Schimmel in unserer Mietwohnung

  • Kann man alles machen, nur wird das im Ergebnis wenig helfen. Was bedeutet denn "Kellerwohnung"? Wirklich unter der Erde, oder nur auf halber Höhe? Im Nachhinein so eine Wohnung wirklich trocken zu bekommen ist einfach schwer, obwohl das auf den Photos gar nicht so schlimm aussieht.

  • Wenn ich das richtig verstehe, gab, bzw. gibt es in dem Haus wohl ein Grundwasserproblem. Da hilft meiner Meinung nach auch keine Grundwasserpumpe.

    Wenn die Bodenplatte feucht, bzw. nass ist, wäre hier eine umfassende Sanierung nötig, da das nicht voll alleine trocknet.

    Zitat

    Wie gehen wir weiter vor? Meine Idee war, ihn per Einschreiben über den Mangel zu informieren (mit Bildern) und eine Frist von 14 Tagen zu setzen.

    Sollte man so machen. Es stellt sich hier aber die Frage, was man mit dieser Fristsetzung erreichen will. Wie gesagt, es handelt sich hier nicht um einen defekten Wasserhahn, den man schnell mal austauschen kann. Durchaus möglich, dass das Problem so schwerwiegend ist, dass hier keine schnelle Abhilfe möglich ist.
    Dahingehend auch die Frage, ob der Vermieter eine solche Sanierung finanziell stemmen kann.

    Zitat

    Sollte er sich bis dahin nicht melden, würden wir einen Gutachter hinzuholen, der feststellt, wer für den Mangel zuständig ist (wir als Mieter oder der Vermieter).

    Würde ich nicht machen. Zum einen kostet das eine ordentliche Stange Geld, zum anderen braucht Ihr da einen unabhängigen Gutachter.
    Jemand, der von Euch beauftragt wird, kann aber nicht unabhängig sein, sondern macht, was Ihr wollt.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • Nein, wir sind nicht komplett unter der Erde. Haben eine große Terrasse und in jedem Zimmer Fenster.
    Sieht nicht so schlimm aus, heißt, wir können das auch selbst in den Griff bekommen? Möchte nur ungern den Vermieter außen vor lassen und später Probleme bekommen, falls das Problem doch größer ist. Und da wir uns damit null auskennen war die Beauftragung eines Gutachters unsere erste Idee.

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    Gutachter kosten meist richtig Geld, und mehr sagen, als das die Wände/Böden Nass sind, wird der euch im Ergebnis wohl auch nicht.
    Da hier die Rede von einer Grundwasserpumpe ist gehe ich mal davon aus, das es sich bei der Feuchtigkeit auch um Grundwasser handelt. So etwas kann man nur schwer in den Griff bekommen, und wenn sind dafür richtige Bauarbeiten nötig. Ich würde den Schimmel erst mal mit den üblichen Mitteln bekämpfen, und mir mittel- langfristig ein andere Wohnung suchen, wenn sich in der Zeit keine Besserung einstellt.
    Aber wie gesagt, auf euren Photos sieht das so schlimm erst mal nicht aus, da habe ich schon anderes gesehen.

    Einmal editiert, zuletzt von AJ1900 (26. Juli 2016 um 11:49)

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