Hallo zusammen,
hoffe ich bin hier richtig.
Folgendes Problem:
Mein Freund und ich sind am 15.05.2013 in eine neue Wohnung gezogen (Souterrain). Beim Einzug haben wir die Hausverwaltung auf einen Riss in der Außenand vom Schlafzimmer aufmerksam gemacht. Diese bestätigte uns, dass der Riss von Außen bearbeitet wurde und somit keine Gefahr besteht. Der Maler hat den Riss neu verputzt und dann tapeziert.
Um den 20.06.2013 herum gab es nach einer längeren Trockenphase ein ziemlich heftiges Unwetter. Zwei Tage später Schimmel an der Wand und die Tapete war am besagten Riss aufgeplatzt.
Natürlich direkt versucht die Hausverwaltung zu erreichen, da zudem noch eine nette Wasserpfütze auf dem Laminat zu sehen war. Die E-Mails bzw. Anrufe wurden getätigt und Beweise mittels Kamera gesichert.
Am darauf folgenden Montag (24.06.2013) meldete sich dann auch direkt die Hausverwaltung um uns zunächst jemanden von der Hausverwaltung vorbei zu schicken. Dieser machte auch direkt Fotos und sagte das sich schnellst möglich jemand von einer Baufirma melden würde.
Zum glück blieb es danach soweit trocken. Am 08.08.2013 meldete sich dann endlich mal jemand von dieser besagten Baufirma und war auch direkt zwei Tage später da. Wir haben ihn von den Vorkommnissen berichtet und auch von der Unwahrscheinlich hohen Luftfeuchtigkeit erzählt. Diese lag zwischen 80 und 97% (97% bei Regen) und konnte durch lüften auch nicht weiter gedrückt werden (heizen ging nicht da bis zu 37 Grad Außentemperatur).
Danach wieder lange Zeit Ruhe. Wir haben die Miete gemindert, da vor allem ich aufgrund des Schimmels mich nicht mehr im Schlafzimmer aufhalten konnte (Resultat Asthma). Auch nach mehreren Anrufen tat sich nichts.
Jetzt endlich hat sich Mitte Oktober etwas getan. Die Wand wurde von innen und Außen neu abgedichtet und siehe da, die Luftfeuchtigkeit sank binnen 48 Stunden auf 50%.
Und jetzt kommt das Problem. Der Vermieter gibt mir bzw. uns die Schuld. Er behauptet, dass natürlich falsch gelüftet und geheizt wurde. Zudem stünden die Schränke viel zu nah an den Wänden. Der einzige Schrank der etwas näher an der Wand stand (2,5cm Abstand) ist der Kleiderschrank welcher aber nicht vom Schimmel betroffen ist, sondern nur zwei weitere Schränke die allerdings aufgrund eines Netzteiles (Xbox 360) sowie einer Mehrfachsteckdose zunächst mindestens 10cm Abstand hatten. Nachdem der Schimmel auftrat standen diese noch weiter von der Wand weg.
Als letzte Woche die Maler da waren um das Zimmer bzw. die zwei Wände neu zu tapezieren, kam noch mehr Schimmel an der Außenwand zum Vorscheinen. Ganz schlimm war es dort wo das Bett stand. Dieses hat zwar nah an der Wandgestanden aber aufgrund von zwei Füßen und einem kleinen Kopfteil konnte die Luft dort sehr gut zirkulieren.
Die Hausverwaltung akzeptiert weder die Mietminderung noch die entstandenen Schäden an Bett, Matratze und Schränken zu bezahlen, mit der Begründung:
die Schränke standen zu nah an den Wänden
und falsches Lüftverhalten.
Da uns bestätigt wurde, dass der riss von innen nach außen durchging wird von ihr komplett ignoriert. Sie ist felsenfest der Meinung, dass die Tapete nicht durch eindringende Feuchtigkeit aufgeplatzt ist, sowie die Mietminderung nicht rechts ist.
Nach der Langen Vorgeschichte jetzt zu meiner Frage:
Gibt es auch nur eine geringe Chance die Schäden an den Möbel ersetzt zu bekommen? Bzw. den Minderungsbetrag nicht zurückerstatten zu müssen?
Ich hoffe Ihr könnt mir etwas helfen.
Mit freundlichen Grüßen