Beiträge von kirsche58

    Danke für die Antworten!

    Leider kam zum Unglück nun auch noch ein wenig Pech dazu.
    Die Heizungsfirma hat ihren Termin für Mittwoch leider spontan verschieben müssen - mit Glück beginnen sie nächste Woche, doch ein genauer Termin konnte uns nicht mitgeteilt werden.
    Zu unserem Pech wurden am Vortrag unsere alten Nachtspeicheröfen abgeholt. (Der Vermieter hatte sie an privat verkauft.)
    Nun sitzen wir erstmal ganz ohne Heizung da.
    Im Bad ist das schon ein ziemlich unangenehmer Zustand (16 Grad!).

    Aber wahrscheinlich ist das Thema wirklich zu komplex, um es hier zu erörtern. Deshalb haben wir uns nun einen weiteren Termin beim Mieterschutzbund geholt, um zu erfahren, wie wir am besten weiter vorgehen sollen.
    Eine Mieterminderung habe ich heute angekündigt, da eine fehlende Heizmöglichkeit den Wohnwert schon erheblich mindert. Bloß um wieviel mindern?

    Zitat

    In der von Ihrem Vermieter durchgeführten Form ist die Mietanpassung nicht rechtmäßig und braucht von Ihnen auch nicht akzeptiert zu werden.


    Die Heizung wurde von uns Mietern verlangt, da wir hier echt gefroren haben im Winter. Das war für uns kein Zustand mehr. Wenn man mal einen 10cm-langen Eiszapfen am Wasserhahn hängen hat, fragt man sich schon, ob es so weiter gehen kann. Und ich denke, so möchte keiner wohnen, geschweige denn leben!

    LG

    Danke für die Antwort Gruwo.
    Die gesetzlichen Basis haben ich mir auch schon durchgelesen. Nur wusste ich nicht, wie dies auf unseren Fall zu übertragen ist.

    Zitat

    Der Austausch der beiden Boiler ist eine Sanierungsmaßnahme (Neu gegen alt)


    Neu gegen alt ist also Sanierung.
    Der Austausch der alten Nachtspeicher gegen eine Gasetagenheizung ist aber Modernisierung?

    Und man spricht auch von einer Modernisierung, obwohl bisher nicht die ganze Wohnung zu beheizen war? (Gefrorene Leitungen und Schimmel trotz Nachtspeicher!)

    Dazu muss ich sagen, dass die Heizung von uns Mietern gefordert wurde. Unter den gegebenen Umständen hätten wir keinen Winter mehr in dieser Wohnung verbracht.

    LG

    Hallo zusammen,

    wir haben momentan einige Probleme mit unserer Wohnung bzw. Vermieter. Ich versuche mal unseren Fall in möglichst kurzer Form zu schildern:
    Ich wohne mit meinem Lebensgefährten seit 2 Jahren in einer ca. 80m²-Altbau-Wohnung zur Miete. Es war meine erste Wohnung und schon beim Einzug zeigte ich einiges an Naivität. Die Wohnung wurde zuvor von der Hausbesitzerin, einer 94-jährigen Frau, bewohnt. In all den Jahren wurde in der Wohnung nichts gemacht. Wir Mieter mussten damals die Wohnung entrumpeln und grundrenovieren, wofür wir dann eine gewisse Zeit mietfrei wohnen durften. So weit so gut.
    In unserer Wohnung gibt es lediglich Nachtspeicher und zwei Holz-Öfen (ein kleiner und ein Küchenherd). Mir wurde es bei Einzug so geschildert, dass die Nachtspeicher (durch günstigen Nachttarif) sehr kostensparsam und dennoch effektiv seien. Fehlanzeige. Letztendlich bekamen wir unsere Wohnung mit diesen 3 Nachtspeichern nicht warm und auch die Öfen wärmten nur den Raum, in dem sie stehen, wobei dies als Grundheizart auch ziemlich umständlich war. Wir halfen uns in der Not mit separaten Gas- und Stromheizern.
    Letzten Winter, als wir über die Feiertage bei der Familie waren, froren uns im Bad die Leitungen ein und am Wasserhahn hin ein langer Eiszapfen. Dazu muss gesagt werden, dass unser Bad ein altbau-typischer Anbau (also 4 Außenwände hat, da er auch nicht unterkellert ist, sondern ein Freiluft-Schuppen darunter ist). Nur mit Not bekamen wir die Leitungen mit einem Heißluftföhn wieder frei. Zum Glück sind keine Leitungen geplatzt und Schlimmeres konnte verhindert werden.
    Dennoch ist es nicht möglich mit den gegebenen Mitteln die Wohnung effektiv zu beheizen (Öften wärmen schließlich nicht in Abwesenheit und im Bad steht nur ein alter Nachtspeicher zur Verfügung, der im Winter nichteinmal vor'm Einfrieren schützt, geschweige denn anständig warm macht.)
    Zudem kam dann eine sehr hohe Stromrechnung!
    Ein anderer Punkt ist, dass bei uns im Bad seit einiger Zeit Schimmel auftritt. Wir haben schon 2 Mal unsere Leisten abgeschliffen, mit Schimmelmittel bearbeitet und wieder gestrichen, doch der Schimmel kommt immer wieder durch. Auch die Tapeten uns Fließenfugen schimmeln. Wir lüften jedoch intensiv nach dem Duschen etc., da sich die Feuchtigkeit sichtlich staut. Nach dem Duschen läuft das Wasser nur so von den Fliesen. Doch trotz Lüftens herrscht in unserem Bad eine Grundfeuchtigkeit und Kälte, die sich nicht beheben lässt.
    Nach einigem Hin und Her hat sich unser Vermieter nun endlich bereit erklärt, eine Heizung einbauen zu lassen. Wir Mieter sollten 3 verschiedene Angebote von Firmen einholen und diese an den Vermieter weiterleiten. Das taten wir und er wählte eine Firma aus. Es folgte die Ankündigung einer Mieterhöhung um 100 Euro, die wir ihm auch unterschreiben sollten. Das taten wir jedoch nicht.
    Morgen beginnen die Arbeiten der Heizungsfirma. Eine Baddämmung will der Vermieter dann eventuell im Frühjahr vornehmen.
    Auch 2 neue Boiler sollen im Bad angebracht werden, da der am Waschbecken defekt und der an der Wanne überaltet ist, sprich lange braucht bis warmes Wasser kommt und dabei unheimlich summt.

    Meine Frage ist nun: Was ist Modernisierung, was Sanierung? Welche Kosten kann er an uns weitergeben und mit welchen Kosten haben wir Mieter nichts zu tun? :confused:

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!
    Viele Grüße, kirsche

    Hallo,
    wir wohnen nun seit 2 Jahre in einer Altbauwohnung. Als wir einzogen, gab es zum Heizen lediglich 3 Nachtspeicher, sowie 2 Holz-Öfen. Auf unseren Wunsch hin waren nun 3 Heizungsfirmen da und haben ihre Kostenvoranschläge abgegeben.
    Der Vermieter bereitete uns nun auf eine Mieterhöhung um 80-90 Euro monatl. vor. (Wir zahlen bisher 300 EUR monatl. kalt und der Heizungseinbau + Boilererneuerung + Entsorgung der alten Nachtspeicher sollen ca. 9000 EUR kosten).
    Meine Frage nun ist, ob eine wolche Mieterhöhung gerechtfertigt ist? An welchen Kosten müssen wir -als Mieter- uns beteiligen (Heizung / Boiler / Entsorgung der Altlasten)?

    Über Antworten würde ich mich sehr freuen!

    LG

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