Beiträge von michael060872

    Hallo,
    wir sind nach 2 Jahren aus einer Mietwohnung ausgezogen. Im Wohnungsabnahmeprotokoll wurden keine Mängel festgestellt. Es sollte lediglich eine Wand im Wohnzimmer gestrichen werden. Dieses wurde auch gemacht.
    Bei der späteren Wohnungsrückgabe wurde jedoch im Rückgabeprotokoll vermerkt, dass im Wohnzimmer Orange Verfärbungen auf dem PVC-Boden vorhanden sind. Wort wörtlich: "Bodenbelag hat Orange Verfärbungen "Striche" mit Genossenschaftsanteil verrechnen". Angekreuzt wurde außerdem "Mängelbehebung durch Mieter".

    Zur Info: Die Verfärbungen sind durch einen Gitarrenständer entstanden. Dieser hat Gummifüße die vermutlich mit PVC reagiert haben. Die Striche waren lediglich auf ca. 0,5m² verteilt.

    Jetzt haben wir eine Abrechnung zu unserem Genossenschaftsanteil erhalten. Es wurden 1290€ wegen der Erneuerung des gesamten Fußbodens im Wohnzimmer (29m²) von unserem Anteil abgezogen. Unser Anteil entsprach genau 1280€ + Dividende für 2 Jahren. Am Ende bekommen wir noch 27€ raus... Seltsam, dass die Rechnung so genau mit unserem Anteil übereinstimmt.

    Jetzt zu unseren Fragen:
    1. Ist es rechtens das wir als Mieter die Kosten der Bodenerneuerung tragen müssen? Schließlich sind die Striche durch eine normale Nutzung entstanden und keineswegs fahrlässig, wie z.B. Brandlöcher.

    2. Der Boden war bis auf die Striche komplett in Ordnung. Eine Kompletterneuerung steht doch in garkeinem Verhältnis zu ein paar Strichen auf ca. 0,5m²?

    3. War das Unterschreiben des Rückgabeprotkolls, in dem der Mangel aufgeführt war, falsch?

    Ich hoffe, dass uns jemand weiterhelfen kann. Zur Not muss ich vielleicht doch einen Anwalt einschalten :(


    Gruß
    Michael

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