Sehr geehrte Damen und Herren,
wir hatten bislang mit unserem Vermieter auf eine gute Einigung gehofft, doch nun sieht es schlecht aus.
Zur Situation:
wir haben im August 2008 einen Mietvertrag auf 4 Jahre abgeschlossen. In diesem Zeitraum wird er die Miete nicht erhöhen. So wurde es festgehalten. Im März diesen Jahres hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei einer Firma, die 100km weit weg vom jetzigen Wohnort ist. Nach dem positiven Verlauf des Gespräches habe ich unseren Vermieter angerufen und wollte eine mündliche Information, ob er uns vorzeitig (dieses Jahr noch) aus dem Vertrag raus lassen kann. Dazu meinte er, wenn es soweit ist und wir einen Nachmieter finden, ist das kein Problem. Wir haben Internetanzeigen und Zeitungsinsarate geschalten und auch ein paar Besichtigungen gehabt. Unser Vermieter hat auch 2 Schilder angebracht mit der Aufschrift "Haus zu verkaufen". Daraufhin haben sich alle unsere Mietinteressenten abgewandt mit der Begründung, es wäre nicht sicher genug und sie schauen sich weiter um. Was ich auch verstehen kann.
Heute bekamen wir einen Brief von unserem Vermieter. Darin steht, dass es nie zu einer beidseitigen Einigung gekommen ist und er auch nicht mit unserem Auszug einverstanden ist. Er musste auch aktiv nach einem Nachmieter oder Käufer suchen und kommt uns so entgegen: wenn wir seine Auslagen für Fahrtkosten, Inserate, etc. bezahlen im Wert von 600€ dann können wir am 30.09. um 14 Uhr die Übergabe machen. Bis zum 26.09. sollen wir uns schriftlich bei ihm melden. Die 600€ zieht er von der Kaution ab.
Wir haben heute noch mit unseren Nachbarn gesprochen. Und sie erzählten uns, dass das Haus in dem wir wohnen, kaufen wollen. Sie haben bereits eine Finanzierung gemacht und nächste Woche Freitag ist Termin beim Notar um 11 Uhr.
Also wurde doch jemand gefunden, der sich nach Auszug um das Haus "kümmert", wenn er unterschreibt.
Wie sehen Sie die Lage?
Vielen Dank.