Sicherlich hast Du mit deiner Rechnung recht. Es lohnt sich eigentlich nicht eine große Welle zu starten. Mir geht es dabei eigentlich ums Prinzip. Obwohl ich eigentlich kein Prinzipienreiter bin. Wenn diese Steckdose auch mal von anderen genutzt werden würde, aber nicht mal unsere Hauswartsfrau nutzt sie zum Rasen mähen, was dann völlig legitim wäre. Mich würde ja vor allem immer noch interessieren ob eine Eigentümerversammlung überhaupt solch einen Beschluss fassen kann, wo alle (auch die, die nicht mal ein Auto besitzen) für die Kosten eines einzelnen aufkommen müssen.
Vielen Dank und Grüße aus Berlin
Beiträge von Ikke53
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Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Mein Mietvertrag kann ich glaube ich nicht zu Rate ziehen, der stammt noch von 1975, da gab es bei uns noch keine Eigentumswohnungen. Unsere damalige Verwaltung bestand aus einem netten älterem Ehepaar mit denen man alles noch persönlich besprechen konnte. Heute lebt unser Eigentümer in Israel unsere Verwaltung ist ein Riesen Unternehmen. Meine Idee wäre eigentlich in der nächsten Umlagenabrechnung den Posten Hausstrom zu reklamieren, mit der Aufforderung den verbrauchten Strom von dem besagten Mitbewohner hinaus zu rechnen. Wobei das nicht möglich sein wird, da an der Steckdose kein Verbrauchszähler geschaltet ist.
Ob ich damit eine Chance habe?? -
Ich brauche mal Hilfe in folgendem Problem.
Ich wohne in einer Wohnanlage als Mieter, alles Eigentumswohnungen mit 90 Wohneinheiten und 10 PKW Stellplätzen.
Seit mehreren Jahren ist auf unserem Hof eine Außensteckdose (ohne separatem Stromzähler) installiert. Diese Steckdose wird seit mehren Jahren ständig von einem Mitbewohner (Wohnungseigentümer) benutzt um seine Fahrzeuge mit Strom zu versorgen damit seine Autobatterien immer Einsatzbereit sind. Mit ständig meine ich 24 Stunden rund um die Uhr. Er hat drei Fahrzeuge auf dem Hof zu stehen. D. h. das immer ein Fahrzeug mit dem Hausstrom verbunden ist. Bei meiner Nachfrage bei unserer Hausverwaltung ob das rechtens ist, schließlich zahlen ja alle Mitbewohner über die Nebenkosten die Stromrechnung, wurde mir mitgeteilt, dass die Steckdose für die Stellplatznutzer installiert wurde um mal das Auto aus zu saugen. Außerdem wäre eine Installation eines separaten Stromzähler zu teuer. Zu anderem wären die Stromkosten aufgeteilt auf 90 Wohneinheiten für jeden einzelnen ja wohl nicht so hoch.
Zufällig ist mir letztens ein Protokoll der letzten Eigentümerversammlung (zu der ich als Mieter ja keinen Zugang habe) in die Hände gekommen, wo sogar dem zugestimmt wurde das diese Steckdose auch zum Batterieerhalt genutzt werden darf. Und alle müssen zahlen, auch die die gar kein Auto haben.
Jetzt meine Frage: kann so etwas überhaupt eine Eigentümerversammlung entscheiden das alle für einen einzelnen zahlen müssen.
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