Beiträge von Mondgewitter

    Wir werden uns nächste Woche mal an einen Mieterschutzbund oder die Verbraucherzentrale wenden oder Ähnliches. Ich fürchte wir werden da Beistand brauchen. Der Mann von der Genossenschaft hat eindeutig gesagt, dass bis aufs Bad alle Räume neu tapeziert werden müssen und ich auf keinen Fall was streichen soll. Wir werden die Wohnung dann lediglich Besenrein übergeben.

    Das mit §14.4 finde ich auch sehr merkwürdig aber ich kenne mich da leider nicht aus. Intuitiv würde ich auch sagen, dass man das BGB nicht einfach verbiegen kann aber denen wird wohl nicht so ein grober Schnitzer unterlaufen, denke ich (also gehts wahrscheinlich doch irgendwie in diesem Fall0.

    Also hier mal 2 Abschnitte aus meinem Mietvertrag

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    (Wurden leider automatisch verkleinert und links darf ich anscheinend nicht posten.)

    Der Mietvertrag wurde am 12.12.2009 geschlossen.

    Zum Thema selber machen: Das hatte ich ja eigentlich auch vor. Nur geht meine Meinung und die der Genossenschaft anscheinend auseinander. Während ich denke, dass etwas Farbe an vielen Stellen reicht, scheint die Genossenschaft (bzw. der Hauswart der die Vorabnahme gemacht hat) der Meinung zu sein es müsse alles neu tapeziert werden. Wenn ich nun also nach bestem Wissen und Gewissen die Wohnung streiche, kann es sein, dass ich das völlig umsonst gemacht habe.

    In der Tat, ja. Entschuldigung. Mir geht es darum ob diese Summe von 1700€ gerechtfertigt ist, wenn man eben bedenkt, dass es sich in der Wohnung lediglich um normale Gebrauchsspuren handelt bzw. die Renovierung damals eben nicht von einer Firma, sondern von Privatleuten durchgeführt wurde.

    Aber ich fürchte fast, dass sich sowas aus der Ferne einfach nicht beurteilen lässt.

    Hallo,

    ich bin mit meiner kleinen Familie gerade in eine neue Wohnung gezogen. Vorher (bzw. noch aktuell) waren wir Mieter bei einer Wohnungsgenossenschaft, bei der wir als wir eingezogen sind Genossenschaftsanteile kaufen mussten (~1200€).
    An den Wänden war fast nirgendwo Tapete, weshalb wir 600€ Renovierungsgeld erhalten haben und von diesem Geld eben die Renovierung selbst durchgeführt haben.

    Nun steht die Übergabe der Wohnung an. Bei einer "Vorabnahme" durch die Genossenschaft wurde in fast allen Räumen Mängel an der Qualität der Renovierungsarbeiten festgestellt. Die Tapeten liegen teilweise nicht ordentlich Kante auf Kante und hier und da müsste neu gestrichen werden.

    Ich empfinde diese Mängel als ziemlich übertrieben aber ich würde mich darauf einlassen, wenn die Genossenschaft die 600€, die wir damals bekamen von den Genossenschaftsanteilen einbehalten würden (und dabei hätte ich schon Bauchschmerzen). Nun meint der Herr, der die Vorabnahme gemacht hat aber, dass das nicht reichen wird. Die gesamte Wohnung zu renovieren würde so ~1700€ kosten und es klingt so als ob wir uns darauf einstellen sollen.

    Das finde ich aber absolut übertrieben und ich werde das Gefühl nicht los, dass man sich hier an uns bereichern möchte. Mein Plan ist jetzt erst mal das Übergabeprotokoll für die Wohnung nicht zu unterschreiben und es drauf ankommen zu lassen.

    Als ich sagte, dass ich ja sonst jemanden vom Mieterschutzbund zur Abnahme mitbringen könnte, sagte man mir, dass die Abnahme dann sofort abgebrochen wird und alles weitere übers Gericht läuft.

    Es wird sicherlich niemand rechtsverbindliche Aussagen dazu treffen können aber ich würde mich freuen wenn jemand vielleicht seine Meinung dazu äußern könnte.

    Gruß und Danke.

    Falls ich wichtige Informationen vergessen habe, lasst es mich bitte wissen.

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