Beiträge von saphira

    Wenn einer/eine davon nicht in der Lage ist zu lesen und zu verstehen, dann sollte man besser beim nächsten Vertrag jemanden mitnehmen, der dazu in der Lage ist.

    Schon wieder so schnuggelig hier! :cool:

    Nun denn, beschäftigen wir uns wieder mit den wirklich wichtigen Dingen im Leben. Zum Glück hat sich diese Thematik ja nun in ein paar Tagen erledigt.

    Danke an alle konstrunktiven Antworten.

    Meine Erkenntnis aus der Sache: schließe nie mehr im Leben einen Mindestmietvertrag ab.
    Ende gut, alles gut.

    Wir haben hier jetzt eine Ausführung des Aufhebungsvertrages auf dem Tisch.

    Leider ist die Ablösesumme falsch berechnet worden. (Nicht zulässige Mieterhöhung wurde mit einberechnet). Kann man den Betrag einfach kürzen?

    Ist eine Verrechnung der Ablösesumme mit der Kaution der Wohnung (die ebenfalls nicht korrekt im Schreiben angegeben wurde, da sämtliche Zinsen der Bank fehlen) zulässig?

    Hallo Vermieter,

    danke für die Einblicke "der anderen Seite".
    Ich gebe Ihnen vollends Recht, leider sind es dann sehr oft die Halter, unter denen die Tiere leiden und auch das Wohnobjekt.
    Was Sie nicht wissen können:
    Ich selber engagiere mich sehr intensiv in einem Tierschutzverein. Auch ich bekomme leider so Einiges an Elend mit, unter anderem Fälle von Animal Hording, völliger Verwahrlosung der Tiere. Es ist schrecklich.

    Zum Glück lerne ich auf der anderen Seite durch meine Arbeit auch sehr viele absolut verantwortungsvolle Tierhalter kennen, zu deren Gruppe ich mich und meinen Mann im Übrigen auch zähle. Wir geben viel Geld für hochwertiges Futter, hochwertige Katzenstreu und vor allem Tierarztkosten aus. Alle unsere Tiere erfreuen sich bester Gesundheit und optimaler -wenn nicht sogar schon übertriebener- tierärztlicher Versorgung.

    Vor gar nicht allzu langer Zeit war die Vermietung auch in unserer Wohnung. Da war der Zustand genauso wie bei den letzten Besuchen. Da haben wir uns sogar noch nett über die Mietzen unterhalten.
    Dass die Katzen die Tapeten an zwei Wänden etwas zerkratz haben, ist nicht schön, aber das haben wir inzwischen anstandslos fachgerecht neu renoviert und gestrichen.

    Nach Bekanntgabe unseres Auszugs wird uns schriftlich unterstellt, wir hätten die Haltung der Katzen nicht gemeldet und es riecht bei uns nach Katzenurin. DAS empfinde ich als Frechheit. Und es ist schlichtweg gelogen.

    Unter normalen Umständen würde ich keine Berechnung unterstellen, da sich der Vermieter aber noch auf anderem Gebiet über eindeutig geltendes Gesetzt hinweg setzen wollte, indem man uns Lügen präsentierte, rechne ich hier eben mit allem. Diese Vermietung scheint leider nicht so umsichtig zu sein, wie Sie es sind.

    die Nummer dass eine Wohnung mit Katzen oder Hunden nicht anders riecht ist naiv. Und den Geruch bekommt man nur schwer wieder raus.

    Ich kann nur für Katzen sprechen, lege für die aber absoluten Widerspruch ein!

    Vielleicht haben Sie schon einmal am Fell einer Katze gerochen? Sie riecht nach nichts! Das, was in manchen Wohnungen von Katzenhaltern zu riechen ist, ist höchstens schlechte Katzenstreu, die den Geruch nicht ordentlich bindet, oder ein übermäßig volles Katzenklo, was durch Befall und Aktivität von Bakterien schon ordentlich müffelt.

    Selbst wenn ein Geruch entsteht, wo soll er sich in der Wohnung festsetzen? Wenn, dann nimmt er Polstermöbel in Beschlag. Diese verschwinden für gewöhnlich beim Auszug des Mieters.

    Und wenn man als Vermieter Tierhaltung erlaubt, warum hängt man sich dann einen Wunderbeutel bei Geruch um? Das wäre so, als wenn ich aus allen Wolken falle, weil ich mir beim Kampfsport den Arm breche.

    Man kann sich allerdings auch den Geruch nach einem Tier einbilden, wenn man das möchte.

    Wie gesagt, hier spreche ich nur für Katzen. Über alle anderen Tiere erlaube ich mir mangels Erfahrung kein Urteil.

    Hallo liebes Forum,

    ich versuche unseren Fall so präzise wie möglich zu schildern:

    Am 1. Juni 2011 bezogen wir eine Wohnung, für die wir den mietvertrag für mindestens drei Jahre abschlossen. Die ordentlich Kündigung ist demnach erstmals zum 31. Mai 2014 möglich. Damals stellte das für uns kein Problem dar, heute leider schon.

    Ich verlor im November meinen Job und war arbeitslos, bekam leider nur Hartz IV. Durch einen glücklichen Zufall fand ich schnell wieder Arbeit, allerdings 250 km entfernt. Da wir als Familie gerne zusammen sein wollten, setzte ich die Vermietung darüber in Kenntnis mit der Bitte, ob wir frühzeitig aus dem Vertrag ausscheiden können. Das geschah leider nur per email, sämtlichen Verlauf der Gespräche habe ich aber abgespeichert und kann ihn lückenlos nachweisen.
    Auf meine email wurde mir geantwortet, dass ein frühzeitiges Ende des Vertrages nur möglich sei, wenn wir einen Nachmieter finden würden. Uns wurde großzügig angeboten, dass die Vermietung nach einem sucht.

    Es folgten die ersten Besichtigungen, die leider völlig anders verliefen, als erwartet. Wir sind Katzenhalter, achten aber penibel auf Sauberkeit und haben uns von vielen Leuten bestätigen lassen, dass man die Tierhaltung nicht riecht. Nun wurden wir bereits bei der ersten Besichtigung (Vermieter war anwesend) beschuldigt, es würde bei uns massiv nach Katze und Urin riechen. Zudem wurde uns angekündigt, dass wir eine Komplettrenovierung der Wohnung vornehmen müssen, durch die firmeneigene Malerfirma, da an 2 (!) Stellen die Tapete von der Wand gekratz ist, und wir im Wohnzimmer 4 Regale an die Wand gebohrt haben.

    Wir weigerten uns von anfang an gegen diese Forderung. Selbstverständlich beseitigen wir die Mängel, da dies im Vertrag so festgelegt ist (Klausel wurde bereits anwaltlich gecheckt), wir möchten dies aber gerne selber fachgerecht erledigen.
    Damit begann der Ärger erst richtig. Immer wieder wurden uns mails geschickt, dass es bei uns nach Urin riecht, im Haus wird den Nachbarn erzählt, dass die Wohnung katastrophal aussehe ....
    Es führte so weit, dass mehreren Interessenten abgesagt wurde und der Vermieter die Suche nach einem Nachmieter einstellte, uns aber verbot, selber nach einem Nachmieter zu suchen. Dieses Verbot beachteten wir nicht, die Vermietung lehnt aber bislang jeden möglichen Nachmieter ab. Die Gründe dafür kennen wir leider nicht bzw. sie sind uns unschlüssig.

    Jetzt steht das Angebot, uns gegen eine Ablösesumme von 2 Warmmieten zum 30.4. aus dem Vertrag zu entlassen, wenn die Wohnung in vertragsgemäßem Zustand sei. Die uns schriftlich zugesagte Nachmieterregelung gilt plötzlich nicht mehr. Andernfalls würde noch eine Kündigung zum 31.7. akzeptiert werden.

    Wir waren bereits beim Mieterbund und haben dort auch Ende der Woche einen erneuten Termin.
    Bei den vergangenen Terminen wurde uns geraten, auf nichts einzugehen, was die Vermietung fordert. Aufgrund der Tatsache, dass die Vermietung selber die Nachmietersuche übernommen hat, wären wir automatisch aus der Verantwortung gezogen und müssten nicht für evt. Mietausfälle grade stehen. Zum Anderen trägt der Vermieter wohl bei grundloser Ablehnung von Nachmietern ebenfalls die Ausfallkosten der Miete. Doppelte Absicherung für uns - sagt der Mieterbund.

    Die Vermietung interessiert das leider nicht die Bohne. Es geht sogar weiter. Sie weigert sich, uns die Wohnung am 30.4. abzunehmen, wenn wir die Ablösevereinbarung nicht unterschreiben.

    Problem: wir haben nie im eigentlichen Sinne gekündigt, großer Fehler, da uns das jetzt vorgeworfen wird. Damals wollte ich alles schriftlich machen, woraufhin mir gesagt wurde, es nütze nichts, weil sie ohne Nachmieter eh nichts akzeptieren.

    Wir führen einen kleinen Kleinkrieg derzeit, ich mag nicht mehr und halte es auch für sinnlos, mit der Vermietung weiter zu diskutieren.

    Wie gesagt, wir gehen nochmals zum Mieterbund und holen uns Rat.
    Ich hoffe aber zusätzlich, dass uns hier jemand helfen kann.

    Für Nachfragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

    Viele liebe Grüße und herzlichen Dank im Voraus,
    saphira

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