Hecke bzw. Waldstreifen zum Nachbargrundstück wuchert immer höher und weiter

  • Also, vorab erst einmal die gute Nachricht: Wir haben (leider 3,5 Std. entfernt) einen bezahlbaren Baugrund gefunden und sind spätestens Ende 2026 hier raus.

    Aktuelles Problem: Zum Nachbargrundstück gibt es richtig hohe Bäume (aktuell 4-5m hoch, wurden kurz vor unserem Einzug 2020 halbiert), die auch 2 bis 3m in unser Grundstück hereinragen. Der Holzzaun des Nachbars kippt auch schon langsam zu uns und letztlich können wir dadurch etwa 20% des Grundstückes bzw. 30% des Gartens nur eingeschränkt nutzen. Der Nachbar wurde von uns schon mal freundlich darauf hingewiesen - kurz gesagt, ist ihm egal...

    Ich schneide immer Montagabend einmal die Biotonne voll mit allem, was uns direkt vor der Nase hängt - Holundersträucher, Brombeer- und Himbeerranken, Efeu etc.

    Nun ist ja unser Vermieter eine Nummer für sich und wir dachten erst, wir lassen es einfach so. Aber Fakt ist: Ich habe einen Selbstversorgergarten und das Winterhalbjahr liegt der Garten sowieso schon komplett im Schatten - mein Tomatenfeld ist z.B. inzwischen ganzjährig auch nicht mehr sonnig, sondern halbschattig. Wir ernten dadurch also auch deutlich weniger, was bei 6,99 Euro pro Kilo Bio-Tomaten inzwischen schon auch ein Kostenfaktor ist. Der Teil mit den Hochbeeten ist aktuell im Sommer noch hell genug...)

    Die große Frage: Was tun? Wie uns verhalten? Es wuchert einfach zu arg, um das jetzt noch zwei Jahre auszuhalten und inzwischen reicht es einfach auch nicht mehr, dass wir auf unserer Seite in erreichbarer Höhe herumschnippeln. Der schiefe Zaun ist 23m lang und wir haben echt genug anderes zu tun - aber so ist es für uns auch nicht mehr akzeptabel.

    Beim Vermieter (der ja nicht mal mehr grüßen kann) vorbeigehen und Gespräch suchen? Vermutlich recht erfolglos...

    Eine Email schreiben? Er sagte einmal, er sei so am besten erreichbar, aber geantwortet hat er auf Emails bisher nur einmal - als wir um schriftliche Bestätigung der mündlichen Mieterhöhung baten (siehe mein letzter Beitrag) und er sich dadurch so richtig provoziert fühlte. Da dürfte wohl auch keine Reaktion kommen.

    Ein Einschreiben? Sieht er vermutlich als Kriegserklärung.

    Mit dem Nachbar wird der Vermieter sicher nicht reden (der ist nämlich Rechtsanwalt und die mag unser Vermieter nicht). Der Vermieter hat die Bäume ja bisher auch so geduldet und da gibt es ja irgendwas wie Gewohnheitsrecht und man darf sich nach einer bestimmten Frist nicht mehr beschweren, wenn ich das richtig im Kopf habe. Aber dürfen die Bäume dann immer weiter vor sich hinwuchern und immer mehr Raum einnehmen?

    Wir sind etwas ratlos, aber noch zwei Jahre zugewuchert werden ist jetzt auch nicht die Lösung.

    Kennt jemand von Euch die Situation oder habt ihr eine Idee, wie wir es lösen können?

    Ganz liebe Grüße von den Noch-Allgäuern und Bald-Oberfranken :)

  • Alles passt! Wir haben einfach noch mal beim Nachbarn geklingelt und er kam gleich mit und hat selbst festgestellt, dass das zu viel Gestrüpp ist. Heute kamen sie noch mal zu zweit vorbei und inzwischen sind schon in Aktion!! :thumbup:

    :)

  • Keine Ahnung, Fruggel,

    bei unserem Einzug meinte er gleich bei der Vorstellung, er würde da nichts mehr machen - aber vielleicht meinte er damals nur den lädierten Zaun? War jedenfalls gut, dass wir einfach noch mal rübergegangen sind :)

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