Kosten Reparatur Außen- & Klingelbeleuchtung

  • Hallo, gleich 2 Fragen von mir:

    1. Nach einem Defekt der Außenbeleuchtung im Eingangsbereich eines Mehrparteienhauses, hat der Vermieter einen vermeintlichen Handwerker mit der Reparatur betraut. Dieser hat nun die alte Lampe, die bei Dunkelheit über einen integrierten Lichtsensor & Bewegungsmelder aktiviert wurde durch eine billige Baumarktlampe OHNE jegliche Sensoren getauscht. Dies hat nun zur Folge, dass

    a) immer abends irgendjemand das Licht anschalten müsste (was zum Beispiel dann schlecht ist, wenn gerade das eben niemand gemacht hat und ich oder unser Besuch im Dunkeln draußen vor der Türe steht, da man das Licht von dort eben nicht anschalten kann - alles mit den logischen Verletzungsgefahren, wenn man im Dunkeln z. B. über die Stufe vor der Türe stolpert) und

    b) das Licht - einmal eingeschaltet - die ganze Nacht durchbrennen würde. Hier argumentiert der Vermieter, da wäre ja jetzt eine LED-Birne verbaut und die könnte man ruhig die ganze Nacht brennen lassen. Abgesehen davon, dass das natürlich ökologischer Bullshit ist, geht auch die ökonomische Rechnung nicht auf. Beispiel: Eine 6 Watt LED Birne, die nachts 10 Stunden durchgehend "brennt" verbraucht immer noch 3 mal so viel Strom wie eine klassische Glühlampe mit 60 Watt, die in Summe vielleicht 20 mal für eine Minute brennt und dann wieder ausgeht. Die Mehrkosten für den Stromverbrauch trägt dann aber "praktischerweise" natürlich nicht der VERmieter, sondern die MIETER, während die Reparaturkosten vom Vermieter getragen werden müssten.

    Kann ich mich gegen dieses Abwälzung der Kosten irgendwie wehren und wenn ja, wie?

    2. Passenderweise ist auch noch die Beleuchtung der Klingelschilder zum Teil kaputt - unter anderem meine Klingel. Normalerweise hätte ich da kein Aufhebens drum gemacht und das Birnchen hinter dem Klingelschild einfach getauscht. Leider musste ich feststellen, dass hinter der Klingelleiste offenbar ein Kabelstrang sitzt, mit dem sämtliche Birnchen der Klingelbeleuchtung fest verlötet sind. Folge: a) müsste ich die komplette Klingelleiste (also auch die Klingeln der anderen Mietparteien) ausbauen, was in meinen Augen dann eine Reparatur an durch alle Parteien gemeinsam genutzten Fläche und somit nicht Aufgabe des einzelnen Mieters ist und b) müsste ich auch an die Birnen von Klingelschildern ersetzen, an denen ich eigentlich nichts verloren habe. Grundsätzlich sieht der Vermieter das angeblich auch so, repariert die Beleuchtung aber dennoch nicht.

    Wie ist hier die Rechtslage (muss ich das womöglich doch selbst reparieren?) und was kann ich tun, um die Klingel auch im Dunkeln mal wieder zu finden?

    Ich freue mich auf zahlreiche kompetente Antworten! :)

  • Kann ich mich gegen dieses Abwälzung der Kosten irgendwie wehren und wenn ja, wie?


    Welche Kosten erwarten dich?. Nenn mal Zahlen, vieleicht wird dir dann auch klar, ob es das Papier wert ist, das du beschreibst? Ich meine schon wegen der Ökobilianz :rolleyes:
    Zum zweiten Punkt, denke ich auch das da der Vermieter zuständig wäre. Wohl aber eher ein Fall zum auf den Keks gehen, und nicht unbedingt für eine Rechtsberatung?
    Zusammenfassend, ist es doch schön wenn man keine anderen Probleme hat, oder?

  • Kosten sind irrelevant, es geht um's Prinzip. Aber ich würde natürlich Recyclingpapier nehmen. Klugscheißen ist übrigens auch schlecht für die Ökobilanz... das ganze Methan, dass Du dabei freisetzt. ;)

    Und zu Punkt 2: Schon klar... DABEI geht's mir tatsächlich jetzt auch nicht um die 2,50 EUR für so ein paar neue Birnchen. Da der Vermieter aber ja schon explizit gesagt hat, dass er nicht will, das ich selbst da dran gehe und ich die Konstruktion schlicht auch nicht kenne und nichts kaputt machen will, bin ich auf den Vermieter angewiesen (oder wenn ich's auf die eigene Kappe nehmen würde, zumindest auf einen Elektriker).

  • Und zu Punkt 2: Schon klar... DABEI geht's mir tatsächlich jetzt auch nicht um die 2,50 EUR für so ein paar neue Birnchen. Da der Vermieter aber ja schon explizit gesagt hat, dass er nicht will, das ich selbst da dran gehe und ich die Konstruktion schlicht auch nicht kenne und nichts kaputt machen will, bin ich auf den Vermieter angewiesen (oder wenn ich's auf die eigene Kappe nehmen würde, zumindest auf einen Elektriker).

    Was willst du hören? Schlicht und einfach den Vermieter nerven und auf Reparatur bestehen, wenn es dir so wichtig ist. Ich denke nicht das es zielführend wäre da nun sozusagen mit er ganzen Härte des deutschen Mieterschutzes vorzugehen, um ein Glühbirnchen wechseln zu lassen, obwohl die Rechtslage wohl relativ eindeutig ist.

  • Kosten sind irrelevant, es geht um's Prinzip. Aber ich würde natürlich Recyclingpapier nehmen. Klugscheißen ist übrigens auch schlecht für die Ökobilanz... das ganze Methan, dass Du dabei freisetzt. ;)


    Echt, komisch, gerade hast du noch wörtlich geschrieben, wie du dich gegen das abwälzen der Kosten wehren kannst, und nun sind die Irrelevant? Was denn nun?

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