Hallo zusammen,
hoffentlich liest jemand diese Zeilen und kann mir helfen, da ich kurz vorm Verzweifeln bin und keine Zeit mehr habe.
Mein Fall ist folgender:
Vor ca.3 Monaten habe ich einen Mietvertrag unterschrieben und daraufhin auch meine aktuelle Wohnung gekündigt.
Nun habe ich telef. mit dem Vermieter und dem Vormieter besprochen, dass die Übergabe möglichst bald, also vor dem Termin der im Vertrag genannt wird übergeben wird. Der Vormieter ist auch bereits ausgezogen. Heute, 15 Tage vor dem eigentlichen Datum, sollte die Übergabe stattfinden. Bei dem Treffen war der Hausmeister vor Ort, der stellvertretend die Übergabe vornehmen sollte. Der Hausmeister hat mir einen Zettel vom Vermieter überreicht, dass sich meine Miete um ca. 220€ erhöhen wird, da er dazu das Recht hat (bisherige eigentliche Kaltmiete 550€). Er beruft sich auf das Gesetz, Modernisierungskosten auf die Mieter umzulegen. Tatsächlich wird das Haus gerade von außen besser isoliert, die Balkons, das Treppenhaus und die Fenster neu gemacht. Mir wird auch ein, wenn ich das richtig verstehe, ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt dass nach 2 Monaten wahrgenommen werden kann.
Mein Vertrag ist ein Staffelmietvertrag (feste Mieerhöhung jedes Jahr) und sagt zusätzlich: "Auch bei einem befristeten Mieverhältnis sind Mieterhöhungen nach dem Gesetz zur Regelung der Miehöhe zulässig". Außerdem gilt eine dreimonatige Kündigungsfrist als vereinbart.
Der Hausmeister hat mir heute nicht die Schlüssel gegeben, da ich erst einmal nicht das Schreiben zur Erhöhung der Miete um 220€ unterschreiben wollte und die Übergabe daran geknüpft sei.
Was kann ich nun tun? Doch erst zum 1.5 einziehen und nicht unterschreiben? Wenn ja, darf ich dann direkt wieder gekündigt werden (3 Monate Kündigungsfrist wie oben beschrieben)?
Die erhöhte Miete ist eigentlich auch zu hoch für uns, bzw. wenn wir es von Anfang an gewusst hätten, hätten wir den Vertrag nicht unterschrieben.
Wer ist im Recht? Was kann ich machen?
Vielen vielen Dank schon einmal
Gruß
ciaomao