Hilfe wegen ständigen Lärm

  • Hallo

    Ich suche seit Wochen eine Lösung wie ich meinem Vermieter dazu bewegen kann mir bei meinem Problem zu helfen. Da ich im Internet nichts finde (Urteile usw.) was mir bei meinem Problem helfen könnte stelle ich mal hier die Frage und hoffe dass Ihr mir helfen könntet.

    Ich bewohne seit 2004 eine Wohnung im zweiten Stockwerk über mir liegt eine Dachgeschosswohnung die erst ausgebaut wurde (nachträglich).

    Mein Problem:

    Seit über einem Jahr wohnt dort eine junge Familie mit einem kleinen Kind 2-4 Jahre alt. Das Problem ist das ich jedes laufen der Eltern sowie des Kindes mitbekomme und wenn die Eltern laufen vibriert bei mir in der Stube alles (wenn ich im Sessel sitze wirkt dieser wie ein Massagesessel). Auch wird dort oben gern mit der Tür geknallt oder Möbel gerückt (Stühle besonders…) und vernehme ich immer ein geklopfte oder gehämmer was ich aber nicht zuordnen kann (jeden Tag mehrmals).

    Das ganze begann im Herbst letzten Jahres wo die Gartensaison zu Ende ging. Ich habe mich mehrmals beim Vermieter schriftlich beschwert und sogar ein Lärmprotokoll gemacht(1 Monat Martyrium). Nun ist es so dass dieser Lärm über den ganzen Tag verteilt ist. Schlimm wird es immer so gegen 18 Uhr auch fast jeden Tag zu 14.30 Uhr und kurz nach 22.00 Uhr (jeden Tag auch sonntags). Das alles ist im Lärmprotokoll festgehalten sogar mit Unterschriften von Zeugen.

    Im Vorfeld gegen Ende 2011 war ein Mitarbeiter des Vermieters da gewesen, es war gegen 11 Uhr Vormittags und hat sich das mal angehört. Ich habe auch bewusst den Fernseher laufen lassen (der Mitarbeiter meinte Zitat: „Bei der Lautstärkeeinstellung hört man ja gar nichts vom Fernseher.“). Er meinte es ginge ja aber er wird sich mit seinem Chef zusammensetzten und das mal besprechen. Die Lösung war das die Wohnung über mir einen neuen Boden in der Küche bekommen hat. (Nun war zumindest das geknarre weg). Einige Tage ging es dann und die Familie war leiser.
    Neues Jahr alter Lärm – alles ging von vorne los. Beschwerden eingereicht, der Vermieter meinte zu mir er habe mit der Familie geredet und auf das Problem hingewiesen. Aber es hat sich nichts geändert und dann hab ich wie oben beschrieben das Lärmprotokoll eingereicht.

    Daraufhin hat der Vermieter uns zu einem Gespräch eingeladen wo auch die Familie da gewesen ist. Da haben Sie natürlich gesagt, wir laufen ja leise und die Stühle haben Filzpad`s drunter usw. Ja leider hat der Vermieter natürlich der Familie geglaubt und sie als Vermieter können da nichts mehr machen. In diesem Gespräch hat die Familie Besserung gelobt. Zwei Monate vergingen und in dieser Zeit ging es wieder los – alles beim alten. Nun nach stundelangem belesen habe ich den Vermieter angeschrieben und nochmals darauf hingewiesen das das Problem immer noch bestünde. In dem Schreiben habe ich auch erwähnt das wenn der Lärm nicht aufhöre (oder es sich bessere) ich die Miete kürzen würde.

    Nach einem Monat (keine mir bekannte Reaktion des Vermieters) habe ich nochmals einen Brief verfasst und haben den Vermieter gesagt das ich die Miete zum nächsten Monat mindern werde. Die Minderung würde in meinem Falle ab dem 1. September in kraft treten. Am letzten Freitag habe ich einen Brief vom Vermieter im Briefkasten gehabt, da stand drin:

    1. Bei dem Hause, in welchem Sie die Wohnung gemietet haben, handelt es sich um ein Gebäude, welches 1940 gebaut worden ist. Bauartbedingt entsprechen die Wohnungen bezüglich des Schallschutzes nicht den heutigen Standards. Der heutige Standard lässt sich auch nicht nachträglich herstellen. Insofern handelt es sich auch nicht um einen Mangel, der zur Mietminderung berechtigt, wenn Geräusche aus der über Ihnen liegenden Wohnung wahrnehmbar sind. Sofern die Geräusche durch Kinder verursacht sind, die man naturgemäß nicht in der Wohnung anbinden kann, ist dies ebenfalls kein Grund zur Minderung der Miete.
    (nun stellt sich mir die Frage. Die Wohnung wurde erst weit nach Fertigstellung des Gebäudes, ich glaube zwischen 1990 – 2003, ausgebaut)

    2. Uns mögliche Maßnahmen zur Verbesserung des Schallschutzes haben wir in Ihrem Interesse ohne dass hierzu eine rechtliche Verpflichtung bestanden hätte, mit Duldung der Fam. XX durchgeführt. So haben wir im vergangenen Jahr im Dezember den Fußboden in der Küche von Fam. XX, die sich über Ihrem Wohnzimmer befindet, erneuert und eine Trittschalldämmung eingebaut.

    3. O.a. Tatsachen sind Ihnen sein unserem Gespräch mit Fam. XX, welches gemeinsam mit Ihnen geführt wurde, bekannt. Zudem hat uns Familie XX glaubhaft versichert, dass sie keinen Lärm macht, sondern sich nur ganz normal in Ihrer Wohnung bewegt. Gegenteiliges haben Sie weder in unserem Gespräch und auch nicht in Ihren Schreiben, die Sie nach unserem gemeinsamen Gespräch geschrieben haben, dargelegt. Sie haben nur pauschal behauptet, dass Sie ständig durch Lärm belästigt werden. Sofern Fam. XX sich nicht an die Hausordnung hält, sind wir selbstverständlich als Vermieter in der Pflicht diesbezüglich für Ordnung zu sorgen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen …

    (Reicht hier nicht das Lärmprotokoll aus was ich einen Monat geführt hab? Muss ich das jeden Tag schreiben und mir immer Zeugen einladen, zu jeder Tageszeit?)

    4. Wir haben Ihnen ebenfalls ohne dass hierzu eine Verpflichtung unserseits bestanden hätte den Vorschlag unterbreitet, eine gleichartige Wohnung zur Verfügung zu stellen, in welcher sich über Ihnen keine Wohnung befindet, um Ihr persönliches Problem zu lösen. Aufgrund Ihrer Schreiben haben wir jedoch inzwischen das Gefühl, dass Sie weniger an einer Problemlösung als an einer billigen Miete interessiert sind und teilen Ihnen mit, dass wir einer Minderung der Miete nicht zustimmen werden, da nach allem, was bekannt ist, es sich hierbei nicht um einen Mangel der Mietsache handelt, der zur Minderung berechtigt.

    (Ja, aber ich will eigentlich nicht umziehen und ein Interesse an einer billigeren Wohnung besteht auch nicht. Wenn ich das will ziehe ich um.)

    Nun bitte ich euch um Hilfe. Was soll ich nun machen?
    Ach so eines noch, wie ich schon geschrieben habe wohne ich schon etwas länger hier und vor dieser Familie wohnten schon drei weitere in der oben liegenden Wohnung und diese hatten auch Kinder aber ich habe NIE so einen Lärm vor diesen Kindern oder Eltern wahrgenommen. Auch habe ich einen ehemaligen Nachbarn gefragt ob seine Tochter auch des öffteren mal in der Wohnung rumgehüpft ist. Er sagte natürlich hat diese das gemacht.
    Anbei möchte ich auch hier, auch wie ich es dem Vermieter gesagt bzw. geschrieben habe, darauf hinweisen das es NICHT um den Kinderlärm geht.
    Fall noch unklarheiten seinen sollten, da ich bestimmt was vergessen hab, einfach Fragen stellen. :D

    Vielen Dank schon mal für eure Hilfe

    Einmal editiert, zuletzt von sirios8327 (12. August 2012 um 21:29)

  • Die Beiträge werden immer länger und vollbeladen mit völlig überflüssigen Geschwafel, worin das eigentliche Problem ins Bodenlose versinkt. Bedenken Sie mal, das hier kein Gericht tagt, in welchen Sie eine gute Figur präsentieren möchten damit das Urteil günstiger ausfällt.
    Ich weigere mich, dieses Getöns zu lesen bzw. zu verstehen.

  • Die Beiträge werden immer länger und vollbeladen mit völlig überflüssigen Geschwafel, worin das eigentliche Problem ins Bodenlose versinkt. Bedenken Sie mal, das hier kein Gericht tagt, in welchen Sie eine gute Figur präsentieren möchten damit das Urteil günstiger ausfällt.
    Ich weigere mich, dieses Getöns zu lesen bzw. zu verstehen.

    dem kann ich mich nur anschließen, vlt. kann ein admin mal die zeichenanzahl begrenzen :(

    Ein Forum ist keine kostenlose Rechtsberatung und ersetzt auch nicht den Weg zum Anwalt :eek:

  • dem kann ich mich nur anschließen, vlt. kann ein admin mal die zeichenanzahl begrenzen :(


    Auch ich schliesse mich da nach dem Lesen der ersten beiden Absätze an.
    @Fragesteller: Wenn Du gegen die Obermieter (mit dem Kleinkind - denk' nach!) vor Gericht antrittst, wirst Du keine Chancen haben.

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