Hallo ihr Lieben,
wir haben vor einer Woche unsere erste Nebenkosten- und Heizkostenabrechnung bekommen und wundern uns ueber einige Dinge, vorallem da wir nun 900 Euro nachzahlen sollen. Wir wuerden der Abrechnung gerne widersprechen, wollen uns aber vorher sicher sein, was alles korrigiert werden muss und wo die Vermieterin im Recht ist. Ueber Anmekerungen und Hilfe waeren wir sehr dankbar!
Die Abrechnung habe ich euch angehaengt. Wir wohnen in einem aelteren, schlecht isolierten 3-Parteienhaus im Dachgeschoss und haben 56m2. Das Haus wird mit einer Zentralheizung mit Gas geheizt.
Ich liste einfach mal meine Kritikpunkte und Fragen auf:
1. Als erstes ist uns aufgefallen, dass fuer die Grundkosten 74m2 zugrunde gelegt werden. Diese Quadratmeterzahl haben wir zwar auch als Wohnflaeche im Mietvertrag, wir haben aber tatsaechlich nur 56m2. Haben wir hier das Recht auf Abaenderung?
2. In unserem Haus werden die Verbrauchskosten ueber Funkzaehler der Firma XXXXXX aufgeteilt. Uns kommt es sehr merkwuerdig vor, dass wir ca. 10.000 Einheiten verbraucht haben sollen (ca. 1400Euro/Jahr), die unterste Partei ca. 15.000 Einheiten und die mittlere Partei nur 400 Einheiten hat. Kann das stimmen?
3. Es wird keine Gasmenge und kein Gaspreis genannt.
4. Die anderen Parteien haben eigene Kaltwasserzaehler, wir aber nicht. Wir sollen nun die Differenz zahlen (153 cbm., ca. 600 Euro). Ist das erlaubt?
5. Duerfen die Kosten fuer die Erstellung der Hausnebenkosten durch die XXX auf die Mieter umgelegt werden?
6. Das Warmwasser wird nirgends gesondert aufgefuehrt. Das heisst die Erdgasmenge fuer die Erwaermung des Warmwassers wird vermutlich ueber die Heizkosten abgerechnet. Diese wiederum sind ja aber nicht gleich verteilt, weil eine Partei nur 400 Einheiten hat (siehe oben).
Vielen Dank fuere eure Hilfe im Voraus!
Liebe Gruesse, Isabel