Hallo.
Meine Nebenkostenabrechnung für August bis Dezember 2011 beläuft sich auf über 1500 €. Ich bewohne alleine 113 qm. Mir scheint das mehr als überteuert, zumal ich im August noch gar nicht eingezogen war, d.h. kein Verbrauch durch Heizung und Wasser entstanden sein kann. Außerdem heize ich längst nicht alle Zimmer. (Ein Raum ist ungenutzt, der Flur hat keinen Heizkörper, die Küche ist durch den Backofen warm genug.)
Welcher ungefähre Betrag wäre denn realistisch? Ich fühle mich absolut betrogen
In meiner letzten Wohnung habe ich einen Bruchteil dessen bezahlt.
Nebenkosten realistisch?
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Lalli -
30. Oktober 2012 um 01:23 -
Erledigt
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Leider ist das Ansinnen, welches Sie hier stellen, schlichtweg nicht beantwortbar.
Der Betrag wäre hochgerechnet 3000 € in Jahr und erscheint mir auch ungewöhnlich hoch. Allein damit können Sie noch nichts anfangen.
Nehmen Sie die Rechnung und lassen Sie sie vor Ort prüfen und können dann erst die notwendigen Maßnahmen zu einer Reduzierung ergreifen.Hier macht allers andere keinen Sinn, denn Heizkostenabrechnungen sind immer zu hoch, obwohl alle immer fleißig am sparen sind.
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Solche Fragen ohne weitere Angaben sind das Salz in der Suppe eines Forums.
Was würdest du antworten, wenn ich frage, ob es möglich sein kann, dass mein Auto auf 10.000 km 800 Liter Super verbraucht, dabei fahre ich ganz selten Vollgas. Mein voriges Auto hat bei der gleichen Strecke nur 700 Liter gebraucht.
Merkst du, wie unsinnig meine Frage ist?
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Entscheidend ist der Vertragsbeginn, nicht wann Du eingezogen bist.
Weiterhin ist zu beachten das Du nur 2 heizfreie Monate (August und September) hattest. Ab Oktober können die tatsächlichen Heizkosten 2 - 3 x so hoch sein wie die gezahlten. Außerdem werden Heizkosten zu 30 - 50 % nach Wohnfläche abgerechnet. Was bei 113 m² natürlich ganz schön zu buche schlägt.
Wie hoch waren denn die monatlichen Vorauszahlungen? Bei der Wohnfläche hätten es mindestens 230 € sein sollen.
Sind nun die 1500 € die Gesamtkosten oder die Nachzahlung?
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Hallo Lalli,
auch ich muss Dir bescheinigen, dass Dein Problem mangels ausreichend Input nicht beantwortbar ist. -
Vielen Dank euch allen.
Das mit der nicht wirklich beantwortbaren Frage sehe ich ein, das Ganze ist ja auch subjektiv. Ich weiß eben selbst, dass ich recht wenig geheizt und eher gefroren hab. Und nicht alle Räume geheizt werden. (Ich wiederhole mich.)
Das mit dem Einzug versus Vertragsbeginn ist doch relevant, denn im August können keinerlei Wasser- und Heizkosten entstanden sein. Ich hätte selbst mit 120 € monatlich gerecht, wegen der Wintermonate freilich mehr. -
im August können keinerlei Wasser- und Heizkosten entstanden sein.
Falsch. Auch bei ausgeschalteter Heizung und Null Brennstoffverbrauch entstehen Heizkosten, nämlich 30% der Gesamtheizkosten sind nach anteiligen Grundflächen der Mieter umzulegen. -
Zitat
denn im August können keinerlei Wasser- und Heizkosten entstanden sein.
Meine Antwort bezüglich der Heizkosten nicht verstanden?
Dann noch mal gaaanz langsam und vielleicht etwas einfacher.
Die monatlichen Vorauszahlungen für Heizkosten sind der Mittelwert der Jahresheizkosten. Die selten mit den tatsächlichen Heizkosten übereinstimmen.
Würde man nur die in den jeweiligen Monaten tatsächlichen Heizkosten zahlen, würdest Du beispielsweise im Januar 300 statt 100 € zahlen müssen.
In den heizfreien Monaten (Mai - September) "spart" man also sog. Guthaben an, von dem man dann in den Heizmonaten (Oktober - April) profitiert. Und da Du nur 2 statt 5 Monate Guthaben für den Winter ansparen konntest, fehlt Dir das jetzt halt.
Mal davon abgesehen, wenn über die Heizungsanlage auch das Warmwasser aufbereitet wird, entstehen ja auch in den heizfreien Monaten, mal abgesehen von den Grundkosten, tatsächliche Heizkosten.
ZitatIch hätte selbst mit 120 € monatlich gerecht,
Allein für Heizkosten richtig. Und für die übrigen Betriebskosten noch ein mal so etwa viel.
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