Mindestmietdauer, wie rauskommen???!!!

  • hallo zusammen,
    kurz auf den punkt gebracht, habe einen mietvertrag mit mindesmietdauer unterschrieben. das an sich ein nachmieter gestellt werden muss ist mir soweit klar. nur stellt sich die bisherige suche eher als nicht so erfolgreich heraus.
    welche möglichkeiten den vermieter in irgendeiner weise unter druck zu setzen habe ich an sich? schließlich wird die wohnung schon seit mehr als 2 monaten nicht mehr bewohnt. für ihn an sich eine nette situation. abgewohnt wird da nichts und gezahlt wird trotzdem. er lässst kaum mit sich reden und da stellt sich mir nun die frage, was kann man da machen?
    halt 1-2 mal die miete nicht zahlen und darauf pochen sich gütlich zu einigen. seien es nun 4,5 oder 6 monatsmieten um dem ganzen alptraum zu entkommen.
    oder mit was kann ich sonst punkten um in dazu zu bewegen einzulenken?

    was liegt da rechtlich noch im rahmen ohne angst haben zu müssen verklagt zu werden. denn sollte ich so eine kündigung provozieren könnte er mich ja trotzdem auf schadensersatz verklagen. so das am ende eh die ganzen noch übrigen 13 monate zu zahlen.

    wer hat in einer ähnlichen situation gesteckt und einen rat parat?
    mfg Alex

  • "das an sich ein nachmieter gestellt werden muss ist mir soweit klar."
    -> Ein Nachmieter kann und muss nur gestellt werden, wenn dies im Mietvertrag so vereinbart wurde. Ansonsten können Sie hundert mögliche Nachmieter bringen - annehmen muss der Vermieter keinen davon.

    "welche möglichkeiten den vermieter in irgendeiner weise unter druck zu setzen habe ich an sich?"
    -> KEINE. Wenn Sie nicht vorhatten so lange dort zu wohnen, hätten Sie keinen Kündigungsverzicht unterzeichnen dürfen. Jetzt müssen Sie bis zum erstmöglichen Kpndigungstermin auch die Miete zahlen.

    "oder mit was kann ich sonst punkten um in dazu zu bewegen einzulenken?"
    -> Nur mit einem ruhigen, vernünftigen Gespräch. Ihr Vermieter ist im Recht und Sie wollen schließlich etwas von ihm. Es kommt also drauf an, was für ein Verhältnis Sie haben und wie Sie mit Ihrem Anliegen an ihn herantreten.

    "was liegt da rechtlich noch im rahmen ohne angst haben zu müssen verklagt zu werden. denn sollte ich so eine kündigung provozieren könnte er mich ja trotzdem auf schadensersatz verklagen. so das am ende eh die ganzen noch übrigen 13 monate zu zahlen."
    -> Korrekt. Egal ob Sie jetzt monaltlich weiterzahlen, oder die Zahlung aussetzen und der Vermieter die Miete einklagt. Im Ergebnis müssen Sie die 13 Monate noch bezahlen. Im Klageweg kämen natürlich noch zusätzliche Kosten auf Sie zu. Plus evtl. Peinlichkeinen, wie Lohnpfändungen bei Ihrem Arbeitgeber, Kontopfändungen oder Gerichtsvollzieher an der Tür etc.

    Einzige Möglichkeit wäre nochmal mit dem Vermieter zu reden. Wenn er Sie nicht vorzeitig aus der Vertrag entlässt, bekommen Sie evtl. die Genehmigung zur Untervermietung. Dann blieben Sie wenigstens nicht (klomplett) auf den Kosten sitzen.

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