Mir ist leider mir kein Besserer Titel eingefallen.
Leider ist meine Lebenspartnerin wegen Behinderung frühzeitig Pensioniert (ich selbst bin berentet) worden und somit steht bei uns eine Insolvenz an, da wir unser eigenes Haus nicht mehr abbezahlen konnten. Nun sind wir ganz frisch (Juli 016) in ein Haus umgezogen. Wir haben hier Antrag auf Privatinsolvenz gestellt und wir sind noch ganz am Anfang, der Vermieter weiß noch nicht das wir Insolvent werden, da wir die Miete auch trotz Insolvenz weiter zahlen können. der Mietvertrag ist super, wir können sogar im Haus Veränderungen vornehmen.
Nun haben wir aber erfahren, dass der Vermieter gedenkt das Haus zu verkaufen (wir haben es durch die Maklerin erfahren). Das hat uns natürlich sehr geschockt, damit haben wir nicht gerechnet.
Ich habe erst mal der Maklerin gesagt, das ich das mit meinem Vermieter abkläre, ich bekam auch sofort eine Mail von unserem Vermieter mit einem beruhigenden Schreiben, ich soll mir keine Sorgen machen, das wäre ein Missverständnis.
Ich mach mir dennoch Sorgen.
Was passiert wenn das Haus dennoch verkauft wird?
Wir haben unser komplettes Erspartes in den Umzug gesteckt (wir sind von Hessen nach Niedersachsen gezogen) wir haben keinen Cent mehr zur Verfügung um wieder umzuziehen.
Wie ist das wenn auf Eigenbedarf gekündigt wird?
Gibt es eine Sonderregelung bei insolventen Mietern?
Kann unser wirklich toller Mietvertrag geändert werden (Dieser Mietvertrag ist klasse, wir können sogar im Haus Veränderungen vornehmen, ohne den Mieter fragen zu müssen) oder muss er so übernommen werden?
Wir sind beide nicht mehr die Jüngsten, wir sind beide behindert (30% und 50%) und haben noch eine 8 Jährige Tochter, die hier zur Schule geht. Der Weg in die Insolvenz ist uns schon extrem schwer gefallen und nun das. Das haut uns den Boden unter den Füßen weg.
Ich hoffe sehr sie können uns helfen.
Liebe Grüße