Entschuldige, ich bin neu hier und wusste nicht, dass das Thema nicht zum Mietrecht gehört. Du musst es dir ja nicht durchlesen, wenn du nicht willst. Vielleicht kann mir jemand anderes helfen. Und wenn du mal gelesen hättest, wüsstest du, dass ich nicht umziehen kann. Mich interessiert einfach, welche Möglichkeiten andere Mieter da in Betracht ziehen würden.
Beiträge von Ich brauche Hilfe
-
-
Es geht nicht darum, zu spekulieren, wer jetzt Schuld hat oder was die Ursache ist, sondern darum, welche möglichen Rechte ich jetzt habe. Muss ich jetzt bis zu meinem Auszug damit leben oder ist der Vermieter dazu angehalten, einen richtigen Fachmann kommen zu lassen, statt mir einfach die Chemikalien in die Hand zu drücken? Schließlich hat er ja auch eingestanden, dass die Hauswand, wo die Küche sich befindet, schon immer ein Problem war und, dass die Fenster auch Feuchtigkeit durchlassen. Das sehe ich ja auch mit bloßem Auge und meinem Laienverständnis. Mal angenommen, es sitzt alles schon hinter der Tapete, bin ich doch nicht verpflichtet, da alles neu zu machen. Er ist der Vermieter und die Sache sollte ja bereits vor meinem Einzug behoben worden sein. Doch er stützt sich auf ein Gutachten, welches angeblich aussagt, es handele sich um schlechte Belüftung. Dieses Gutachten wurde jedoch lange vor meiner Zeit erstellt. Damit habe ich also nichts zu tun. Dann müsste er mir doch erstmal nachweisen, dass ich schlecht lüfte. Wie ist denn da jetzt die Rechtslage? Es geht jetzt nicht darum, wie ich den Schimmel beseitigen kann.
-
Hallo ihr Lieben,
ich habe ein großes Problem, was die Lautstärke meiner Nachbarn anbelangt und bin total fertig mit den Nerven.
Im April 2014 bezog ich eine 2-Zimmer-Wohnung in einem Mehrparteienhaus (ca. 6 Parteien, Altbau). Da ich schon einmal in einer Horror-Wohnung mit hohem Lautstärkepegel gelebt habe, erkundigte ich mich vor Einzug, wie es sich hier mit der Lautstärke bezüglich Nachbarn, Straße, Müllabfuhr etc. verhielt. Die Vormieterin versicherte mir mehrfach, es sei eine sehr ruhige Wohngegend und auch von den Nachbarn bekomme sie nichts mit. Allerdings vermittelte sie schon irgendwie den Eindruck, als würde sie geradezu fluchtartig aus der Wohnung ausziehen wollen
Nach meinem Einzug wusste ich auch, warum. Nicht nur, dass die Wohnung in einem miserablen Zustand war, welcher mir bei Besichtigung überhaupt nicht auffiel (und ich hab schon viele viele Wohnungen besichtigt ;)), nach der ersten Nacht war mir klar, was ich mir da eingebrockt habe. Unter mir wohnt ein nettes Päärchen, die einen jetzt fast 2-jährigen Sohn haben. Sie sind wirklich sehr freundlich, nehmen immer meine Pakete an, habe auch ein paar nette Worte mit ihnen gewechselt etc.pp. Aber seit meinem Einzug im April 2014 habe ich nie länger als bis 7 Uhr morgens schlafen können, auch am We! Es ist der HORROR! Dieses Kind ist jeden Morgen permanent am brüllen und schreien über einen Zeitraum von 2 h, ohne, dass etwas passiert. Meist fängt es wirklich schon halb 6 an, in ganz krassen Zeiten sogar schon um 5! Für mich ist es der absolute Alptraum, da ich aufgrund meiner Schulzeiten, oft erst spät aufstehen brauche. Dafür benötige ich aber meine vollste Konzentration und Leistungsfähigkeit, da es eine Weiterbildung zum Betriebswirt an einer Fachschule ist und man viel dafür lernen muss. Das ist mir unter diesen Umständen überhaupt nicht möglich. Auch tagsüber hört man das Kind brüllen, was ich an sich aber nicht häufig mitbekomme, weil ich ja unterwegs bin. Aber morgens stehe grundsätzlich zwischen 5 und 7 senkrecht im Bett und das kann es jawohl nicht sein! Ich nehme ja schließlich auch Rücksicht auf die Bedürfnisse meiner Mitmenschen, gerade in einem Mehrparteienhaus ist sowas wichtig. Die Eltern des Kindes scheren sich aber anscheinen einen Dreck darum, dass das Kind die halbe Nachbarschaft auf Trab hält. Nachts ist zwar Ruhe, aber jeden Morgen beginnt der selbe Sch*** wieder von vorne. Es ist ja an sich nicht immer ein Weinen, sodass man vermuten könnte, dass es vielleicht krank ist, sondern ein mutwilliges Brüllen und nach Mama schreien. Doch die Mutter oder auch der Vater unterbinden es einfach nicht. Wenn mein Kind permanent schreien würde und das jeden Tag, dann würde ich doch mal irgendwann hingehen und gucken, was da los ist und wenigstens versuchen, es zu beruhigen. Diese Familie lebt jedoch den Kodex: "Lass das Kind mal brüllen und machen und tun, es muss sich ja frei entfalten können." Das andere sich dabei gestört fühlen könnten, kommt denen nicht in den Sinn. Überhaupt finde ich es merkwürdig, dass ein fast 2-jähriges Kind noch im Kinderwagen liegt, welcher natürlich demonstrativ dort im Treppenhaus steht, wo die Müllmänner und auch die restlichen Mieter immer durch müssen. Schrecklich! Ich habe bereits den Versuch gestartet und dieser Familie einen Brief geschrieben, in welchem ich ihnen versucht habe, meine Situation verständlich zu machen und, dass ich auf meinen Schlaf angewiesen bin. Ich entschuldigte mich auch, dass ich nicht persönlich mit Ihnen sprechen konnte, weil ich zur Schule und zur Arbeit musste und demnach auch immer lange unterwegs bin. Ich habe sie gefragt, ob es nicht möglich sei, dem Kind in den Morgenstunden eine ruhige Beschäftigung zu geben. (Was hindert sie schließlich daran, dem Kind ein Bilderbuch, Malbuch oder sonst was, in die Hand zu geben?). Ich äußerte auch mein Verständnis, dass es ja ein Kind sei und man mit Sicherheit keinen An- und Ausknopf einfach so drücken könnte. Am darauffolgenden Tag fand ich dann einen Brief von Ihnen vor meiner Wohnungstür vor, in dem stand, sie können mich zwar verstehen, aber können an der Situation ja auch nicht viel machen. Gerne versorgen sie mich aber mit Oropax, wenn ich möchte. Spinnen die? Erstens vertrage ich aufgrund der Schmerzempfindlichkeit meiner Ohren keine Oropax (Überdruck) und zweitens sehe ich es in meiner eigenen Wohnung auch nicht ein, permanent mit diesen Dingern zu schlafen. Ich habe es mehrfach probiert und morgens liegen sie eh immer auf dem Kopfkissen und die ganze Aktion hat überhaupt nix gebracht. Ich finde es sowieso dreist, mir so einen Ratschlag zu geben, nur um dem nervtötenden Geräuschpegel, welcher von IHREM Kind verursacht wird, zu entgehen. Meiner Meinung nach ist es eine Wischi-Waschi-Erziehung, die sie da an den Tag legen. Permanent das Kind brüllen und seinen Willen durchgehen zu lassen kann nicht gut für die Entwicklung eines Kindes sein. Natürlich möchte ich mich nicht in fremde Erziehungsangelegenheiten einmischen, da das ja immer noch die Sache der Eltern ist. Aber dennoch sehe ich nicht ein, warum ich (und bestimmt auch die darunter wohnenden Nachbarn) unter der Situation, die sich die nächsten 3 Jahre auch nicht ändern wird, ständig leiden sollen. Das Gesetz ist hierbei auf der Seite der Eltern. Meinen Vermieter möchte ich wegen sowas nicht ansprechen, da es ein Privater ist und er mir schon einmal, als ich nach meinem Einzug etwas in der Wohnung bemängelt habe, mit "Eigenbedarf anmelden" gedroht hat. Obwohl die Wohnung wirklich in einem miserablen Zustand war und ist (alte Türen, die nicht richtig zu gehen, fehlerhafter Waschmaschinenanschluss etc.) Mit den Nachbarn direkt nochmal zu sprechen , halte ich für keine gute Idee, weil sie Eigentümer sind und definitiv am längeren Hebel sitzen. Vermutlich tratschen sie die Geschichte an meinen Vermieter, der ja ebenfalls Eigentümer ist, weiter und er schmeißt mich als "Störenfried" raus. Da habe ich natürlich keine Lust drauf, weil ich hier bis zum Ende meiner Schulzeit (Oktober 2015) unbedingt noch weiter wohnen muss. Einen weiteren Umzug kann ich mir nicht leisten. Trotz alledem will ich die Umstände so nicht hinnehmen. Ich mag Kinder. Aber diese Familie hat es in so kurzer Zeit geschafft, dass ich zweifel, ob ich überhaupt noch welche haben will. Ich finde, auch Erwachsene mit Kindern (gerade in Mietshäusern) können darauf achten, dass ihr Kind sich rücksichtsvoll verhält oder wenigstens versuchen, es zu ermahnen oder mit etwas zu beschäftigen, was ablenkt. Brüllen lassen kann da keine Lösung sein. Ich wurde zum Beispiel als Kleinkind am We in den frühen Morgenstunden mit meinen Liebslingsvideos beschäftigt. Gut, das ist nicht die sinnvollste Methode, aber sich gar nicht zu kümmern, bekanntlich auch nicht. Was kann ich tun? Ich möchte nicht, dass es dermaßen eskaliert, ich kann es mir auch nicht leisten, auszuziehen. Aber dieses schreckliche Rumgeschreie halt ich nicht mehr aus. -
Hallo ihr Lieben,
ich muss euch einmal ein Problem schildern und hoffe, ihr könnt mir da weiterhelfen. Ich bin im April 2014 in eine 2-Zimmer-Wohnung gezogen und schon damals (vor meinem Einzug) gab es in der Küche ein leichtes Schimmelproblem. Mir wurde allerdings von meinem zukünftigen Privatvermieter zugesichert, dass diese Problematik zu meinem Einzug behoben sein würde. Er sagte auch, es lege am falschen Lüften der Vormieterin (Bad innenliegend, kein Fenster, Lüftung nur durch Küche möglich). Gesagt getan, zu meinem Einzug sah soweit alles ok aus. Die Vormieterin hätte den Schimmel (Tapete am Fensterrand) wohl beseitigt. Der Vermieter sagte mir auch, dass die Fenster ziemlich alt sind und bei Zeiten ausgetauscht werden. Darauf habe ich mich verlassen. Den ganzen Sommer über hatte ich keine Probleme, alles war in Ordnung. Nun wurden in Wohn-und Schlafzimmer die Fenster ausgetauscht. Nach ca. 3 Wochen (im November) entdeckte ich an den Seiten der Fenster an der Tapete vereinzelt Schimmelflecken (relativ klein, aber über den gesamten "Fensterkasten" verbreitet. Auch in der Küche, wo ja aktuell immer noch schlechte Fenster verbaut sind, sah ich, dass sich, trotz der Beseitigung der Vormieterin, Schimmel gebildet hat. Der Vermieter hatte im Sommer die Silikonfugen am Fenster neu verdichtet. Dies schien anscheinend nicht gefruchtet zu haben. Nach meiner Entdeckung informierte ich ihn sofort telefonisch. Trotzdem wollte ich nicht auf einen Termin mit ihm warten, da im Raum stand, ob er überhaupt noch vor Weihnachten kommen könne. Deshalb bin ich selbst mit einem Schimmelentferner tätig geworden. Im ersten Moment sah alles noch ganz gut aus, doch an einigen Stellen schien der Entferner nix bewirkt zu haben (Fugen am Fenster). Der Vermieter kam noch in der selben Woche und sah sich das an. Doch außer mir sein Spezialzeug (Schimmelstop etc.) da zu lassen und die Fensterbaufirma zu informieren und einen Termin zur Besichtigung auszumachen, konnte oder wollte er nichts weiter ausrichten. Er vermutete, es könne auch an einem Fehleinbau der Fenster liegen, schloss das aber nach eingehender Prüfung seinerseits dann doch aus und meinte, das lege wieder am Lüften. Ich habe jedoch die dringende Vermutung, dass der Schimmel bereits schon tief in der Tapete saß (grade in der Küche, wo ja bereits mal ein Befall war und man das Bad ja nur darüber lüften kann). Der Vermieter sagt, ich solle jetzt erstmal den Termin mit der Fensterbaufirma, die ja den Einbau in Wohn- und Schlafzimmer vollzogen haben, abwarten. Doch die werden den schwarzen Peter ja auch von sich schieben und behaupten, das könne nicht sein, alles wurde korrekt eingebaut und es liegt am Lüften. Letztendlich bin ich doch die Dumme, die sich darum kümmern muss, obwohl ich das gar nicht fachgerecht kann. Der Vermieter wird sich da nicht großartig rühren und auch jegliche Verantwortung von sich weisen, weil eine fachgerechte Beseitigung natürlich Geld kostet. Generell muss ich bei Ihm sehr vorsichtig sein, was ich ihm sage und was nicht, da er mir schon bei Kleinigkeiten mit "Eigenbedarf anmelden" gedroht hat. Was für Rechte und Möglichkeiten habe ich jetzt? Ich bin in kürzester Zeit schon 3 mal umgezogen, weil die Wohnungen immer ein Reinfall waren und möchte auf keinen Fall gekündigt werden. Im Mieterschutzbund bin ich nicht und eine Rechtschutz habe ich auch nicht. Ich bin für jede Hilfe dankbar

Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!