Hallo zusammen,
Meine Freundin und ich wohnen seit einem Jahr in einer Mietwohnung im dritten Stock eines Hauses (Maisonette). Im Vertrag ist auch vereinbart, fass nach 2 Jahren die Miete um 25€ erhöht wird.
Bei Vertragsabschluss haben wir mit unserem Vermieter auch schriftlich vereinbart, dass das Bad innerhalb eines Jahres saniert wird, aber mit der Klausel, dass wir keinen Ansprich drauf haben.
Jetzt konnten wir endlich mit dem Vermieter deswegen sprechen. Das Bad wird nun saniert.
- Wanne unter Der Dachschräge wird abgerissen und eine Dusche an anderer Stelle eingebaut.
- Neue Toilette und Waschbecken
- Neue Befließung
Was wir anfangs nicht besprochen hatte, kam jetzt wieder auf uns zu: Eine Mieterhöhung um die Badsanierung zu finanzieren. Wir waren so "naiv" und waren davon ausgegangen, dass der Vermieter die Kosten der Sanierung übernimmt.
Als Vorschlag hat er uns unterbreitet, statt der 25€ Mieterhöhung nach 2 Jahren, dafür eine direkte Erhöhung von 50€ vorzunehmen.
Ich weiß, dass eine Mieterhöhung aufgrund einer Sanierung max. 11% der Kosten, verteilt auf 12 Monate sein darf.
Da unser Vermieter ein sehr "einnehmender" Mensch ist und man recht schlecht bei ihm zu Wortkommt, frage ich mich nun, ob das alles rechtens ist.
Soll ich eine Kostenaufstellung der Sanierung verlangen?
Und wenn ich theoretisch mein Recht der max. 11% Kosten einfordere, sind diese doch theoretisch auch ausgenommen von der regulären Mieterhöhung (er dürfte neben den anstehenden Kosten zusätzlich die 25€ nach zwei Jahren einfordern?)
Oder kommen wir trotzdem gut davon, weil so eine umfängliche Sanierung locker Kosten entwickelt, die über 50€ im Monat liegen?
Vielleicht könnt ihr mir ja helfen. Bin mir nicht sicher, ob das so alles in Ordnung ist und ob wir schlecht wegkommen oder gut.