Beiträge von Lamada

    Ich habe heute eine schriftliche Bestätigung des Mieterschutzbundes erhalten,
    nachdem er einen Schaden begutachtet hatte.
    Leider hat man mir nicht mitgeteilt, ob der Betrag von der Kaltmiete oder der Gesamtmiete abzuziehen ist.

    Muß der Mietminderungsbetrag eigentlich nach Beseitung zurück gezahlt werden?

    Muß der Betrag der Mietminderung auf einem seperaten Konto angelegt werden?

    Ich meine so etwas mal gehört oder gelesen zu haben, bin mir aber nicht sicher.

    Leider erreiche ich dort heute niemanden mehr.

    Danke.

    Und eben diese Wärmebrücken sind nicht in Ordnung, hatte der Vermieter ja selbst festgestellt, daher auch die Dachsanierung.
    Aber diese Problem zieht sich eben schon 9 Monate hin und es passiert nicht.
    Das Zimmer hat eine Grundfeuchtigkeit von mindestens 70 %, das bekommt man auch mit dem richtigen Lüften nicht weg,
    denn nach 5 Minuten ist es wieder hoch (Lüftungs und Heizprotokoll geführt). Man müsste Dauerlüften.
    Das bestätigte ja auch der Vermieter, das es eben nicht an mir liegt und in dem Fall nicht mit dem falschen heizen oder lüften zu tun hat.

    Mein Problem ist halt wirklich nur das mich der Vermieter hinhält, es passiert seit 9 Monaten nichts,
    außer das die Tapete von der Decke abgemacht wurde von 3,5 Monaten.
    Schimmel sitzt immer noch in der Decke und wir bewohnen von 3 nur 2 Räume.
    Wir bekommen bald nochmal Nachwuchs und es sieht nicht so aus als wenn dieses Jahr noch die Sanierung
    starten würde.

    Rechtsschutz greift nicht, da Wohnrecht nicht enthalten, Fristen an den Vermieter ziehen auch nicht,
    Mieterschutzbund hilft auch nicht wirklich und trotzdem zahlen wir volle Miete.

    Was also tun?

    Hallo und Guten Tag,

    wir haben im Winter 2011 das erste mal im Kinderzimmer eine feuchte Deckenecke festgestellt.
    Es hangen Tropfen an der Decke. Vermieter informiert, er hat es sich angeschaut.
    Er dachte erst es kommt vom Mieter über mir, das dort vielleicht ein Rohr geplatzt sei.
    Dies war es aber nicht und nach ein paar Tagen war das Problem auch erledigt, getrocknet, keine Tropfen.
    Da macht man sich ja dann keine Gedanken mehr.

    Im Winter 2012 dann wieder dasselbe Problem.
    Aber diesmal war Feuchte nicht nur in einer, sondern auch in einer zweiten Ecke.
    Es hangen wieder Tropfen herunter und es bildete sich dann auch Schimmel.
    Wieder den Vermieter informiert.
    Dann hieß es natürlich wir heizen und lüften falsch.
    Wir haben ein Heiz- und Lüftungsprotokoll geführt und es stellte sich heraus, dass
    dieses Zimmer schon so eine hohe Luftfeuchtigkeit hat (mindestens 70 %) und es nicht an uns lag.
    Es stellt sich nach unzähligen Besuchen diverser Firmen (zum Teil kamen Tischler....) heraus,
    das es wohl ein Dämmungsproblem am Dach gibt und das behoben werden muss.
    Im Winter wurde dies natürlich nicht durchgeführt und da wir einen sehr langen Winter hatten
    und ich dann nachfragte war auch im April 2013 das Wetter immer noch nicht gut genug für die Dacharbeiten.

    Schriftlich bin ich übrigens schon seit Dezember 2012 mit meinem Vermieter in Kontakt!
    Der Vermieter vertröstete mich immer weiter, beehrte mich dann nochmal mit einem Besuch und einem
    "Gutachter" und veranlasste dann die Tapete von der Decke zu holen, dann das Dach zu sanieren,
    dann den Schimmel zu beseitigen und dann die Decke in dem Zimmer wiedr instand zu setzen.
    Wie gesagt das war im April 2013.
    Anfang Juni 2013 wurde dann die Tapete von der Decke entfernt.
    Das ist bis jetzt auch das einzige was passiert ist. Die Decke sieht nach wie vor so unschön aus,
    der Schimmel sitzt immer noch im Mauerwerk, die Dachsanierung fand immer noch nicht statt.
    Ich fragte immer wieder nach, der Vermieter teilte einem von selbst nicht mit wie der Stand der Dinge ist.
    Ende Juli, Anfang August habe ich dann wieder nachgefragt wann die Dacharbeiten beginnen.
    Da wurde ir erzählt man hole sich Angebote von Firmen ein, weil die Arbeiten so teuer sind, das dauert eben.
    Das Dacharbeiten stattfinden sollen war doch aber schon seit April bekannt....
    Wieder warten, jetzt im September fragte ich wieder nach.
    Nun lag es an meinem NAchbarn über mir. Er muss für die Dacharbeiten ausziehen und man suche nun
    eine passende Wohnung für ihn, das nehme schließlich auch Zeit in Anspruch.
    Mittlerweile haben wir unser Kind aus dem Zimmer herausgeholt, das neue Kinderzimmer in unserem Schlafzimmer
    untergebracht und wir sind ins Wohnzimmer gezogen. Wie haben eine 3-Zimmer-Wohnung, nutzen das
    eine Zimmer aber nicht, wegen des Gesundheitsrisikos.
    Bald bekommen wir Nachwuchs, diesen wollen wir aber sicherlich auch nicht in dem Zimmer unterbringen.
    Schlimm genug, das unser erstes Kind dort solange bleiben musste.
    Darauf haben wir den Vermieter hingewiesen. Wir bekommen immer nur die Antwort "Haben Sie Geduld und Verständnis, es dauert. Wir arbeiten mit Hochdruck...die Beseitugung liegt auch in unserem Ineteresse....".

    Wir kommen uns echt veräppelt vor.
    Im letzten Schriftverkehr sagte uns der Vermieter, bei der Besichtigung wurde kein Gesundheitsrisiko festgestellt.
    Also ich kann mich daran nicht erinnern. Vor allem wäre mich neu das Schimmel kein Gesundheitsrisiko mit sich bringt.

    Wir haben eine Rechtschutzversicherung, wollten das Problem über einen Anwalt lösen.
    Wir sind VErkerhs-, Arbeits- und Privat Rechtsschutversichert, aber darin ist kein Mietrecht enthalten.
    Das hätten wir zusätzlich abschließen müssen. AAAAhhh.

    Beim Mieterschutzbund sind wir auch, aber der hilft auch nicht wirklich weiter.
    Nun wissen wir nicht mehr was wir machen sollen.

    Unser Vermieter wies uns nach Fristsetzung usw. darauf hin das wir ihn entweder verklagen oder ausziehen können.
    Das fand ich schon sehr frech.

    Wir zahlen auch die ganze Zeit die komplette Miete und sollen das mit Verständnis hinnehmen.

    Habt ihr noch Ideen??

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