In unserem 6-Parteienhaus mit zentraler Ölheizung haben sich die Verbrauchskosten pro Einheit in den letzten Jahren versechsfacht. Grund ist, dass mittlerweile 4 Mieter die Ölheizung nicht mehr nutzen, da sie auf Holz umgestiegen sind. Sie haben die Heizung zentral in der Wohnung zugedreht und somit erfassen die Wärmemengenzähler keinen Verbrauch mehr. Für die beiden anderen Mieter ist es mittlerweile günstiger, mit Strom zu heizen. 20 Prozent der Kaltmiete ist für die Heizung zu zahlen, die aktuell für die Ölheizer unwirtschaftlich bzw. zu einem unkalkulierbaren Kostenrisiko geworden ist. Können die Ölheizer die Miete kürzen und wenn ja in welcher Höhe? Am sinnvollsten wäre es natürlich, wenn der Vermieter die Ölheizung ganz abstellt und die Ölheizer auf Strom umstellen. Aber dazu wird der Vermieter kaum zu bewegen sein.
Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!