich zurueckziehen könnte, sagte er, dass das dann bestimmt vor Gericht gehen würde und er sda keine Lust drauf hat.


    Darf er uns mit dieser Aussage abspeisen? Ist es nicht genau das, was das Urteil vom März diesen Jahres verboten hat?


    Ich bin jetzt ein bisschen ratlos und wiß nicht, wie ich darauf reagieren soll. Bisher hatten wir eigentlich keinen Ärger mit dem Vermieter und ich möchte auch ungern einen vom Zaun brechen. Daher wäre ich für jeden Ratschlag dankbar.

  • Hallo annilie,

    dieses Thema ist regelmässig Gegenstand von rechtlichen Auseinandersetzungen, also gerichtlichen Einzelfallentscheidungen, Ende offen. Ich würde es nicht drauf ankommen lassen. Aber Ihr müsst selbst entscheiden, wie leidensfähig und -willig Ihr seid. Gewinner stehen jetzt bereits fest...


  • ...... er fürchtet, dass alle anderen Mieter sich nun auch einen Hund anschaffen wollen. Bei uns weiß er ja, dass das klappt, aber wenn andere Mieter dann Hunde haben, die sich nicht benehmen und ein Gekläffe entsteht, dann ist die Ruhe im Haus gestört.
    Auf meine Aussage hin, dass es ja immer Einzelfallentscheidungen seien, und er nicht jedem Mieter die Hundehaltung erlauben müsste.....

    Richtig, außer Ihnen, muß er ja nicht anderen auch noch Hundehaltung erlauben.

    Solche Egoisten sind bei mir gleich unten durch!! :eek:

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