Klingt so, als würde der Mieterverein dann aber mal richtig Stress machen und mit Panzern vorfahren.
Im ernst: Ob Du Unterstützung bei der Durchsetzung Deiner Rechte benötigst, kannst ja nur Du entscheiden.
Mietminderung ist sicherlich mindestens bei dem Fenster ein Thema. Möglicherweise auch ein Mieteinbehalt als Druckmittel.
Störende Lichtimmissionen muss man m.W. auch nicht grundsätzlich hinnehmen. Wo da welche Grenzen zu ziehen sind, weiß ich aber nicht.
Nun ja. Ich will den Vermieter nicht grundsätzlich überrollen. Jedoch kam es in der Vergangenheit schon öfter mal zu "Sturheiten" aber die Miete und die Nebenkosten werden grundsätzlich erhöht auf Grund von Nebensächlichkeiten. Des Weiteren leben wir direkt als erstes Haus an einer Bundesstraße gegenüber von einem Bahnhof und die Fenster sind noch nicht einmal auf Schallschutz ausgerichtet. Das Haus ist nur teilweise isoliert, wodurch uns schon einiges an Energiekosten entsteht und die Badewanne, welche total verkratzt ist, wurde trotz mehrfachem Zugeständnis bis heute nicht erneuert. Weiterhin bin ich der Meinung, dass die Anbringung einer beleuchteten Außenwerbung, deren abgehangene Scheinwerfer lediglich einen Meter von unserem Fenster entfernt sind und somit quasi direkt in unser Wohnzimmer leuchten, zumindest mit allen Mietern abgesprochen sein sollte.
Sicherlich bin ich selbst schuld, dass ich in eine Wohnung mit diesen Mängeln gezogen bin, ohne diese entsprechend zu reklamieren. Irgendwann muss aber auch mal gut sein und man kann nicht immer nur die Finanzen des Vermieters berücksichtigen.