Dealer u. Junkies im Treppenhaus

  • hallo forengemeinde,

    meine nachbarn u. ich sind ratlos.

    wir leben in berlin u. seit ca. 5 monaten treiben drogendealer u. abhängige ihr unwesen in unserem treppenhaus, es wird mit drogen gehandelt u. konsumiert, es liegen blutige spritzen u. allerlei beiwerk im treppenhaus, geländer sind blutverschmiert u. fäkalien auf den treppen und das beinhahe täglich.

    wir haben festgestellt dass einige einen haustürschlüssel haben nachmachen lassen, mieter sind es auf gar keinen fall, die polizei macht relativ wenig, erteilt ein hausverbot was aber nicht sonderlich beeindruckt, die hausverwaltung stellt sich stur, man reinigt zwar regelmäßig das treppenhaus u. verweist dann darauf dass das treppenhaus eben keinen mietmangel darstellt weil eben die wohnung nicht betroffen ist.

    wir fühlen uns im stich gelassen u. haben auch angst.

    habt ihr eine idee was wir machen könnten?

    liebe grüße

  • wir fühlen uns im stich gelassen u. haben auch angst.

    habt ihr eine idee was wir machen könnten?

    Wäre die Angst eine andere, wenn sich das gleiche vor der Haustür abspielen würde? Kann ich mir nicht vorstellen, insofern sollte man sich eine Wohngegend suchen, mit der man einverstanden ist.
    Theoretisch und in Extremfällen würde vieleicht sogar eine Mietminderung in betracht kommen, aber davon verschwinden die Junkies auch nicht, denke ich.

  • ...selbstverständlich wäre die angst dann eine andere... was für eine merkwürdige sichtweise...


    Meine noch merkwürdigere Sichtweise wäre, wenn sich nichts ändern würde, mit normaler Frist zu kündigen.

  • Wäre die Angst eine andere, wenn sich das gleiche vor der Haustür abspielen würde? Kann ich mir nicht vorstellen, insofern sollte man sich eine Wohngegend suchen, mit der man einverstanden ist.
    Theoretisch und in Extremfällen würde vieleicht sogar eine Mietminderung in betracht kommen, aber davon verschwinden die Junkies auch nicht, denke ich.

    Aber bei Mietminderung käme der Vermieter bzw. HV schnell in die Gänge, denke ich.

  • Aber bei Mietminderung käme der Vermieter bzw. HV schnell in die Gänge, denke ich.


    Denkst Du aber auch nur. Der VM/HV hat ja schon argumentiert, dass das Umfeld nicht zur Mietsache gehört.

  • Denkst Du aber auch nur. Der VM/HV hat ja schon argumentiert, dass das Umfeld nicht zur Mietsache gehört.

    Sagt der VM/HV. Wenn im Treppenhaus blutige Spritzen, Fäkalien etc. rumliegen und nachweisbar mit Drogen gehandelt/konsumiert wird, ist dies eine Straftat bzw. strafbare Handlung, die ein Mieter nicht dulden muss. Meine logische Überlegung, in der Annahme, #1 entspricht der Wahrheit.

  • ...selbstverständlich wäre die angst dann eine andere... was für eine merkwürdige sichtweise...

    Ok, Junkies und blutige Spritzen im Hausflur sind schlimm, Junkies und blutige Spritzen vor der Haustür, sind in Ordnung? Wenn du mich fragst bedingt das eine das andere. Und wenn die schon Nachschlüssel haben, wie du schreibst, was glaubst du wo der herkommt? Sicher nicht vom Vermieter oder der Polizei, oder?
    Ich kann dir nur raten solche Unerfreulichkeiten hinter sich zu lassen.

  • Zieh am besten dort aus das ist ja nun wirklich keine angenehme Wohnsituation. Ich weiß nicht wie du das siehst aber ich will mich in dem Haus/ in meiner Wohnung wohl fühlen und nicht auf dem Nachhause-Weg um Junkies und Dealer fürchten.

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