Hallo, ich habe vor 2 Tagen meine Neben- und Heizkostenabrechnung für das Jahr 2020 erhalten. Ich bin fast aus allen Wolken gefallen, da ich plötzlich über 300 Euro nachzahlen soll.
Nachdem ich mir die Abrechnung mal etwas genauer angeschaut und mit der vom Vorjahr verglichen habe, habe ich auch rausfinden können, warum diese so stark gestiegen ist. Offenbar wurde 86,5% mehr Brennstoff (über 440.000 kWh statt 236.000 kWh im Vorjahr) verbraucht als im Vorjahr, der dann natürlich auf alle Mieter umgelegt wird. Mein Verbrauch ist in den Jahren ziemlich kontant geblieben und in den letzten 10 Jahren habe ich jeweils niedrige Rückzahlungen erhalten.
Auf Nachfrage beim Vermieter hieß es lapidar, dass der Hauptgaszähler für das Objekt das halt so angezeigt hätte, der Zähler vor Kurzem wohl getauscht wurde, und man die entstandenen Kosten halt umlegen müsse. Auf gut deutsch gesagt halt: Klappe halten, nicht weiter nachfragen und zahlen! Offenbar ist man von Vermieterseite her nicht bereit da nachzuforschen, wo da der Fehler liegt.
Da hier meiner Meinung nach aber ganz klar ein Fehler vorliegen muss und 300 Euro für mich keine Kleinigkeit sind, wollte ich nachfragen, wie ich mich in dem Fall verhalten sollte.
Habe die Abrechnungen anonymisiert angehangen.
Dateianhänge wegen ungenügender Anonymisierung gelöscht
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