Einen schönen guten Abend euch,
direkt nach meiner Registrierung möchte ich euch eine für mich mittlerweile sehr wichtige Frage stellen.
Erstmal zur genaueren Vorgeschichte.
August 2015 bin ich in meiner neuen Wohnung eingezogen, ein Neubau aus 2014/2015, welcher wohl nach allen aktuellen Verordnungen (EnEV) gebaut wurde (Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung, Wärmepumpe)
Die Eingangstür liegt direkt vor der Terrasse, welche ca 5x5m groß ist. Die Terasse ist mit Milchglas abgegrenzt. Was im Sommer natürlich nicht festzustellen war, dahinter befindet sich eine Luft-Wärmepumpe in einer Dimension für 15 Wohnungen, direkt daneben ein Klimagerät für den Geschäftsraum, der im Erdgeschoss des Hauses liegt.
Das Klimagerät ist natürlich auch nicht leise, was aber durch mein eigenes im Schlafzimmer nicht problematisch ist.
Die Wärmepumpe ist jetzt (momentan -5° C) scheinbar im Vollbetrieb. Die Lautstärke war nachts schon immer störend, jetzt ist sie aber definitiv lauter und das Betriebsgeräusch ist tieffrequenter.
Ich habe mit einem Multimeter (ja, nicht sehr genau) eine Messung durchgeführt. Direkt am Kompressor des Geräts konnte ich eine Lautstärke von 89dB messen. Einen Meter entfernt, hinter der Glasfront waren es noch ca. 75 dB.
Im Zimmer bei geöffnetem Fenster (Luftlinie 6m) und sonst keinerlei Nebengeräuschen sind es 53-57dB, das schwanken kommt daher, dass der Lärm nicht monoton ist, sondern unrund, ab und zu vibriert ein Blech oder es gluckert Flüssigkeit.
Die Krönung ist aber ein sehr komisches Geräusch, wenn die Wärmepumpe abschaltet klingt es so, als ob ein Überdruckventil geöffnet wird, ein sehr lautes Rauschen erklingt und die WP schaltet ab.
Diesen Herbst war nach diesem Geräusch noch keine Abschaltung, ein Motor war recht laut zu hören, welcher seine Drehzahl sehr langsam gesteigert hat (Kompressor?), danach ging der Betrieb weiter.
Ich weiß nicht, wie sehr ich meine Messwerte verwenden kann, hier muss wohl ein Gutachter beauftragt werden.
Auf der Webseite meiner Stadt habe ich herausgefunden, dass ich in einem MK-Gebiet lebe (ähnlich einer Innenstadt), das könnte für die Grenzwerte hilfreich sein.
Die Frage lautet also: Ist hier eine Mietminderung durchzusetzen - und wenn ja, welche Schritte muss ich gehen? Prozessieren möchte ich vermeiden, selbst die Beauftragung eines Gutachters (wohl auf eigene Kosten?) hoffe ich zu vermeiden.
Ich freue mich auf eure Antworten,
Celta