Beiträge von umurmi

    Hallo Leipziger82,

    vielen Dank für deine Mühe und sehr aussagekräftige Antwort! Damit kann ich was anfangen! :)
    Ich bin voll in deiner Meinung, dass am Ende sind die Gartenkosten weniger als Gerichtskosten - allerdings reden wir nicht von 30€, sondern von 190€. Was nicht allzu wenig ist - zumindest nicht für mich!

    Wieso die Nachbarn uns zum Widerspruch geraten haben: Diese Hausverwaltung hat 2 Tage vor der angefangene Gartenarbeiten die Verwaltung übernommen. Bis dahin existierte eine Vereinbarung mit der alten Hausverwaltung, dass die Mieter sich um die Gartenpflege kümmern. So wäre, laut unser Nachbarn, die Hausverwaltung in Beweispflicht zu zeigen, wie es zu dieser Änderung (ohne Absprache mit uns) kam. Ein erhebliches Problem ist natürlich, dass nur 1 Mietpartei, die damals daran beteiligt war die Gartenpflege mit der alten Hausverwaltung zu regeln (nicht das Anwaltpaar allerdings), es schriftlich hat. Wir anderen sind beim Neuzug dazu "belehrt" worden. Im Vertrag stehen, dass eine übliche Gartenpflege umlagefähig ist. .. wobei es bei dem Arbeiten eben um keine reine Rasenmähen etc. handelt, sondern um "Instandhaltung". Daher auch die ursprüngliche Frage zu der "Gleichberechtigung", weil die Mietverträge in diesem Punkt gleich sind.

    Zu der Antwort der Hausverwaltung und deinem letzten Tip folgendes: Das haben wir bereits in dem ersten Widerspruchsschreiben geschrieben: "Wir bitten um Einsenden der entsprechenden Belege in Kopien innerhalb 30 Tagen nach dem Erhalt dieses Schreibens und widersprechen hiermit die erforderliche Nachzahlung in Höhe von XXX Euro." Darauf hat die Hausverwaltung lediglich auf das Einsichtrecht verwiesen und deren Geschäftstelle ist nicht mal in der gleichen Stadt - sondern 50 km weiter. Ob das rechtens ist...?

    Andere Ideen oder Anregungen? Bin gespannt auf alle Kommentare. :)

    Update zu der Situation, für alle Interessierte:
    Die Hausverwaltung hat tatsächlich einen Trockenbau- und Malerfirma beauftrag die Löcher im Treppenhaus zu beseitigen - diese Arbeiten wurden kurz vor Weihnachten beendet - also etwa 4,5 Monate nach dem Beginn der Arbeiten. Ohne eine Erinnerung bzw. Aufforderung und Mahnung vom Bauamt, glaube ich, dass die die Löcher immer noch offen wären.
    .. aus diesen Arbeiten erfolgte leider Probleme mit den Klingeln, die nicht mehr funktionierten (Kontaktprobleme nach dem neuen Putz), und bis diese repariert wurden, dauerte es wieder 2 Wochen.
    Ist es wirklich "normal", dass wenn eine Arbeit begonnen wird, dass es nicht ordentlich zum Ende geführt wird?.. ist eine rhetorische Frage und erfordert keine Antwort. :)
    Danke fürs Lesen!

    Folgende Situation:
    Hausverwaltung versucht 2013 durchgeführte Gartenarbeiten (Abriss von Bäumen, Neugestaltung des Rasens etc.) in der Nebenkostenabrechung auf die Mieter umzulegen. Zu unserem Glück wohnen im Haus ein Anwaltpaar, das uns alle dazu geraten haben diesen Punkt zu widersprechen. Dies haben wir fristgerecht mit der gleichen Argumentation getan. Jetzt wird es spannend: Das Anwaltpaar konnte mit der Hausverwaltung einigen, dass sie die Kosten nicht bezahlen müssen und nun haben innerhalb von 2 Wochen zwei Zahlungsaufforderungen mit Mahnkosten drauf, dass wir die Nebenkostennachzahlung begleichen sollten. Ich weiß, dass jeder Mietpartei einen eigenen Vertrag mit dem Vermieter bzw. Hausverwaltung hat, aber ist es nicht schon sehr komisch, wie dem gleichen Widerspruch anders gehandhabt wird? Ich bin dabei dem Nachbarn zu bitten mir eine Kopie von dem Schreiben von der Hausverwaltung zu geben und damit zum Anwalt zu gehen. Aber hat das überhaupt irgendeine Aussagekraft wenn es zum gerichtlichen Verfahren kommen soll? .. und klar, nicht das hier jetzt missverstanden wird: ICH strebe nach der gleichen Lösung wie die Nachbarn, OHNE Gerichtsverfahren.

    Aber mal ganz ehrlich, wegen möglicherweise 2% weniger Miete solch eine Welle zu machen, zeigt doch nur, dass bei dir was nicht stimmt.

    - Diese Unterstellung hat mich ziemlich betroffen, weil ich von hier mir Meinungen und Unterstüztung hoffe und nicht dieser Art offenen Beleidigungen, dass mit mir nicht was stimmen würde. Ich bin ein vernünftiger und realistischer Mensch und bitte nochmal zu überdenken bevor man solche Blödsinn hier raus lässt. Fall es dir Mainschwimmer noch unklar ist, weswegen ich hier von Mietminderung überhaupt geredet habe, bitte sehe meine neuester Beitrag.

    Und ja, ich bin keine Expertin in Mietrecht, wie viele von euch hier scheinen zu sein aber genau deswegen bin ich hier! Um Rat und Hilfe zu holen. Danke für alle hilfreichen und respektvollen, sachlichen Kommentare!

    Danke nochmal!

    Ich glaube grundsätzlich missverstanden geworden zu sein. Ich bin nicht heiß auf eine Mietminderung, oder träume von einem Reichtum dadurch. Es geht mir vor allem darum, dass das Treppenhaus in normalen Zustand zu erbringen, denn wie in meinem ersten Schreiben hier erwähnt, und ihr selbst von den Fotos entnehmen könnt, ist es keine schöne Ansicht! Für eine Woche o.ä. toleriert man sowas, aber nicht 2 Monate nach dem Beendigung der Bauarbeiten.
    Allerdungs, blieben meine freundlichen Anfragen bei der Hausverwaltung bisher erfolglos, und meine Grundüberlegung/ Hoffnung war durch Mietminderungsandrohung genug Druck zu erzeugen, dass sie tatsächlich das Treppenhaus instand setzten. Aber klar, wenn es um namentlichen weniger als 5% geht, sind es ja "peanuts" für eine Hausverwaltung.

    Für den Hinweis, dass man nachträglich Mietminderung erhalten könnte bin ich sehr dankbar! Allerdings, hatte ich z.B. für di Dauer der Bauarbeiten (August) eine Mietminderung aufgrund Baulärm für 10 % erhalten, und dies wurde nachträglich gewährt. Aber es geht wohl um den Zeitpunkt des "klagens"? Also, hätte ich sofort zur Beendigung der Bauarbeiten wg. Treppenhaus eine Mietminderung verlangt, könnte es gelingen, aber 4 Monate später geht das nicht mehr?

    Auf folgenden Hinweis bin ich allerdings aktiv geworden:

    Bedenken machen mir hier eher Sicherheitsaspekte. Offene Leitungen in den gemeinschaftlichen Räumen halte ich schon für bedenklich.
    Was sagt wohl das Bauordnungsamt dazu?

    Und tatsächlich mich bei der Bauordnungsamt heute gemeldet, dort die Fotos zugeschickt. Antwort lautete:
    "Sie haben Recht, die Leitungen müssen brandschutzgerecht zum Treppenraum verschlossen werden.
    So schnell, wie möglich.
    Bitte leiten Sie meine Antwort an Ihre Hausverwaltung weiter.
    Die Arbeiten sollten innerhalb der nächsten 14 Tage erledigt sein."

    Also war ich doch in meinem Vorhaben erstmal erfolgreich! :)
    Nun mal abwarten, was die Hausverwaltung sich als nächste einfallen lässt, warum es gerade nicht so schnell geht.

    Danke weiterhin für alle Kommentare!

    Danke nochmal!

    Ich glaube grundsätzlich missverstanden geworden zu sein. Ich bin nicht heiß auf eine Mietminderung, oder träume von einem Reichtum dadurch. Es geht mir vor allem darum, dass das Treppenhaus in normalen Zustand zu erbringen, denn wie in meinem ersten Schreiben hier erwähnt, und ihr selbst von den Fotos entnehmen könnt, ist es keine schöne Ansicht! Für eine Woche o.ä. toleriert man sowas, aber nicht 2 Monate nach dem Beendigung der Bauarbeiten.
    Allerdungs, blieben meine freundlichen Anfragen bei der Hausverwaltung bisher erfolglos, und meine Grundüberlegung/ Hoffnung war durch Mietminderungsandrohung genug Druck zu erzeugen, dass sie tatsächlich das Treppenhaus instand setzten. Aber klar, wenn es um namentlichen weniger als 5% geht, sind es ja "peanuts" für eine Hausverwaltung.

    Für den Hinweis, dass man nachträglich Mietminderung erhalten könnte bin ich sehr dankbar! Allerdings, hatte ich z.B. für di Dauer der Bauarbeiten (August) eine Mietminderung aufgrund Baulärm für 10 % erhalten, und dies wurde nachträglich gewährt. Aber es geht wohl um den Zeitpunkt des "klagens"? Also, hätte ich sofort zur Beendigung der Bauarbeiten wg. Treppenhaus eine Mietminderung verlangt, könnte es gelingen, aber 4 Monate später geht das nicht mehr?

    Auf folgenden Hinweis bin ich allerdings aktiv geworden:

    Bedenken machen mir hier eher Sicherheitsaspekte. Offene Leitungen in den gemeinschaftlichen Räumen halte ich schon für bedenklich.
    Was sagt wohl das Bauordnungsamt dazu?

    Und tatsächlich mich bei der Bauordnungsamt heute gemeldet, dort die Fotos zugeschickt. Antwort lautete:
    "Sie haben Recht, die Leitungen müssen brandschutzgerecht zum Treppenraum verschlossen werden.
    So schnell, wie möglich.
    Bitte leiten Sie meine Antwort an Ihre Hausverwaltung weiter.
    Die Arbeiten sollten innerhalb der nächsten 14 Tage erledigt sein."

    Also war ich doch in meinem Vorhaben erstmal erfolgreich! :)
    Nun mal abwarten, was die Hausverwaltung sich als nächste einfallen lässt, warum es gerade nicht so schnell geht.

    Danke weiterhin für alle Kommentare!

    Es ist ein Monat vergangen, die Fotos habe ich der Hausverwaltung zugeschickt und bisher hat sich nichts getan, bzw. keine Reparatur zu Stande gekommen. Angeblich liegt es bei der Hausverwaltung 2 Angebote von Trockenbaufirmen vor, die noch in Bearbeitung sind. Wie lange bearbeitet man solche Angebote?
    Habe ich vielleicht vergessen zu erwähnen, dass die Bauarbeiten Mitte August (von Elektrofirma) beendet wurde und diese mit BRANDSCHUTZ begründet wurde. M.E. ist es gerade nicht brandischerer mit solchen offenen Leitungen. Also mit diesem offenen Leitungen leben wir jetzt bald 3 Monate. Das ist keine normale Dauer!
    Da das Jahr zu Ende geht, ist es sicherlich mit keinerlei Veränderungen in diesem Jahr zu rechnen aber zu Beginn 2015 habe ich fest vor für die 4 Monate nachträglich eine Mietminderung zu klagen.
    Ich berichte gerne was die Hausverwaltunge entscheidet.

    Danke für alle Kommentare! :)

    Hallöchen liebe Mitmieter und -mieterinnen!

    Ich bitte um Kommentare auf folgende Situation:

    - Mitte Juli 14 kündigt die Hausverwaltung an, dass wegen Brandschutz eine Erneuerung der Elektroleitungen nötig ist. Sowird erstmal paar Wochen im Treppenhaus geackert. Auf Baulärm gelingt es mir für einen Monat eine Mietminderung für 15 % zu erhalten.
    - Nach der Beendigung der Bauarbeiten, schickt die Hausverwaltung einen Brief, wo weitere Arbeiten im Keller angekündigt werden UND zugesichert wird, dass "umgehend eine Firma mit dem Verschließen der Schlitzen im Treppenhaus beauftragt" wird. Das war am 8.8.14 und es hat sich seit dem nichts an der Sache getan, trotz mündliche und schriftliche Hinweise und Bitten.
    Hier paar Fotos zum aktuellen Zustand:

    Was denkt ihr, Mietminderung rückwirkend für zwei Monate? Es _kotzt_ mich wirklich an jeden Tag diese Ansicht direkt vor meiner Wohnungstür zu haben, abgesehen von dem aus der Wand lösenden Putz, der die Reinigung des Treppenhauses sinnlos macht.

    Ich danke für eure Kommentare schon herzlich im Vorfeld! :)

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