Hallo zusammen,
ich habe leider seit geraumer Zeit ein Problem das mir mitunter mitlerweile schlaflose Nächte bereitet, ich muss aber etwas weiter ausholen damit man das ganze nachvollziehen kann.
Im Jahr 2005 haben ich meine Geschwister und meine Eltern zusammen angefangen ein Mehrfamilienhaus zu bauen, mittendrinn ist meine Schwester dann aus der ganzen Sache ausgestiegen (warum möchte ich hier nicht erläutern, das gehört auch nicht zum Thema). Nachdem das Haus fertig war ist es zu je 25 % an meinen Bruder und mich gegangen und 50 % hat meine Mutter anteilig übernommen und es wurde eine GbR gegründet.
In den ersten Jahren fing es schon an kompliziert zu werden weil das Finanzamt natürlich auch etwas vom Kuchen haben wollte, eigendlich ein Kuchen von dem nicht viel übrig war weil die Abtragungen des Kredits "relativ" hoch sind. Ich und mein Bruder müssen die Einnahmen zu 42% Versteuern, was anfangs noch ging aufgrund der Gebäude und Zinsabschreibungen aber im laufe der Jahre natürlich immer mehr wurde. Mein Eltern wollten das eigendlich nie so wirklich verstehen, bzw. eigendlich eher mein Vater hat nie verstanden wieso das Haus so hohe Steuerforderungen erzeugt. (Ich gehe heute davon aus er war immer der Meinung ich wäre zu blöd meine Steuererklärung zu machen). Jedenfalls hat, so denke ich, meine Mutter ein paar mal eine Auszahlung aus den Einnahmen an mich und meinen Bruder vorgenommen. Soviel das Haus eben erübrigen konnte um wenigstens die Steuer etwas abzumildern.
Vor einem Jahr ist meine Mutter tödlich verunglückt bei einem Hausunfall seitdem wirds nur noch schlimmer ....
Mein Vater ist mittlerweile 76 und durch den Tod meiner Mutter launisch und gereizt und sehr sprunghaft, so das ich schon mehrmals mit ihm aneinanderaten bin auch wenn ich es eigendlich immer gut meine und versuche zu helfen wo es geht. Durch den Tod meiner Mutter beträgt jetzt der Anteil am Haus jeweils 33% bei mir meinem Vater und meinem Bruder. Zu der Steuer habe ich mich dann breitquatschen lassen und selbige beim Steuerberater machen lassen. Die hohen Steuerforderungen bleiben natürlich die gleichen nur das ich jetzt noch den Steuerberater bezahlen muss. Jedenfalls ging es beim letztem Streit auch wieder darum ob aus dem Guthaben vom Haus noch eine Ausschüttung möglich wäre .... da hat er dann geblockt und normalerweise hätten wir garnix zu bekommen vom Haus. Hat mir dann aber 1 Woche später einen gewissen Teil überwiesen ... einfach so.
Vorgestern kahm dann ein Brief vom Verwalter (wir haben die Verwaltung abgegeben weil das keiner von uns stemmen konnte) mit dem Inhalt das mir die Miete monatlich um 50 Euro erhöht wird. Zum besserem Verständnis ich wohne in diesem Merhfamilienhaus zur Miete, meine Miete ist aber in Absprache etwas geringer als üblich was ja durchaus machbar ist soweit ich weiss. Ich gehe davon aus dass diese Mieterhöhung ein weiterer Nadelstich von meinem Vater ist.
Jetzt habe ich und mein Bruder, heute gesehen in aller Dummheit, meinem Vater beim umschreiben des GbR Vertrages meinen Vater das Recht zur Alleingeschäftsführung und Vertretung eingeräumt. Darf er somit einfach Mieterhöhungen vornehmen ohne die Gesellschafter zu Fragen ? Darf er jetzt grundsätzlich machen was er will ?
Ich habe mittlerweile so große Bauchschmerzen wegen dieser Sache das ich große Lust habe aus dieser GbR auszusteigen ..... blöderweise ist noch der Kredit am laufen.
Ich weiss echt nicht mehr was ich machen soll. Bin für Ideen oder Gedanken zum Thema offen und Dankbar.
Gruß Sammy