Kleiderbügel im Fenster

  • Hallo liebe Community,

    ich bin neu hier, habe zwar schon ganz viel gelesen aber leider nichts gefunden was mir auf Anhieb weiter helfen kann.
    Zu meinem Problem...

    Seit einiger Zeit wohnt unsere Vermieterin im selben Haus (direkt gegenüber von uns). Bis dahin war soweit ja alles in Ordnung, doch seit sie dort wohnt, findet sie immer wieder etwas was sie bemängeln kann. Es sind keine großen Sachen und eigentlich würde es mich nicht stören, aber so langsam wird es echt nervig. Ständig liegen kleine Notizzettel vor der Haustür mit der Aufforderungen und Verboten.

    Es fing damit an das die Autos (Parkplätze vor dem Haus) nur noch vorwärts geparkt werden dürfen, der Nachbar unter uns hätte sich beschwert (was allerdings nicht stimmt, ich habe ihn gefragt und er parkt auch gerne rückwärts). Dann wurden wir aufgefordert alle Fenster geschlossen zu halten wenn wir aus der Tür gehen und wenn bei Regen mal ein Fenster ganz offen steht, dann kommt sie gleich klingeln, weil es ja rein regnen würde (was nicht der Fall war, ich war zu Hause und habe es kontrolliert). Außerdem dürfen wir keine Handtücher oder so über dem Geländer unseres Minibalkons aufhängen, mit der Begründung: "Was sollen denn die Nachbarn denken".
    Und von solchen Kleinigkeiten gibt es noch viele mehr. Jede Woche fällt ihr was Neues ein und jetzt sind es eben die Kleiderbügel im gekippten Fenster. Die sollen wir da nicht mehr hinhängen wegen der Dichtung der Fenster.

    Jetzt meine Frage, wie viel darf ich mir von ihr verbieten lassen? Es sind wie gesagt alles nur Kleinigkeiten, aber die Summe machts. Man fühlt sich so langsam beobachtet und kontrolliert. Muss ich mir das alles bieten lassen?

    Liebe Grüße

  • Das Zusammenleben in einem Haus mit mehreren Nutzern regelt die Hausordnung. Diese wäre für Sie verbindlich. Wenn es keine gibt, brauchen Sie sich auch nicht nach Nörgeleien der anderen Bewohner richten. Den Rest verbucht man unter Zickenkrieg.

  • Danke! Aber gilt das auch wenn die Zettel und Anweisungen von der Vermieterin kommen?
    Mit dem Nachbarn haben wir ja keine Probleme. Der wird immer nur von der Vermieterin als Grund genannt, was aber ja nicht stimmt.

  • schwachsinn würde ich ignorieren, ansonsten ausziehen um die nerven zu schonen. rechtlich lassen sich solche problem i.d.r. nicht lösen, da folgen prozesse nur einander und macht die anwälte reich....

    ist natürlich ein guter zeitpunkt für eine rechtschutzversicherung ;)

    Ein Forum ist keine kostenlose Rechtsberatung und ersetzt auch nicht den Weg zum Anwalt :eek:

  • ist natürlich ein guter zeitpunkt für eine rechtschutzversicherung ;)


    Gute Idee!
    Ich würde eine Tabelle anfertigen mit den Ergüssen der Vermieterin: Wer hat was wann gemacht, wie wirkte es sich aus, wer ist Zeuge.
    Gelegentlich würde sie von mir einen Brief bekommen, worin ich mir die Eingriffe verbitten würde und mir eine rechtliche Prüfung vorbehalte mit dem Ziel, eine Mietminderung zu definieren, evtl. eine Einstweilige Verfügung zu erwirken, wonach ihr bei fortgesetztem Verhalten ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000,00 Euro angedroht wird.

  • Aber gilt das auch wenn die Zettel und Anweisungen von der Vermieterin kommen?

    Ich könnte es mir wahrscheinlich unter diesen Umständen auch nicht verkneifen, der Vermieterin "Zettel" zu schreiben. Wer sucht, der findet also auch immer einen Grund.

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