Wir stehen vor einer schweren Entscheidung: Unser Vermieter hat im Sommer mündlich eine Mieterhöhung am Januar angekündigt. Wir haben mündlich zugestimmt und nun per Email um die Schriftform gebeten (und auch gesagt, er kann es gerne zurückdatieren, damit alles bzgl. Zustimmung etc. seine Richtigkeit hat)
Daraufhin ist er nun richtig sauer geworden und wirft uns vor, wir würden nicht zu unserem Wort stehen. Verstehe ich nicht wirklich, weil er ja ab Januar die vereinbarte Erhöhung überwiesen bekommt, wenn wir es schriftlich haben.
Nun hat er da bei mir allerdings auf einen wunden Punkt gedrückt, weil er nämlich sehr viele mündliche Versprechen bzgl. Garten, Baustoffen, neuem Wohnungsschloss selbst nicht eingehalten hat, die er vor unserer Unterschrift auf dem Mietvertrag zugesichert hat. Wir hingegen machen alles ganz pünktlich, pflichtbewusst und behelligen ihn (bisher) auch nicht mit kleinen Reparaturen - ihm darf man bei größeren Schäden (u.a. auch Wasserschaden) monatelang hinterherlaufen, bis dann vielleicht mal was passiert.
Daher nervt mich persönlich sein Vorwurf jetzt so richtig.
Ich überlege, den Betrag ab Januar separat mit dem Betreff "Mieterhöhung vorbehaltlich" zu überweisen - mein Mann hingegen meint, wir sollen es gut sein lassen, sonst müssen wir es nur büßen.
Auf Schriftform verzichten und einfach zahlen (haben wir dann Beweise bei zukünftigen Erhöhungen?), um den Ball flach zu halten?
Wie seht ihr das? Er ist halt schon ein schwierig und sagte wörtlich "Ich hab´s zwar nicht nötig, aber alles wird teurer, also ich auch". Von daher kann es schon auch sein, dass wir dann Öl ins Feuer gießen mit dem Verwendungszweck separat Mieterhöhung vorbehaltlich.
Grundsätzlich sind wir auf der Suche nach was neuem, aber das kann in unserer Gegend echt noch Jahre dauern...