Fußballspielen in der Wohnung und im Wäschetrockenraum

  • Hallo,

    ich bin neu hier im Forum und möchte kurz mein Problem schildern. Über uns wohnt eine Familie, die vor einigen Monaten ihr Enkelkind in den Haushalt aufgenommen hat. Seit dieser Zeit erdulden wir Getrampel, Gepolter und Gewummer, sowie das Gebrüll der Oma, wenn das Kind sich mal nicht so verhält wie von ihr gewünscht. Zudem wird in der Wohnung regelmäßig Fußball gespielt, man hört in unserer Wohnung ganz genau, wenn der Ball gegen Möbel und Wände knallt. Untermalt wird dies immer wieder noch von entsprechendem Gejohle. Zudem spielt das Kind auch des Öfteren unter Aufsicht des Opas Fußball im Wäschetrockenraum, und zwar auch, wenn dort gerade viel Wäsche zum Trocknen hängt. Heute fuhr das Kind Fahrrad im Wäschekeller, obwohl draußen herrlicher Sonnenschein war und man bei 16 Grad Wärme doch auch draußen Fahrrad fahren kann. Ist so etwas eigentlich statthaft? Mir ist klar, dass man Kinderlärm dulden muss, und der ist auch nicht das Problem, aber gehen Fußballspielen in der Wohnung (einmal wurde um 23:15 Uhr noch gespielt) und Fahrradfahren im Wäschetrockenraum nicht zu weit? Bitte schreibt mir Eure Meinung dazu, ich weiß nämlich nicht, wie wir uns in dieser Situation verhalten sollen, da die Familie auch ansonsten viele Probleme macht und sich bereits mit dem gesamten Haus (einschließlich der Leute im Nachbareingang) verstritten hat. Außerdem sind diese Leute absolut beratungsresistent. Im Sommer spielte das Kind z. B. Fußball auf dem Parkplatz, der Ball knallte gegen die Autos, und obwohl die Besitzer der Autos den Opa des Kindes (der daneben stand) aufforderten, dies zu unterbinden, ließ der Opa das Kind ohne ein Wort weitermachen.
    :confused:
    Euch allen einen schönen Sonntag, herzliche Grüße, Felix.

  • Hallo Felix (der (Un-?)glückliche,

    ich würde über diese Vorkommnisse genau und tabellarisch Buch führen nach dem Motto: Wer hat was wann gemacht, wie wirkte es sich aus, wer war Zeuge. Dies dem Vermieter per Einwurfeinschreiben mitteilen mit der Bitte, die unzumutbaren Störungen zeitnah zu unterbinden, um Mietminderungen zu vermeiden.
    Auch Euch einen schönen und ruhigen Sonntag!

  • Hallo Akkarin,

    das Kind ist sechs Jahre alt, sollte in diesem Jahr eingeschult werden, wurde aber zurückgestellt, da es noch nicht trocken ist und ganztägig Windeln trägt. Diese Information habe ich von einer Nachbarin, die Kontakt zur leiblichen Mutter des Kindes hatte. Das Kind tritt zum Ärger etlicher Bewohner auch schon sehr aggressiv auf, so z. B. schrie es eine ältere Dame aus dem Nachbareingang an, als diese ihren Briefkasten leerte: "Geh weg hier, ich will jetzt hier spielen!" Das Kind legt im Grunde schon das gleiche Verhalten gegenüber anderen Menschen an den Tag wie die Großeltern, bei denen es, mit Zustimmung des Jugendamtes, aufwächst.

    Freundliche Grüße und einen schönen Sonntagabend sowie einen guten Wochenstart, Felix.

  • Hallo Berny,

    danke für die Antwort. Eine tabellarische Aufstellung der Störungen führe ich schon seit einer geraumen Weile, allerdings glaube ich nicht, dass diese unseren Vermieter beeindrucken wird, da dieser uns schon mehrfach mit den Worten "interessiert uns nicht" am Telefon abfertigte (unser Vermieter ist eine Bank). Und die Leute in der Wohnung über uns pochen darauf, dass sie mehr Rechte haben als wir, weil wir "nur" Mieter sind. Im Übrigen treten diese Leute hier so auf, als hätten sie mit dem Kauf der Wohnung auch Eigentum am ganzen Haus, deren Bewohnern und an der ganzen Straße mitsamt Anwohnern erworben.

    Herzliche Grüße, einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche, Felix.

  • Eine tabellarische Aufstellung der Störungen führe ich schon seit einer geraumen Weile, allerdings glaube ich nicht, dass diese unseren Vermieter beeindrucken wird, da dieser uns schon mehrfach mit den Worten "interessiert uns nicht" am Telefon abfertigte (unser Vermieter ist eine Bank).


    Daher, Felix, siehe mein Posting #2. Und das per Einwurfeinschreiben bitte.

  • Hallo Berny,

    danke für die Antwort. Eine tabellarische Aufstellung der Störungen führe ich schon seit einer geraumen Weile, allerdings glaube ich nicht, dass diese unseren Vermieter beeindrucken wird, da dieser uns schon mehrfach mit den Worten "interessiert uns nicht" am Telefon abfertigte (unser Vermieter ist eine Bank). Und die Leute in der Wohnung über uns pochen darauf, dass sie mehr Rechte haben als wir, weil wir "nur" Mieter sind. Im Übrigen treten diese Leute hier so auf, als hätten sie mit dem Kauf der Wohnung auch Eigentum am ganzen Haus, deren Bewohnern und an der ganzen Straße mitsamt Anwohnern erworben.

    Herzliche Grüße, einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche, Felix.

    Hallo,

    dieses genannte Problem wird wohl auf rechtlichem Weg nicht zu beseitigen sein, zumal der Gestörte den Beweis für die Störungen antreten muss und der Vermieter nicht sonderlich an einer Beseitigung interessiert scheint!

    Da hilft höchstwahrscheinlich nur ertragen oder ausziehen.

    Gruß
    BHShuber

  • Also wenn ich es richtig verstanden habe, sind die Großeltern Wohnungseigentümer, während ihr Mieter im gleichen Haus seit. Mangels Vermieter / Mietvertrag der Gegenseite sind wir weniger im Mietrecht unterwegs, als man zunächst meint. Dazu ist der Störenfried 6 Jahre alt.
    Keine Chance.

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