Beiträge von MissCeleste

    Doch, natürlich verstehe ich, dass Mieter, die ihre Miete nicht zahlen nicht gerne gesehen werden, ich verstehe auch, dass Sie (oder Vermieter allgemein) ihr Geld wollen, aber darum geht es hier ja nicht direkt. Mich interessiert ob ihr Verhalten angemessen ist oder nicht, beispielsweise bei der Sache mit der Kündigung (per E-Mail), dem betreten meiner Wohnung oder dass sie Papiere aus der Wohnung entfernt hat.

    Desweiteren hat sie ja gewusst, dass ich die Miete nicht zahlen werde. Ich hab ihr, VOR Anbruch des ersten Monats an dem ich keine Miete zahlen konnte, darüber informiert und gefragt, ob ich nicht lieber kündigen soll/sie mir, damit keine Schulden entstehen, das habe ich weiter oben ja schon beschrieben.
    Ich bin nicht sauer, oder will ihr eins auswischen, weil Sie ihr Geld verlangt, ich bin enttäuscht, weil Sie sich jetzt so verhält und über 1000€ mehr haben möchte, als ich nachvollziehen kann, okay, das ich den Polizeieinsatz bezahlen muss kann ich teilweise verstehen, aber der kostet 130€, was den Rest der 1000€ aber nicht erklärt (Ich habe nachgefragt wofür das ist, ihre Erklärung war "Es hat sich halt viel angesammelt", was genau, konnte/wollte sie mir nicht sagen). Und Sie hat auch nicht das Recht, einfach meine Wohnung zu durchsuchen und Gegenstände zu entwenden! Sie muss in jeden Schrank, einfach überall hineingeschaut haben, denn Sie wussten von allem, was ich besitze, wo es ist. Ich glaube kaum, dass ein Vermieter das Recht hat einfach in die Wohnung zu spazieren, jeden Schrank öffnen darf und sich praktisch aussucht, was er gerne gepfändet hätte. Soweit ich mich rein gelesen habe, darf der Vermieter nur mit Zustimmung (des Mieters) dort rein - oder der Polizei/Gerichtsbeschluss o.ä. Was aber nicht der Fall war, sie war OHNE Polizei weitere Male in der Wohnung.
    Außerdem habe ich nie behauptet, dass ich keine Fehler gemacht habe, aber ich habe mit Sicherheit nichts getan, was der Vermieterin das Recht gibt, einfach in meine Wohnung zu gehen und meine persönlichen Gegenstände zu durchwühlen, sowie Papiere zu entwenden. Ich war mit ihr "per du", aber Streit oder ähnliches hatten wir nie.

    Was ich aber ehrlich zugeben muss, ich finde es trotz allem schade, dass selbst Mieter, die im Vorfeld den Vermieter darüber informiert haben, dass es schwierig wird mit dem Zahlen, so negativ behandelt werden. Ich für meinen Teil habe sobald ich wusste, dass es ein Problem geben wird mit ihr geredet und ihr vorgeschlagen, zu kündigen etc.
    Der Vater meines Freundes ist ebenfalls Vermieter, ich bin also nicht komplett ohne Ahnung, was es heißt ein Vermieter zu sein.

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    Und ich bin auch für die Wege, die mir hier alle aufgezeigt haben sehr dankbar und habe ja auch schon gesagt,
    dass ich mich an einen Anwalt wenden werde.

    Nein, ich stehe 4 Mieten im Rückstand, bei einer Miete von 390€ sind das 1560€ der Rest ist alles, was sie extra verlangt, darunter sind u.a. die Kosten für den Polizeieinsatz sowie das Wechseln der Schlösser, obwohl ich damit nichts zu tun habe.

    Anstatt hier den Mieter (mich) als den alleinigen Schuldigen zu betrachten, sollte man auch mal auf die Vermieterin achten. Ich habe ihr im Februar gesagt, dass ich nicht weiß, wann das Geld wieder kommen wird, durch die Probleme mit dem Bafög (der Eltern). Ich habe Sie gefragt, ob ich besser kündigen solle, damit so etwas (Mietrückstand) nicht passiert. Ich hätte für Sie sofort einen neuen Mieter gehabt (Ich weiß, den muss sie nicht unbedingt annehmen). Ihre Worte waren, dass es kein Problem für Sie ist, da sie weiß, wie schwer es sein kann, besonders wenn man keine Familie hat, die einem in Notsituationen hilft. Ich solle ihr lediglich zeigen, dass Bafög beantragt wurde, dann wartet sie, bis es kommt, egal wann das sein mag. Bafög wird rückwirkend gezahlt. Ich habe ihr den "Beweis" über das Beantragen gezeigt und nicht gekündigt, wie sie es mir gesagt hat. Sie war zufrieden. Wie schon erwähnt war ich mit ihr "per du", wir haben uns gut verstanden. Es ist also keineswegs so, dass ich diese Mietschulden unbedacht habe aufkommen lassen. Ich wohne bereits seit meinem 17. Lebensjahr (fast 4 Jahre) alleine und hatte nie auch nur einen Euro (Miet-)Schulden. Auch wenn es für Erwachsene schwer sein mag zu verstehen, nicht alle 20-Jährigen sind gleich.

    Das die Vermieterin erst knapp 3300€ verlangt (im Kündigungsschreiben) und dann plötzlich nur noch 2700€ zeigt doch,
    das irgendwas an der Sache, die Sie abzieht, nicht stimmt.
    Und kein Vermieter hat das Recht, ohne Mietvertrag oder etwas anderem Schriftlichen, zu verlangen, dass der Mieter einen weiteren Monat zahlt, obwohl er nicht mehr in der Wohnung lebt, noch Zutritt zu besagter Wohnung hat.


    PS: Nicht alle (nichtzahlenden) Mieter sind schlecht, nicht alle Vermieter gut.

    Achso, sie darf also Miete dafür Verlangen, dass ich nicht mehr in der Wohnung lebe? Ich glaube dann werde ich auch Vermieter, so kann ich jedem Geld aus der Tasche ziehen, obwohl der Mietvertrag längst abgelaufen ist/es keinen gibt für besagten Zeitraum.
    Der Vermieter hat ein Recht auf das Geld, dass ihm zusteht und nicht auf das, was ihm beliebt - oder irre ich mich?

    Noch eine Ungereimtheit, die mir aufgefallen ist: Im Kündigungsschreiben (per Mail) hat sie geschrieben, dass der Mietrückstand 3300€ beträgt. Als ich dann gestern bei ihr war, sagte sie zu mir, als ich nachfragte, weshalb der Betrag "nur" noch 2700€ beträgt, dass sie sich geirrt habe. Ist die Kündigung eigentlich noch in wirksam, wenn ein falscher Betrag drauf steht?
    Ich muss noch hinzufügen, dass die 2700€ bereits die Miete für Juli enthält. Eigentlich eine Frechheit..

    Kolinum, danke für den Link.
    Das bedeutet also, ihre Pfändung war/ist nicht wirklich in Kraft, denn ich habe nichts schriftliches erhalten. Dort steht, dass der Vermieter es dem Mieter mündlich sagt, aber aus Beweissicherung ebenfalls schriftlich abgeben sollte. Das ist in meinem Fall nicht passiert, sie hat mir lediglich in einer Mail geschrieben (und einmal mündlich gesagt), dass sie ihr Pfandrecht geltend macht.
    Aber ich habe nichts förmliches erhalten. Auch in der Kündigung steht nichts davon, dass sie ihr Pfandrecht gelten macht.

    Wie ich oben schon geschrieben habe, war ich vor kurzem bei ihr.
    Sie jedoch erlaubt nicht, dass ich meine Wohnung ausräume, damit keine weiteren Mietschulden entstehen.
    Also was kann ich tun? Ich verstehe, wenn sie Dinge vorerst einbehalten möchte wie Elektrogeräte,
    die einen (wenn auch geringen) Wert haben. Aber ich darf nicht ausziehen, obwohl die Frist schon abgelaufen ist (am 20.06.),
    in der ich es hätte tun soll. Sie meint ich muss bis zum 31.07. drin bleiben bzw. mehr oder weniger, ich darf ja nicht rein.
    Ich muss also für einen weiteren Monat zahlen, obwohl ich nicht die Möglichkeit habe darin zu wohnen
    oder an meine Gegenstände zu gelangen.
    Im Klartext: Sie lässt mich nicht ausziehen um so weitere Schulden verhindern zu können.

    Erstmal vielen Dank, Syker, dass wenigstens Sie auf meine Fragen geantwortet haben.
    Das hat mir schon mal viel geholfen. Nochmals vielen, vielen Dank!

    Kolinum und anitari hingegen sollten vielleicht mal schauen, ob sie im richtigen Forum sind,
    wenn sie nicht helfen, sondern belasten wollen. Das Forum heißt "mietrecht-hilfe" und meines Erachtens nach ist das keine Hilfe.
    Ich kann verstehen, wenn man "Mitleid" mit dem Vermieter hat, der auf sein Geld wartet. Ich finde es auch nicht toll, dass ich nicht zahlen konnte, aber es gibt immer mal einschneidende Momente im leben, wo einem solche Dinge passieren können.
    Was ich vielleicht nochmal verdeutlichen sollte: Die Vermieterin wusste, dass es ein wenig dauern wird, bis das Geld (wieder) kommt. Ich musste Bafög neu beantragen, dies erweist sich als recht schwierig, denn wenn man unter 25 ist verlangt das Gesetz, dass BEIDE Elternteile einen Zettel ausfüllen und einen Einkommensnachweis aus dem vorletzten Kalenderjahr aufbringen. Ist es nicht möglich, die Papiere aufzutreiben -weiß aber wo die Eltern wohnen- hat man laut Gesetz keine Chance davon "befreit" zu werden. Es muss also ein Antrag gestellt werden, der viele Monate dauert, wie auch in meinem Fall. Dies gilt genauso beim Kindergeld.
    Darüberhinaus wurde mir von der Vermieterin immer wieder Versichert "So lange sie mir belegen können, dass das Geld beantragt ist, brauchen sie sich keine Gedanken zu machen.", den Beweis/den Antrag hatte Sie vorliegen und habe mich immer gut mit ihr verstanden, wir waren per Du, ich war öfter bei ihr.

    Natürlich weiß auch ich, dass nicht nur Sie daran Schuld ist.
    Mir geht es hier auch nicht um Schuld/nicht Schuld, sondern darum zu Erfahren, ob sie gehandelt hat,
    wie es das Gesetz verlangt oder nicht. Ich weiß, dass ich nicht gehandelt habe, wie ich soll,
    nämlich die Miete pünktlich und komplett zu zahlen. Für sie war es okay, plötzlich nicht mehr,
    ich verstehe das, aber trotzdem gibt es ihr nicht das Recht (evtl.) gegen Gesetze zu verstoßen
    und zum Beispiel meine privaten Unterlagen zu durchstöbern oder mir noch vor Ablauf der Frist den
    Zutritt zur Wohnung zu versperren.

    Guten Morgen,

    ich bräuchte dringend einen Rat, bevor ich mich zum Anwalt begebe.

    So, nun zu meiner "Geschichte":

    Ich liege derzeit 4 Mieten im Rückstand. Für die Vermieterin war dies bis vor kurzem okay,
    da sie meine Lage (Probleme mit drogensüchtigen Eltern etc.) verstanden hat.
    Ich besuche derzeit noch eine Abendschule (bin 20 Jahre alt) und lebe von Bafög und Kindergeld.
    Durch meine Eltern gab/gibt es Probleme mit Bafög und Kindergeld und ich lebe dadurch
    nun schon seit 4 Monaten OHNE einen Cent. Näher möchte ich auf die finanzielle Lage nicht eingehen.

    Seit Ende April/Anfang Mai "wohne" ich bei meinem Freund, da ich in meiner Wohnung keinen Strom mehr habe.
    Die Vermieterin wusste das, es war okay für sie. Gegen Ende Mai schrieb sie mir eine Mail, in der stand, dass sie dringend mit mir reden müsse wegen der Mietrückstände. Gesagt getan.
    Am 01.06.13 trudelte dann bei mir (via E-Mail) die fristlose Kündigung bis zum 20.06.13 ein.
    Die darauffolgenden zwei Wochen habe ich mich nicht bei ihr gemeldet (Sie wusste dennoch, wo ich war).
    Ab dem 18.06. versuchte ich sie telefonisch zu erreichen, es ging nie jemand dran, bis zum Abend des 20.06.
    Dort erklärte sie mir, dass sie die Wohnung von der Polizei hat öffnen lassen, aufgrund des Verdachtes, das ich darin Tod liegen könnte. Desweiteren ließ sie noch VOR Ablauf der Kündigungsfrist ein neues Schloss einbauen, sie ließ verlauten, dass es nicht anders ging, da sie keinen Ersatzschlüssel besitzt. Diese Aussage stimmt aber leider nicht, sie hatte mich sogar öfter darauf hingewiesen, dass sie einen weiteren hat, falls ich mich ausschließen sollte.
    Ich hätte meine Wohnung also schon vor dem 20.06. nicht mehr ausräumen können.

    Weiter geht's:
    Gestern, nachdem ich sie endlich am 20.06. erreichte, war ich bei ihr zwecks Gespräch, wie es weiter geht.
    Sie erzählte mir, dass sie ein weiteres Mal in meiner Wohnung gewesen ist (ohne Beisein der Polizei o.ä bevollmächtigter Person) und persönliche Papiere von mir eingesammelt habe und diese
    nun in ihrer Wohnung stehen. Die Vermieterin meinte, sie habe die Papiere lediglich eingesammelt um Telefonnummern zu finden, um mich erreichen zu können. Da aber meine nirgends stand, meinte sie, würde sie eine der anderen Nummern von Freunden wählen, die sie in den Unterlagen gefunden hat. Problem: Ich habe die Papiere durchgeschaut, es waren KEINE Nummern von Freunden, der Familie in den Unterlagen vorhanden, dafür aber Verträge von mir, Kontoauszüge, sogar der Zettel mit meinem PIN für die Bank.

    Da ich, wie schon gesagt, im Mietrückstand bin, hat sie das Pfandrecht wirksam gemacht. Außerdem verweigert sie mir den Auszug (trotz Kündigung) jetzt bis mindestens 31.07., ich darf die Wohnung trotzdem nicht ohne ihre Erlaubnis betreten (und schon gar nicht darin wohnen), habe auch keinerlei Schlüssel mehr, selbst den Briefkastenschlüssel hat sie mir weggenommen. Trotzdem will sie das ich auch für Juli noch die gesamte Miete zahle.

    Ich weiß, es sind sehr viele Informationen. Ich habe es allerdings schon versucht zu kürzen.
    Nun meine Fragen:

    1. Darf Sie, obwohl sie wusste wo ich bin, aufgrund des angeblichen Verdachtes, dass ich tot in der Wohnung liege, die Polizei einschalten? Es ist ja eigentlich Irrsinn, da Sie wusste, wo ich mich gegenwärtig aufhalte.

    2. Darf Sie noch vor dem Ablauf der Kündigungsfrist einfach so das Schloss der Wohnungstür austauschen?

    3. Darf Sie einfach so persönliche Papiere von mir einsammeln, bei sich aufbewahren und durchlesen?

    4. Darf Sie das Pfandrecht - ohne gerichtlichen Beschluss (oder ähnliches) - überhaupt geltend machen?

    5. Darf Sie mir den kompletten Schlüsselsatz (Haustür, Wohnungstür, Briefkastenschlüssel) verwehren, obwohl sich meine Möbel etc. gegenwärtig noch in der Wohnung befinden?

    6. Darf Sie mich "zwingen" noch in der Wohnung zu bleiben, obwohl die Kündigungsfrist abgelaufen ist, obwohl es mir untersagt ist, dort drin zu wohnen (kein Schlüssel, siehe Frage 5)?

    7. Muss ich trotzdem für den gesamten Monat Juli die Miete zahlen?

    Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt. Ich bin wirklich verzweifelt. Und bitte sagt mir jetzt nicht "Man muss halt seine Miete zahlen" - ich weiß das und hätte die Wohnung nie angemietet, wenn ich gewusst hätte, wie hinterhältig die Vermieterin sein wird, Sie wusste nämlich, dass es dauern wird, bis die Mietzahlung(en) vollständig kommen werden.

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