Liebe Community,
da meine juristischen Kenntnisse recht bescheiden sind, wollte ich mal eure Meinung zu meiner aktuellen Situation hören.
Vor drei Monaten bin ich nach Hamburg gekommen und habe einen befristeten (3 Monate) Vertrag zur Untermiete in einer 1-Zimmerwohnung in Billstedt unterschrieben. Die Miete beträgt 580 €. Klar, sehr teuer. Aber ich brauchte sehr dringend eine Wohnung und der Wohnungsmarkt ist alles andere als einfach.
Vom Hauptmieter habe ich erfahren, dass die Gesamtmiete für die Wohnung lediglich 400 € + 60 € Nebenkostenpauschale beträgt. Der Vermieter erklärt die 120 € Differenz wie folgt:
30 € Telefon-/Internetflat
10 € Möbelabnutzung
80 € Untermietszuschlag
Ist das eurer Meinung nach gerechtfertigt? Ich habe mal gelesen, dass der Zuschlag max. 20% einer Vergleichsmiete betragen darf? Zählen Internetflat + Möbelabnutzung auch mit in den Untermietszuschlag?
Als Vergleichsmiete verweist der Vermieter auf Wohnungen im gesamten Stadtgebiet. Meiner Meinung nach zählt in diesem Fall aber nur der entsprechende Stadtteil, also Billstedt. Ich hoffe, dass ich jetzt niemanden persönlich angreife aber Billstedt zählt nicht unbedingt zu den besten Stadtteilen.
Da meine finanzielle Situation zur Zeit etwas schwierig ist, habe ich zwischenzeitlich auch einen Antrag auf Wohngeld gestellt. In dem Formular muss eine genaue Aufschlüsselung des Zuschlags erfolgen. Hier hatte der Vermieter ursprünglich falsche Angaben gemacht und seine Unterschrift auf mehrfache Anfrage verweigert.
Um ehrlich zu sein bezweifle ich, dass ich noch etwas bewirken kann. Zumal der Vermieter die Erlaubnis des Hauptmieters zur Untermiete hat. Allerdings wurde der Hauptmieter nicht über den Zuschlag informiert.
Ich freue mich schon auf eure Antworten,
Tanja