Hallo,
erstmal zur Geschichte:
Ich wohne seit 2006 in einem Mehrparteienhaus zur Miete. Vermieter ist eine örtliche Wohnungsbaugenossenschaft.
Im Jahr 2009 wurde in einer Mitgliederversammlung angekündigt, dass im Zuge einer Umbaumassnahme die oberen 3 Stockwerke leergezogen werden sollen, da das Haus (6 Stockwerke) auf 3 Stockwerke zurückgebaut werden sollte.
Diese Massnahme sollte ab 2012 stattfinden. Ich bin unmittelbar von dem Rückbau betroffen, da ich im 6. Stock wohnte. Im letzten Jahr dann bekam ich den Vorschlag vom VM im gleichen Haus in eine leerstehende Wohnung im 2. Stock zu ziehen. Diese Wohnung sollte sogar meinen Forderungen entsprechend modernisiert werden, wodurch sich allerdings auch die Miete erhöhte. Also einigte ich mich mit dem Vermieter in diese Wohnung zu ziehen, nachdem die Modernisierung der neuen Wohung abgeschlossen war.
Der Mietvertrag der alten Wohnung wurde aufgelöst und einer neuer unbefristeter Mietvertrag für die neue Wohnung aufgesetzt und unterzeichnet.
Nun zog ich also im Oktober letzten Jahres vom 6. in den 2. Stock. Die Umzugskosten wurde nach Einigung mit dem VM auf zwei erlassene Monatskaltmieten festgesetzt.
Kaum war ich eingezogen, bekam ich Post vom VM, dass sich die seit 2009 bestehende Planung des Rückbaus kurzfristig verändert hat. Als Begründung führte der VM höhere Kosten der Modernisierung/Rückbaus an, die im Jahre 2009 noch nicht absehbar waren. Nun sollen alle Mieter des gesamten Hauses bis zum Frühjahr 2013 ausziehen, da der Wohnungsgrundriss der Wohnungen verändert werden soll, was laut VM eine bessere Vermietbarkeit des modernisierten Hauses ermöglichen soll.
Ich fühle mich nun natürlich auf gut deutsch so ziemlich verarscht, da ich ja erst vor ein paar Monaten zwangsumgezogen bin, und der VM mich jetzt kurzfristig wieder zwingen will innerhalb eines Jahres die Wohnung zu wechseln.
Nun meine Frage: Welche Rechte habe ich als Mieter mich dagegen zu wehren bzw. welche Rechte hat der VM mich abermals zu einem Umzug zu zwingen. Schliesslich könnte mich so der VM durch kurzfristige Planungsänderungen quasi jährlich zu einem Umzug zwingen. Das kann doch wirklich nicht angehen.
Vielen Dank für eure Antworten! ![]()