Seit 30 Jahren wohnen wir in einem alten Haus in Miete. Den Vermieter haben wir in dieser Zeit ca. 4 mal gesehen, jahrelang überhaupt nicht und nun ist er seit einem Jahr unerreichbar.
Da wir durch die Kapitalkrise fast alles verloren haben können wir die Instandhaltungsarbeiten nicht mehr selbst bestreiten und haben vor einem Jahr beim letzten Besuch des Hausbesitzers ein Genehmigung zur Untervermietung erhalten und das Obergeschoss erfolgreich vermietet.
Mit dem Hausbesitzer haben wir vereinbart, daß wir das Haus instandhalten aber größere Reperaturen (Heizung 30 Jahre alt, Fenster undicht etc.) aber von ihm bezahlt werden müssen. Nun sind also 15.000€ für Heizung und Fenster nötig. Der Hausbesitzer ist telefonisch nicht erreichbar, nicht per Mail oder per Fax.
Wir wissen nicht einmal, ob er noch lebt oder ausgewandert ist, er war ziemlich krank.
Wir wissen, daß er 2 Kinder hat (18 und 21 Jahre), sich mit diesen aber nicht vertragen hat, diese leben evtl. im Ausland.
Der Termin vor einem Jahr kam nur zustande, weil wir einfach die Miete reduziert hatten. Da hat er dann reagiert. Es lief alles auch sehr freundlichaftlich ab und wir haben von ihm schriftlich die Genehmigung zur Untervermietung bekommen.
Wir befürchten nun, daß evtl. plötzlich die Kinder auftreten, sie werden wohl auch mal das Erbe beanspruchen.
FRAGE:
a) Können wir die Miete auf ein Sperrkonto überweisen und den Betrag dann evtl. für die nötigsten Instandhaltungsarbeiten nehmen?
b) Kann uns gekündigt werden, obwohl die Sozialklausel bei uns wohl in Ansatz käme (Geringe Rente, 30 Jahr hier wohnen und eine schwere Krankheit meiner Frau?