Hallo alle zusammen,
folgende Ausgangslage: aufgrund der Corona-Zeit und dem verzögerten Versand, habe ich meine Mietvertragskündigung bei der Vermieterin in den Briefkasten geworfen, um den Erhalt schnellstmöglich zu sichern (leider keine Zeugen). Die Vermieterin bestreitet, dass die Kündigung in ihrem Briefkasten lag. Sie besteht darauf, dass sich die Kündigungsfrist in diesem Fall um einen Monat verlängert. Nun hat sie die Kündigung per Einschreiben erhalten. Der Mietvertrag endet am 31.07.
Grund meines Auszugs ist ein neuer Job in einer anderen Stadt (200 km entfernt). Der Job beginnt am 01.06.
Verständlicherweise möchte ich schnellstmöglich aus dem Mietvertrag raus.
Leider ist die Vermietern nicht in der Lage auf menschlicher Ebene entgegenzukommen und verzögert den Ablauf soweit es geht nach hinten (Vermutung wegen Corona-Krise). Sie behauptet selbst, dass sie auf Profile von potenziellen Nachmietern, die ich vorliege nicht eingehen wird.
Da ich ab dem 01.06. nicht mehr in der Wohnung leben werde, wird die Vermieterin den Schlüssel bekommen und die Besichtigungen durchführen.
Welche Rechte habe ich in Bezug auf die Besichtigungstermine? Kann ich diese nach meinem Auszug noch während der Kündigungsfrist verweigern, da ich nicht mehr in der Stadt wohne? Ist hier eine Wohnungsübergabe während der Kündigungsfrist möglich?
Ich will vermeiden, dass die Vermieterin mir Schaden, die durch evtl. Besichtigungen ihrerseits erfolgen die Kaution nicht zurückzahlt oder mir in Rechnung stellt.
Vielen herzlichen Dank und einen schönen Abend.
NK