Hallo Leute,
ich habe vor einer Woche die Kündigung meiner Wohnung bekommen. Grund gibt es nicht. Ich erhielt die Kündigung, nachdem ich mich mehrmals mündlich und im freundlichen Ton beschwert habe, dass ich kein heisses Wasser habe. Schon den ganzen Winter über hatte ich teilweise nur 13-16° im Schlafzimmer und habe es immer wieder dem Vermieter gesagt.(ich wohne im selben Haus wie die Vermieter) Ich hab mich nämlich schlau gemacht und gelesen (im Buch des Miterschutzbundes), dass im Schlafzimmer mindestens 18° (nachts) sein müssen. Nie ist etwas passiert! Der Vermieter sagte immer wieder, er ruft die zuständige Firma an, hat es aber nie getan und immer selbst versucht, es hinzubekommen. So auch mit dem heissen Wasser. Als ich dann schweißgebadet von der Feuerwehr kam und kein heisses Wasser hatte, weder an dem Abend noch am kommenden Morgen, hat es mir gereicht und ich hab denen einen kurzen Brief vor die Tür gelegt (haben noch geschlafen und ich musste zur Arbeit), in dem stand,dass sie endlich mal die Firma anrufen sollen, ansonsten würde ich es tun. Als ich von der Arbeit kam, hatte ich die Kündigung vor der Tür liegen. Schon wegen den Temperaturen im Schlafzimmer hätte ich die Miete senken können, hab es aber nicht getan, weil ich keinen Ärger wollte. Ich war mit der Familie ja eigentlich befreundet! Die Frau ist die Hauseigentümerin und der Mann hat nix zu melden. Vor 2 Jahren erkrankte sie an Krebs und war 8 Monate im Krankenhaus. In der Zeit habe ich, neben meinem Job, ihre 2 Kinder gehütet bist abends der Vater nach Hause kam. Mein Tag fing um 4 Uhr an, ich lag abends um 8 todmüde im Bett! Auch als sie wieder gesund war, hab ich so viel für sie getan, bin mit der Tochter da und dorthin gefahren, hab ich viel spendiert, hab ihnen mein altes Auto für wenig Geld überlassen, den Hund gehütet, sie telefonieren lassen etc...Und das ist jetzt der Dank. Wir hatten keinen Streit und nix, und nur weil ich mich berechtigterweise beschwere, bekomme ich die Kündigung. Ich bin Mitgliet im Miterbeistand. Meine Anwältin meint, ich könne widersprechen. Ich trau mich das aber nicht, weil ich Angst habe, dass es vor Gericht endet und ich einen Haufen Kosten am Hals habe!
Was würdet ihr tun?
Sorry für das Durcheinander meiner Schilderung, aber ich hab versucht mir alles kurz und knapp von der Seele zu schreiben.