Hallo,
zunächst mal: es ist toll und ich bin glücklich, dass es so ein Forum gibt! Bin neu hier. Ihr seid die ersten, denen ich meine Situation darstelle und ich brauche dringend eure Hilfe!
Ich möchte mal meine prekäre Lage insgesamt schildern, damit ihr, die Spezialisten, mir die besten Tipps und Infos geben könnt, obwohl ich die einzelnen mietrechtsrelevanten Aspekte in die dafür eingeteilten Foren (und auch die nicht mietrechtsrelevanten Aspekte aufsplittend in "fremde" Foren anderer Thematiken) hätte schreiben können/sollen(?). Ich erachte es aber als wichtig, dass das Ganze in Bezug auf meine Miet-, Wohn- und Lebenssituation gesehen wird, wobei die ersten beiden wohl am prioritätenhöchsten sind und ich deshalb ein solches Forum am geeignetesten halte.
Ich bin 20 Jahre alt. Ich bin vor einiger Zeit hier nach Hessen hochgezogen, wegen meiner vormaligen Freundin.
(Komme eigtl. aus RLP.) Hatte schon immer einen latenten psychischen "Knacks", weshalb ich auch schon einmal davor die Schule (Gymnasium) abbrechen musste, sodass ich damals einige Zeit (1 Jahr) brauchte, um wieder einigermaßen klarzukommen und anschließend hierher zu ziehen und auch hier die Schule erneut zu besuchen. Nun ging es aber in den letzten Monaten wieder bergab mit mir, ich sah das nicht (ein) und endete wieder darin, dass ich mich sozial zurück zog, erschöpfte und den schulischen Anforderungen nicht mehr gerecht werden konnte - kurz gesagt: ich entwickelte meine "Teufelskreise" so lange weiter, bis wieder nichts mehr ging und ich hier die Schule abbrach. Soweit ein kurzer Abriss, um meine Lebenssituation zu erklären, die auch dadurch gekennzeichnet ist, dass ich also keinen Schulabschluss habe, aber v.a. dadurch, dass ich irgendwann (psychisch) "die Schotten dicht" gemacht, mich auch nicht mehr um meine Genesung oder sonst was gekümmert habe, nun langsam (hoffentl.) wieder auftaue (obwohl es teils eiskalt in der Whg. ist, aber dazu weiter unten ...), naturgemäß vor einem riesen Haufen teils existentieller Probleme stehe, wozu aber sicherlich auch meine extreme körperliche Schwächung, meine Zwanghaftigkeit und bestimmte Formen sozialer Phobie zu zählen sind. Noch zu meiner Finanzierung: ich lebe von H4, einerseits weil meine Eltern ebensolche Looser sind (kein Unterhalt), wie ich im Moment bin, und andererseits (und deshalb bekomme ich H4 bewilligt), weil ich damals von dem Amtsarzt ein Schreiben ausgestellt bekam, dass es angeraten (gewesen) sei, dass ich von meinem damaligen Umfeld - wohnte bei meiner Mutter - wegkomme und hierher ziehe, wo ich Unterstützung von der Familie meiner Ex bekam. So, nur um Fragen nach solchen Dingen wegen des Weiteren/Kontextes schon mal zuvorzukommen. Aber wenn Fragen bestehen, ruhig fragen. (Etwaige Mitleidsbekundungen etc. möcht ich übrigens nicht erhalten.)
Eigtl. stimmt es nicht, dass ich H4 bekomme: ich bekam es. Ich habe es versäumt, einen Weiterbewilligungsantrag zu stellen, sodass ich für diesen Monat kein Geld mehr bekam (was ich vorgestern gemerkt habe) und auch meine Vermieterin ihre Miete nicht. (Ich habe allerdings ein Notbudget auf meinem Konto in Höhe von 600 €.)
Wie sich also nun die aktuelle Lage gestaltete:
Ich erhielt am 4. oder 5.11.13 ein auf ersteres Datum datiertes Schreiben von meiner Vermieterin (die übrigens direkt im Nachbareingang wohnt), welches folgendermaßen lautet (ich kann irgenwie keine Anhänge erstellen):
Betr.:Wohnungsbesichtigung am 15.11.2013
Sehr geehrter Herr [mein Name],
im Zuge von Ausbesserungsarbeiten an der Dachrinne des Wohngebäudes in der Straße [X, Nr. X (meine Wohnung)], ist uns aufgefallen, dass sich die von Ihnen angemietete Wohnung in einem desolaten Zustand befindet. Als Mieter stehen Sie in der Verpflichtung, den von Ihnen angemieteten Wohnraum in einem ordentlichen Zustand zu halten.
Wir möchten Sie bitten, die Wohnung zeitnah zu säubern und aufzuräumen. Da wir Bedenken hegen, dass auf Grund mangelnder Hygiene und Pflege, Schäden im Wohnraum entstehen, möchten wir diese in Augenschein nehmen. Diesbezüglich möchten wir Sie bitten, uns am 15.11.2013 um 15.00 Uhr Einlass zu gewähren, damit wir einen Überblick betreffend die Unversehrtheit der Wohnräume erhalten können.
Um das Mietverhältnis nicht zu gefährden, bitten wir Sie eindringlich den oben benannten Termin wahrzunehmen. Sollten Sie sich derzeit in einer Lebenslage befinden, in welcher Sie Unterstützung und Hilfe benötigen, sind wir gerne bereit sie [sic] diesbezüglich zu unterstützen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn Sie offen das Gespräch mit uns suchen.
Mit freundlichen Grüßen
[Unterschrift der Vermieterin] [Unterschrift des Vaters der Vermieterin]
[Name der Vermieterin] [Name des Vaters der Vermieterin]
(Vermieterin) (Vermieter) [Also dieses stand inkorrekterweise so im Schreiben.]
Dazu muss ich sagen, dass meine Vermieterin von meiner Mutter, als diese mich vor einiger Zeit mal spontan besuchen wollte während ich außer Haus war, etwas in der Art erfuhr wie (meine Mutter meint bei so Sachen immer, sich nicht genau erinnern zu können), dass ich unter Depressionen leide.
Also, eigentlich war sie (meine Vermieterin) und ihr Vater immer recht nett gewesen, am Anfang haben sie mir auch was schwieriges beim Einzug geholfen zu meistern. Seit ich mich zurückgezogen und sie meine Mutter getroffen hatte, schien sie auch ein wenig um mich besorgt zu sein, klingelte ein paar mal, doch da machte ich schon niemandem mehr auf.
Die Heizung fiel bei mir ab dem 13.11.13 aus.
Ich schrieb (handschriftlich (hab keinen Drucker)) zurück (den auf den 13.11.13 datierten Brief warf ich am 14.11.13 frühmorgens bei meiner Vermieterin ein):
Sehr geehrte Frau [Name meiner Vermieterin],
sehr geehrter Herr [Name des Vaters meiner Vermieterin],
zunächst möchte ich Ihnen vielen Dank ob Ihrer Anteilnahme aussprechen.
Bezüglich der Wohnung ist es völlig verständlich, dass Sie sich um Ihr Eigentum sorgen. Daher möchte ich Ihnen hiermit versichern, dass durch den zugegebenermaßen recht chaotischen Zustand in meiner Wohnung weder ein Schaden entstanden ist, noch ein solcher droht zu entstehen.
Obgleich ich leider unter starken psychischen Beeinträchtigungen leide (u.a. in etwa Depression, bestimmte Formen sozialer Phobie), ist es mir angesichts Ihrer Befürchtungen ein Bedürfnis, Ihnen mitzuteilen, dass das sog. Messi-Syndrom nicht hinzuzuzählen ist. Vielmehr ist es so, dass bspw. das Verfassen dieses Schreibens (und dessen Einwurf in Ihren Briefkasten) meine Psyche bereits immens beansprucht (und beanspruchen wird), um mal ein Beispiel zu nennen, was auch den Grund für diese nicht zeitnahe Reaktion meinerseits darstellen muss (und auch eine evtl. verkrampft anmutende Form ...).
Aus dem Obigen ergibt sich leider die Notwendigkeit für mich, Ihre Bitte um Einlass in die Wohnung derzeit nicht gewähren zu können, sodass ich mich in der Pflicht sehe, mich hierfür ausdrücklich zu entschuldigen und hierbei um Ihr Verständnis zu bitten.
Da Sie meinen, um das Mietverhältnis nicht zu gefährden, mich bitten zu müssen, den Termin (am 15.11.13 um 15.00 Uhr) wahrzunehmen, möchte ich Sie übrigens beschwichtigen, dass dieses wider solcherlei Sujets resistent, da rechtlich ausreichend beidseitig [oder umgekehrt: 'beidseitig ausreichend' (ich hab das in meiner Vorlage leider nicht eindeutig gekennzeichnet)] abgesichert, ist.
Da ich beim letzten Operieren mit - für mich erleichternderweise: fremden - Menschen merkte, dass meine psychische Belastung und die damit verbundene ebensolche Beeinträchtigung nicht mehr ganz so gravierend stark ausfiel, bin ich geneigt zu hoffen, dass es mit mir in der nächsten Zeit wieder bergauf gehen könnte.
Ihnen wünsche ich noch ein schönes Wochenende und verbleibe mit freundlichen Grüßen
[Meine Unterschrift]
[Mein Name in Druckbuchstaben]
(Mieter)
14.11.13 PS: Helfen könnten Sie mir außerordentlich, und darum möchte ich Sie auch eindringlich bitten, dadurch, dass Sie die Heizung, die plötzlich general in meiner Wohnung ausgefallen ist, bis zum 16.11.13 wieder in Gang bringen würden. Ansonsten sähe ich mich, ich hoffe Sie haben Verständnis, gezwungen, das Recht in Anspruch zu nehmen, angesichts der fortgeschritten gesunkenen Temperaturen die Mietzahlung um 70% kürzen zu lassen. (Schließlich ist es teuer, den Ofen öfter am Tag anstellen zu müssen.)
Hiermit bedanke ich mich schon mal im Voraus für Ihr Bemühen um diese Angelegenheit.
(Übrigens ist es so, dass das Warmwasser interessanterweise noch fließt (nicht aber das der Heizungen).)
[Einige Leerzeilen, dann 'rechtszentriert':]
Ab igne ignem.
Dum spero, spiro.
Ad meliorem.
Adhuc tua messis
in herba est.
Den letzten Satz in Klammern hatte ich auch deshalb geschrieben, um meiner Vermieterin und ihrem Vater für den Fall, dass sie den Ausfall der Heizung absichtlich herbeigeführt hatten, um in meine Wohnung kommen zu können/müssen, mitzuteilen, dass ich nicht erfriere und sie für die Kosten aufkommen müssten.
Das wahrscheinlich alles in allem bzw. teils unpassend bzgl. des Inhalts verfasste Schreiben von mir kann übrigens auf "zutrauliche", teils unreife, aber auch an einigen Stellen auf subtil kalte oder gar ironische Weise gelesen und verstanden werden - zumindest war es meine Absicht, dass meine Vermieterin und ihr Vater es ihrer Einstellung mir und der Angelegenheit gegenüber gemäß aufnehmen. Denn aus deren Schreiben hatte ich nicht schließen können, ob sie alles "ehrlich kollegial-nachbarschaftlich" oder vollblutegoistisch-listig taktierend intendiert (von wegen: "uns kannst du alles anvertrauen, damit wir dir helfen können", aber eigentlich beabsichtigt: "je mehr Informationen wir über dich haben, desto besser/mehr haben wir dich in der Hand / können wir dich einschätzen") geschrieben hatten. (Das Lateinische am Ende war ein "Montage-Gedicht" von mir bestehend aus vier lat. Sprichwörtern/Redewendungen, das auch auch auf zwei Weisen verstanden werden kann, wenn man sich denn die (kontextualen) Bedeutungen überhaupt googelt oder sie gar kennt ...)
Zum Termin klingelten meine Vermieterin und ihr Vater heftig bei mir und unterhielten sich dann noch laut (aber ohne dass ich, oben, den Inhalt verstehen konnte) im Vorhof wohl über mich oder evtl. darüber, was als nächste Schritte zu tun wären etc. ... In der Nacht schaute ich in den Briefkasten meiner Vermieterin und sah, dass mein Brief dort noch lag.
Am 16. oder 17.11.13 bekam ich ein auf den 16.11.13 datiertes Schreiben meiner Vermieterin (nun auch handschriftlich), welches da lautet:
Sehr geehrter Herr [mein Name],
wir bedanken uns für Ihre ausführliche Darstellung Ihrer persönlichen Situation.
Wir möchten Ihnen mitteilen, dass aktuell von Ihrer Seite keine Mietzahlungen auf unserem Konto eingehen. In diesem Kontext teilte uns das Jobcenter [meine Kreisstadt] mit, keine weiteren Mietzahlungen an uns zu überweisen, da Sie versäumten, erforderliche Anträge für eine Verlängerung der Kostenübernahme zu stellen.
Wir bitten Sie, dies unverzüglich nachzuholen. Für den Monat November 2013 wurde keine Miete bezahlt.
Betreffend des Heizungsausfalls teilen wir Ihnen mit, dass das Problem nicht an der Heizanlage liegt, sondern wahrscheinlich an den Heizkörpern selbst.
Dies bedeutet, es ist eine Wartung bzw. Entlüftung der Heizköper dringend erforderlich, da die ggf. vorhandenen Mängel sonst nicht behoben werden können.
Wir bitten Sie nochmals eindringlich um Einlass in die Wohnung.
Die Heizkörper müssen voraussichtlich gewartet werden.
Wenn Sie weiterhin mit dem Backofen heizen, werden Sie horrende Stromkosten an Ihren Stromanbieter zahlen müssen.
Bitte wenden Sie sich betreffend Ihrer psychischen Verfassung an den Sozial-psychiatrischen Dienst des [Kreises].
Gerne sind wir Ihnen behilflich, einen Erstkontakt zu dem benannten Gesundheitsdienst herzustellen.
Mit freundl. Grüßen
[Unterschrift meiner Vermieterin]
Ich denke, dass es gut sein könnte, dass die umformulierten Wiederholungen in diesem Schreiben deshalb nun vorhanden sind, weil meine Vermieterin (oder eben jemand anderes, der den Brief las) meinen rhetorischen (potentiell doppeldeutigen) Passus aufgespürt hat, der da lautet (s.o. beim Brief): "Da Sie meinen, um das Mietverhältnis nicht zu gefährden, mich bitten zu müssen, den Termin (am 15.11.13 um 15.00 Uhr) wahrzunehmen, möchte ich Sie übrigens beschwichtigen, dass dieses wider solcherlei Sujets resistent, da rechtlich ausreichend beidseitig abgesichert, ist." Damit hatte ich ja die mangelhafte Formulierung im Schreiben meiner Vermieterin aufgegriffen und - umformuliert - wiedergegeben, sodass ich einerseits so tat, als ob ich die (mögliche) subtile Drohung gar nicht als solche verstanden und hier somit das Wort "beschwichtigen" eher im Sinne von "beruhigen" genutzt hätte, und andererseits, wenn sie verstanden, dass ich nur so tat, ich zeigte, dass mich diese subtile (mögliche) Drohung nicht einschüchtert und dass ich somit das Wort "beschwichtigen" eher im Sinne von "besänftigen" oder als höflich-ironische Formulierung (je nach ihrem Auffassungswillen) und das Wort "Sujet" (als "Angelegenheit") eben anspielend auf dessen Herkunft (Mittelding zwischen Motiv und Stoff bei nem Theaterstück) genutzt hatte.
Aber 100%ig sicher war sich meine Vermieterin (und evtl. ihr Vater) wohl nicht (wenn sie denn wirklich überhaupt die Feinheiten auf diese Weise für sich herausgelesen haben), wie ich das obig Dargestellte gemeint haben könnte, da sie mir wieder Hilfe anboten. Wobei dies natürlich auch wieder bloß taktisch, z.B. wegen leicht für sich erworbener Dankbarkeitsverpflichtung von meiner Seite, angelegt sein könnte (siehe auch oben, wo ich Solches schon erwähnte), insbesondere wenn man bedenkt, dass meine Vermieterin (oder vielleicht eher ihr Vater) meine Aussage - nämlich dass es mir aus psychischen Gründen (derzeit) nicht möglich ist, ihrer Forderung bzgl. Wohnungsbesichtigung sozusagen "Folge zu leisten" - (zumindest im Antwortschreiben) einfach ignoriert und somit ihr (evtl. vorgespieltes) "Eingehen auf meine Lage" nicht ehrlich gemeint wäre.
Durch den Brief erfuhr ich erst bzw. ist es mir erst ins Bewusstsein gedrungen, dass ich im Moment gar kein H4 mehr bekomme. Die Miete werde ich nun erst mal von meinem Konto aus bezahlen. Natürlich muss ich auch diesen Monat noch einen neuen Antrag stellen (er wird ja auf den 1. des Monats zurückdatiert, soweit ich weiß; nur ob das dann ein "Weiterbewilligungsantrag" ist oder ob er als ein gänzlich neuer bearbeitet wird (dauert ein wenig länger als bei ersterem), weiß ich nicht, aber ihr wahrscheinlich auch nicht; ist ja n anderes Thema).
Da ich meine Krankschreibung, die übrigens bis zum 30.9.13 ging, zu spät bei meiner Schule einreichte, war ich ausgeschult worden, d.h., im Grunde bin ich nun arbeitslos ... und obdachlos, wenn ich meine Existenzangelegenheiten zu langsam auf die Reihe bekommen sollte ... oder in der Geschlossenen, weil nicht lebensfähig ... vor beidem habe ich noch mehr Angst, als ich Angst und Scham vor mit mir persönlich werdenden sozialen Interaktionen sowie Angst vor der Unmöglichkeit, - ja es hört sich merkwürdig an, wurde aber durch meinen damaligen Psychiater auch so festgestellt: - meiner/-m Bildungssucht/-zwang auszuüben, habe. Daher besteht für mich die Notwendigkeit, mich trotz aller Angst (auch - wohl irrationalerweise - davor, vielleicht als "fauler Simulant" eingestuft zu werden) in ärztliche Behandlung zu begeben, was ich hoffe, noch rechtzeitig (im Verbund mit den anderen notwendigen Dingen) zu schaffen, trotz des Umstands, dass ich oft alles so lange aufschiebe/verdränge/verneine/nicht wahrnehme, bis ich am (psych. u./o. phys.) Existenzlimit angekommen bin, weshalb ich (durch zu spätes Einkaufen, welches dann noch dadurch behindert wird, dass ich nur (später) abends und sehr früh morgens aus dem Haus gehe, damit ich andere bekannte Personen nicht antreffe) mittlerweile auch schon stark untergewichtig bin ... und obwohl ich im Grunde keine körperlichen Energiereserven bereit stellen kann, heize ich derzeit doch nur 2-3 mal am Tag mit dem Ofen, um die Rechnung nicht in die Unsummen zu steigern (falls meine Vermieterin nämlich recht haben sollte, dass es nicht ihr Verschulden ist, dass meine Heizkörper nicht ins Laufen gebracht werden, und ich somit auch die Miete nicht kürzen darf), sodass es hier streckenweise sehr kalt in meiner Wohnung ist und ich in Winterkleidung lebe ...
Ich denke, dass es langfristig am besten ist, wenn ich wieder zurück in meine alte Heimat gehe (hier fühlte ich mich eigentlich auch nie heimisch); insofern würde es wohl sinnvoll sein, wenn ich in diesem Monat noch die Wohnung kündige ... (denn: ich glaube, es gibt so ne drei-monatige Kündigungsfrist ... (oder?) Bezieht die sich auf 90 Tage oder wird immer der aktuelle oder der nächste Monat als 1. Monat gezählt und die Frist endet dann am letzten Tag des zweiten darauffolgenden Monats?) Oder vielleicht sollte ich einen Grund für eine fristlose Kündigung provozieren ...
Mal angenommen ein solcher Fall (also, dass ich fristlos kündigen darf) würde eintreten (z.B. weil meine Vermieterin "bei mir einbricht") und ich könnte dies beweisen: dürfte ich dann zu jedem beliebigen Zeitpunkt danach kündigen oder ist das irgendwie (anders) rechtlich geregelt?
Spezielle Fragen an euch:
Ist es möglich, dass die Heizungen (in der gesamten Wohnung) von einem Tag auf den andern überhaupt nicht mehr funktionieren?
Wenn es an dem "Unentlüftetsein" der Heizungen liegt, darf ich das selbst beheben? (Ich habe mal gegoogelt, das soll nicht schwer sein, dies zu machen ... als ich noch bei meiner Mutter lebte, hab ich von so was niemals was mitbekommen ...
)
Was ratet ihr mir nun, wie ich vorgehen sollte/könnte? Was sollte/könnte ich zurück schreiben?
Gibt es in den Briefen meiner Vermieterin irgendetwas, was ich mir vormerken sollte (auch für später evtl. - auch wenn ich nicht direkt damit rechne - aufkommende rechtliche Streitigkeiten)?
Ist die Forderung ("Bitte") um Einlass mit der Begründung, die meine Vermieterin vortrug, überhaupt rechtens in dem Sinne, als dass ich die Bitte gewähren muss (evtl. um nicht ernsteren Konsequenzen ausgesetzt zu werden)? Was fällt euch hier zu dem Thema noch ein, was im Kontext meiner Situation hilfreich, relevant oder wissenswert wäre?
Habt ihr noch andere gute Fragen, Ideen, Tipps ..., von denen ihr meint, dass sie hier zur Optimierung meiner Position ggf. beitragen könnten?
Los, ihr alten (Miet-)Hasen, zeigt mal, was ihr an Lebenserfahrung habt! 