Hallo zusammen,
ich weiß nicht ob das hier im richtigen Themenbereich ist oder ob es besser zu Kündigung muss aber da kann ich keine Beiträge verfassen. Sonst scheint es überall zu gehen...
Ich habe ersteinmal eine recht lange Geschichte. Ich hoffe ihr versteht sie und haltet bis zum Ende durch. Aber ich gebe mir Mühe alles verständlich zu schreiben. Die Namen, die ich benutze sind verändert.
Zuerst eine Beschreibung über die Situation in unserem Haus:
Hier gibt es Vier Wohnungen, in der untersten wohnt der Sohn unserer Vermieterin (Ralf) und dessen großer Hund. Diese Wohnung ist nach hinten raus unter der Erde und es schimmelt in dem Schlafzimmer. Nach vorne gibt es eine Terrasse mit Garten.
In der Wohnung darüber wohne ich mit drei weiteren Mitbewohnern. Einer davon (Ringo) wohnt in einem Zimmer, das außerhalb der Wohnung liegt (man muss durch das Treppenhaus auf gleicher Ebene). Wir alle haben eigene Mietverträge und meine zwei anderen Mitbewohner wohnen schon seit mehr als zehn Jahren in dieser Wohnung. Sie haben also eine Kündigungsfrist von neun Monaten. Unsere Wohnung ist nach vorne raus im 1. Stock und nach hinten raus ist sie fast ebenerdig mit Zugang auf eine schöne Terrasse und Garten und einer Laube.
In der Wohnung über uns ist eine dreier-Wg, in der die Freundin von Ralf wohnt (Biggi).
Die drei Zimmerwohnung ganz oben wird im laufe des Sommers komplett frei und hat die für eine Dachwohnung üblichen Dachschrägen und ist im Sommer brütend heiss.
So, und nun haben wir letzte Woche eine e-mail (keine offizielle Kündigung) von unserer Vermieterin bekommen, in der steht, dass die untere Wohnung renoviert werden muss und dass desshalb Eigenbedarf entstehen würde. Die Erde, die hinter dem Haus ja höher ist, ist ziemlich feucht und drückt durch die Wand, was sich als Schimmel in Ralfs Schlafzimmer äußert. Desshalb schläft er schon die ganze Zeit bei Biggi im Zimmer.
Die ganz obere Wohnung können sie nach eigener Angabe nicht nehmen, da der Hund einen Kreuzbandriss (oder etwas ähnliches) hatte und die Ärzte es zwar behandelt haben aber der Hund hat wohl bleibende Schäden und soll nicht so viel laufen und wenig Treppen steigen.
D.h. uns wird die obere Wohnung angeboten und Ralf und Biggi wollen in unsere Wohnung ziehen. Ringo bleibt erstmal in seinem Zimmer oder soll in das Zimmer von Biggi ziehen. Aber wir wollen die oberste Wohnung nicht und wegen dem Hund wollen wir auch nicht rausgeschmissen werden.
Meine zwei Mitbewohner haben eher die Absicht auf ihre neun Monate zu bestehen. Und ich möchte auch noch wenigstens diesen Sommer bleiben. Denn wenn ich in drei Monaten raus muss, dann wäre das mitten in meiner Prüfungszeit an der Uni. Mir würde auch das Herz bluten diesen Garten zu verlassen. Ich bin gelernter Gärtner und habe den ganzen hinteren Bereich extrem aufgewertet. Im Garten arbeiten tut mir einfach unendlich gut. 
Jetzt gehen uns aber desshalb ein paar Fragen durch den Kopf.
Und zwar, wenn uns gekündigt wird und ich nach drei Monaten raus muss, muss dann Ralf in mein Zimmer ziehen und kann er in der unteren Wohnung seine Möbel lassen? Oder wieviel Zeit hat er, um in mein Zimmer zu ziehen, könnte es auch leer stehen bis die anderen raus sind?
Können meine Mitbewohner etwas gegen den großen Hund sagen? (die Bewohner von oben klagen das überall Hundehaare seien, selbst im Essen...) Im Vertrag von meinen Mitbewohnern steht auch, dass keine Haustiere erlaubt seien.
Wenn der Hund nicht in mein Zimmer dürfte, könnte man dann sagen dass Ralf in die oberste Wohnung ziehen soll?
Kann Ralf bzw. die Vermieterin Eigenbedarf geltent machen, wenn Ralf von einer zwei Zimmerwohnung im selben Haus in ein einzelnes Zimmer einer Wg zieht? Sowas wie Wertminderung oder Rückstufung oder so. Ich weiß es leider nicht genau.
Ich weiß, das sind viele Fragen aber vielleicht hat ja jemand ein oder zwei Antworten, die uns wieder ein bisschen Hoffnung geben.
Vielen Dank und freundliche Grüße,
breschtling