Beiträge von mieter111

    Hallo,

    in unserem Hochhaus lässt ein Kabelfernsehen- und Internetanbieter Breitbandkabel verlegen. Da viele Mieter dies nicht als eine wert steigernde oder -erhaltende Arbeit am Haus ansehen (welche zur Öffnung der Wohnung verpflichten würde) und wir ohnehin von einer unerträglichen Vielzahl von an Handwerkerarbeiten geplagt werden (HB/HV lässt Haus vergammeln: vermeidbare Schäden entstehen), wurden die Handwerker am 08/09.12. 2012 in mindestens der Hälfte der Whg. (auch in meine) nicht eingelassen.

    Da ich jedoch wochentags tagsüber nicht anwesend sein kann (erst recht nicht im Weihnachtsgeschäft!), und man mit einer Leiter bequem in der ersten Stock kommt, sind sie an zwei Tagen nacheinander in meinen Balkon eingestiegen (der Kabelschacht ist an der Außenwand).
    Dabei haben sie meine Sachen recht rüde beiseite geräumt: mein nicht ganz billiges diBlasi (Faltmoped) sowie eine Laterne fand ich umgekippt auf der Seite liegen.
    Außerdem haben sie Dreck und Müll auf meinem Balkon hinterlassen.

    Was mich aber besonders ärgert, ist die Tatsache, dass sie überhaupt in meinen Balkon eingestiegen sind! Daher meine Fragen:

    Gehört der Balkon juristisch nicht zur Wohnung, für die ja ein besonderer gesetzlicher Schutz besteht? Und wenn nicht, wie ist er als Teil der Mietsache sonst geschützt?

    Welche Gesetze wurden da evtl. verletzt und welche meiner Rechte wurden da beeinträchtigt? (Natürlich gerne mit Angabe von Paragraphen,damit ich mich da auch etwas einlesen kann. Da die beteiligten Firmen nicht mit sich reden )

    Kann ich eine gerichtliche Verfügung erreichen, welche das Einsteigen in meinen Balkon verbietet?

    Da mit den beteiligten Firmen nicht zu reden ist, werde ich wohl mit dem Zaunpfahl des Strafrechts winken müssen oder ggf. eine Anzeige verfassen.

    PS: den nächsten Termin hat die ausführende Firma für den 19.01. 2013 angesetzt, da bin ich da und werde meinen Balkon bewachen.

    Immer wieder die Polizei rufen, dann muss der Störenfried nämlich irgendwann die Einsätze bezahlen. Die Anzeige wegen Ruhestörung wurde von der Polizei ja schon angesprochen - und bessere Zeugen als die Polizei gibt es nicht. Also mache sie - und bei der nächsten Randale eine Folgeanzeige wegen Wiederholungsfall.
    Irgendwann wird es ihm entweder zu teuer oder er wir zu gerichtsnotorisch.

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