Beiträge von mrd1283

    Heizeinheiten werden bei mir am Zähler für die gesamte Wohnung in kWh gemessen und auch so erfasst. Ich habe keine Zähler direkt an den Heizkörpern, die in HKV-Einheiten messen.

    Das Problem habe ich in der Zwischenzeit nun auch lösen können (u.a. energieverbraucher.de | Jahresnutzungsgrad und Ein bisschen Schwund ist immer - Immobilien - Wirtschaft - Tagesspiegel).

    "Der Energieschwund, den sie feststellen, ist normal. Die Techniker sprechen hier von der „Erfassungsrate“ einer Heizungsanlage. Sie sollte nicht kleiner als 43 Prozent sein. Im Schnitt liegt sie zwischen 50 und 80 Prozent. Das heißt, dass von 1 Kilowattstunde eingekaufter Energie lediglich 0,5 bis 0,8 Kilowattstunden für Wärme genutzt werden. Der Rest ist Verlust, der aber natürlich von den Nutzern bezahlt werden muss." Wenn 86.000 verbraucht wurden, obwohl nur 56.000 genutzt wurden, liegt die "Erfassungsrate" bei 65%, also im "üblichen" Bereich. Beim nächsten Umzug werde ich schlauer sein, und wieder in ein Haus mit Fernwärme ziehen.

    Die Angabe in kWh stimmt schon. Und es handelt sich bei den 22.348 um die Heizeinheiten des ganzen Hauses. Das ist nicht das Problem. Das Problem sind die anfangs abgerechneten Gesamtkosten für 86.000 kWh, obwohl nur 22.348 für Heizung und 33.915 für Warmwasserbereitung verbraucht wurden. Würden die Gesamtkosten entsprechend nur den Preis für 56.000 kWh beinhalten, wären die Heizkosten und damit auch die 70% Verbrauchskosten deutlich geringer und ich läge auch, so wie du, bei 8,3 Cent pro Heizeinheit und nicht bei 14,6.

    Bitteschön.

    Mich wundert die Differenz aus den 86.203 kWh Brennstoff, den errechneten 33.915 kWh für die Warmwasseraufbereitung und den am Ende nur 22.348,66 kWh, die vom gesamten Haus für Heizung verbraucht wurden.

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    Hallo Gemeinde,

    ich verzweifle an meiner Betriebskostenabrechnung. Grund ist der Hohe Preis für eine verbrauchte kwh Heizung. Geheizt wird im gesamten Mietshaus mit einer Gasanlage.

    Im Detail: Die Brennstoffkosten beziehen sich auf einen Verbrauch von 86203 kwh gas (kwh-Preis ca. 6 cent). Die Ermittlung der Warmwasserkosten kommt zu einem Anteil von 33915 kwh. Dh, dass ja eigentlich 52288 kwh für die Heizung abgerechnet werden müssen. In der Abrechnung der Heizungsverbrauchskosten ist jedoch nur noch ein Gesamtverbrauch von ca. 22000 kwh aufgeführt, der dann entsprechend der Zählerstände auf die einzelnen Mieter verteilt wird. Eine kwh kostet dadurch auf einmal über 14 Cent!

    Meine Frage ist: woher kommt diese Differenz von 30000kwh? Ist das ein realistischer "Schwund" bei einer Heizanlage oder definitiv ein Anzeichen dafür, dass da etwas dran kaputt ist? Wenn ja, kann man den Vermieter auffordern, die Effizienz der Anlage zu verbessern?

    Danke!
    mrd

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