Beiträge von abyss

    Hallo,

    ich hole den alten Thread mal wieder zum Vorschein, aber viel bewegt hat sich bisher nichts oder doch? Auf alle Fälle sind jetzt die Fronten völlig verhärtet...

    Er versteht das Prinzip der Abrechnung nach Jahresverbrauch nicht, hört und liest nur das, was er hören will und so ist das. Punkt, Aus, Ende.
    Da ich keinen anderen Weg mehr sah, habe ich ihm dann schriftlich seiner Abrechnung und der Zahlung widersprochen und um eine ordnungsgemäße Abrechnung gebeten.
    Seine Antwort darauf war dann die Ablehnung meines Widerspruches mit der Begründung, dass er ordnungsgemäß abrechnet, da er ja mit im Haus wohnt und somit die HKV außer Kraft setzt (im MV steht jedoch, dass er nach HKV abrechnet).
    Ich hätte sowieso erst einmal zahlen müssen und wenn mein Widerspruch angenommen worden wäre, hätte ich ja versuchen können, von ihm das Geld wieder zu bekommen (inkl. hönisch-arrogantem Grinsen).
    Ich hab ihm dann nochmal schriftlich bestätigt, dass ich weiterhin an meinem Widerspruch festhalte und versucht zu erklären, worum es mir geht und hab auf einen 25,-€ Durchflußzähler (misst die Liter vom Tank zum Heizkessel) hingewiesen (-> hätte mir persönlich völlig gereicht) hingewiesen -> seine Antwort "Das will er nicht wissen und das interessiert ihn auch nicht!" und knallt mir die Tür vor der Nase zu.
    Tja, so ist der letzte Stand...

    Aber jetzt geht die Krümmelkaxxxerei erst richtig los und die kommenden Wochen werden mit Sicherheit noch richtig lustig :-x
    Ich würde mich nicht an die Hausordnung halten und erst nach Aufforderung reinigen. Wie er darauf kommt? Gereinigt habe ich, nur hing an meinem Fussabtreter noch eine (!) Fussel... Jetzt habt Ihr eine Vorstellung, mit was ich es hier zu tun habe... :mad:


    Viele Grüße derweil
    Ronald

    Hallo,

    also Kündigung zum 30.04.2014 nach §573a BGB inkl. Hinweis auf §574
    Mieter sind wir/ich seid 2001

    Danke für Eure Tipps, notiert ist schon alles.
    Ich sehe dem Ganzen recht gelassen entgegen - da von ihm keinerlei Einsicht oder Bereitschaft kommt, auch nur ansatzweise die Abrechnungsmethode zu überdenken und meine bzw. Eure Vorschläge rigoros abblockt, muß es halt jetzt eskalieren.
    War zwar nicht das Ziel, nur möchte ich halt das zahlen, was ich auch verbraucht habe und nicht das, was er mir wirr auf den Zettel schreibt... :-/

    Viele Grüße derweil
    Ronald

    Tja, darauf wird es jetzt hinaus laufen ...
    Selbst von dem Abrechnungsvorschlag, den er mir noch vor ein paar Tagen gemacht hat und mit dem er einverstanden war, will er jetzt nichts mehr wissen...
    Ich vermute, dass das Alles Taktik war/ist, denn er will sein Haus verkaufen und hat mir soeben die Kündigung präsentiert :D

    Hallo Berny,

    also Dein Vorschlag war gut und in meinen Augen auch sinnvoll, nur gebracht hat es leider nichts...
    Knapp 2 Stunde widersprüchliche "Argumente" anhören - einmal so, 2 Sätze weiter wird was gegensätzliches gesagt und auf die Nachfrage, dass sich das Ganze gerade widerspricht, wird rumgeeiert.... :(
    ...und mit einem Schulterzucken wird dann noch beiläufig erwähnt, "..ja mag sein, dass Du dann die letzten Jahre zu viel bezahlt hast..."
    Also die Fronten sind leicht verhärtet und Einsicht Fehlanzeige...

    Ich denke, in die Vermieterrolle ist er damals so reingerutscht ohne sich mit der Thematik richtig auseinandergesetzt zu haben.
    Auch in Bezug auf Deinen Vorschlag mit den Wärmemengenzählern - ja er kann sich da gerne 1 Angebot (nicht mehrere) machen lassen, aber ist eigentlich egal, da er das sowieso nicht einbauen läßt.
    1 Angebot hat er bekommen: 1.000,-€ sind ihm zu viel und aller 6 Jahre müßten die dann auch wieder geeicht werden.
    Auch der sachte Hinweis auf die Rechtslage und dass er die Kosten über die Nutzungsdauer auf mich umlegen kann, versteht er nicht.
    Diese Regelungen gelten nicht für sein Haus und bei den Investitionskosten hat er die Vorstellung, dass er die Hälfte gleich sofort von mir bekommt. Aber er läßt es ja eh nicht machen...
    Ich solle es so hinnehmen, zahlen und gut...

    Viele Grüße derweil
    Ronald

    Hallo Berny,

    Danke Dir für Deinen Tipp!
    Hört sich doch gar nicht mal so verkehrt an, zumal ich gerade gelesen habe, dass ab 01.01.2014 es vorgeschrieben ist, den Warmwasserverbrauch sowieso über Warmwasserzähler zu ermitteln ist.
    Mal schauen, was mein VM zu Deinem Vorschlag sagt ;)

    Kannst Du ganz grob schätzen, was pi*Daumen die Anschaffung + Installation kosten könnte?
    Und auch, welche Erfahrungen Du mit den von Dir eingesetzten Geräten gemacht hast? Vor-; Nachteile, was würdest Du heute evtl. anders machen bzw. auf wir speziell achten sollten?
    Die Preise der Geräte geht ja von "alles klar, kein Thema" bis "ui ui ui" :D

    Danke Dir und Viele Grüße
    Ronald

    Hallo Syker

    und Danke für Deine Antwort.

    Sorry, das mit der Pauschale vs. Vorauszahlung war wirklich ein bisserl verwirrend... :-/
    Also eine Pauschale in dem Sinne ist es nicht, sondern eine klassische NK-Vorauszahlung von in meinem Fall aktuell 100,-€/p.m. und am Ende des Jahres erfolgt die Aufstellung der ganzen Kosten (Grundsteuer, Müllabfuhr, Kaminkehrer, Wasser/Kanalgebühr, Heizöl etc.) und Verteilung anhand eines Verteilerschlüssel.
    Dieser liegt bei dem Heizöl aktuell bei 1/3.

    Klar, auch die Kosten der Wartung etc. habe ich anteilig zu tragen, keine Frage.
    Aber was meinst Du mit der Art, wie ich heize? Dass es günstiger wäre, gleichmäßig zu heizen, als gar nicht?
    Wenn ich Abends nach der Arbeit nach Hause komme, drehe ich die Heizung nicht auf, da in der Wohnung immer so zwischen 18 und 20°C sind. Mir reicht das. Von daher kann ich doch gar nicht weniger verbrauchen bzw. Kosten verursachen, wenn ich die Heizung doch erst gar nicht einschalte?!
    Im Gegensatz dazu ist es bei meinem Vermieter in der Wohnung zu kuschelig warm, wenn ich mal oben bin...

    Klar, der Brenner der Therme, die das Wasser für die Heizung und den Boiler erhitzt, brennt immer bzw. wenn irgendwas erhitzt werden muß (kenne das Gerät nicht, nach welcher Logik sie sich einschaltet) und verbraucht auch Heizöl.
    Mir geht es ja auch nicht darum, mich jetzt wegen 10, 20 oder 50,-€ zu streiten, aber 760,-€ zusätzlich für ein Jahr ist schon ne Ansage.

    Gibt es denn ein Berechnungsmodell, nachdem wir die Kosten einigermaßen gerecht verteilen können, wenn halt keine separaten Zähler vorhanden sind?
    Was kostet ca. die Installation und der jährliche Service der Heizkostenzähler, wenn Du sagst, dass Dir der Kostenvoranschlag zu teuer erscheint?


    Danke Dir und Viele Grüße
    Ronald

    Hallo zusammen,

    auch ich habe ein "wenig" Bauchschmerzen mit meiner erhaltenen Nebenkostenabrechnung und hoffe auf Euren Ratschlag bzw. Meinung, wie ich das mit meinem Vermieter regeln kann.

    Zu meiner Situation:
    2-Familienhaus, keine getrennten Kreisläufe und somit leider auch keinen eigenen Zähler, weder für Wasser noch für die Heizung...
    Warmwasser + Heizung über Heizöl
    Vermieter wohnt mit im Haus, im 1. Stock, in einer Art Loftwohnung (über 2 Etagen)
    Vermieter + Lebensgefährtin sind Rentner und den ganzen Tag zu Hause

    Wohnung wurde vor über 11 Jahren angemietet und Abrechnung der NK erfolgte bisher über einen Verteilerschlüssel (1/3, 2/3 usw.).
    Seit 5 Jahren wohne ich alleine, bin voll berufstätig (früh aus dem Haus und Abends wieder heim), Dusche 1x am Tag und Heizung ist den ganzen Tag aus bzw. steht wenn, dann auf Frostschutz. Auch Abends nach der Arbeit, da ich es lieber ein bisserl kühler mag und zudem das Wasserbett die Wohnung auch ein wenig mit heizt.

    Das die Abrechnung der NK die letzten Jahre schon nicht ganz koscher war, ist mir bewußt, hielt sich aber immer so pi*Daumen im Rahmen.
    Die NK-Pauschale beträgt aktuell 100,-€/p.m. für die 75qm Wohnung.
    In der Abrechnung selber waren nie die Verbräuche und die Kosten hinterlegt, sondern immer nur die Kosten abgerechnet worden.

    Soweit zu den Hintergrundinfos...
    Vor ein paar Wochen kam er nun mit der NK-Abrechnung für 2012 an und meinte schon, dass ich nachzahlen müsse -> und zwar über 760,-€!
    Auf die Frage, wie er denn darauf komme, bekam ich die Antwort, dass er mal den Tank (Öl) vollgemacht hat.
    Dafür wird es dann nächstes Jahr aber etwas weniger, solle aber trotzdem über die NK-Vorauszahlung mehr zahlen. Naja, aber er denkt auch darüber nach, das Haus zu verkaufen...

    Ich sagte ihm, dass ich damit ein Problem hätte, da ich keine Heizung in Benutzung habe, ich dementsprechend auch nichts einsparen könne und für 1x warm duschen am Tag knapp 1.600,-€ im Jahr zu bezahlen, "leicht" übertrieben finde...

    Mein Vorschlag, Zähler anzubringen, hat er aufgenommen, geprüft + Kostenvoranschlag eingeholt und abgelehnt, da mit 800,-€ Installation + 200,-€ Gebühr im Jahr zu teuer und außerdem stört ihm 1 Zähler an einem seiner Heizkörper (so ein großer Wandheizkörper mit großer Sichtfläche).

    Ich habe mir die NK-Abrechnungen der letzten Jahre angeschaut und speziell für das Heizöl die Durchschnittspreise des Statistischen Bundesamtes als Grundlage herangezogen, um die Menge ermitteln zu können. Für 2012 habe ich so einen Durchschnittsverbrauch und die Kosten dafür (würde eine Nachzahlung von 140,-€ ergeben), aber das konnte er nicht nachvollziehen und machte mir stattdessen den Vorschlag, den Verteilerschlüssel auf 1/3 zu reduzieren, was eine Nachzahlung von "nur noch" 340,-€ ausmachen würde.

    Eine Entscheidung, wie wir nun die NK abrechnen werden, ist noch nicht gefallen, gab ihm aber zu verstehen, dass er nicht danach abrechnen könne was er tankt, sondern das er danach abrechnen muß was tatsächlich verbraucht wurde.

    Das ist der aktuelle Stand... und jetzt?
    Mit meinem Vermieter habe ich ein recht gutes Verhältnis (sind per "Du"), deswegen möchte ich auch nicht unbedingt die große Anwaltskeule schwingen, sondern mit ihm zusammen eine Lösung finden, wie die Abrechnung für 2012 und zukünftig verbrauchsgerechter abgerechnet werden kann.


    Danke Euch derweil und
    Viele Grüße
    Ronald

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