Beiträge von LiamGrimson

    Danke für die Kommentare soweit.

    Ich bin mir durchaus bewusst, dass man das "von beiden Seiten betrachten muss" - ABER insbesondere seit der "netten Bemerkung des Mitarbeiters" frage ich mich schon ob das alles so sein kann. Schließlich scheinen die das schon eher witzig zu finden, wie die Bewohner darunter leiden. :(

    Es kann doch nicht wirklich wahr sein, dass man (grob geschätzt) ein viertel des Jahres mit so einem Terror leben muss. (Zumal die geringe Miete in meinen Augen ja dahingehend angmessen ist, da man ohnehin fast jedes Geräusch aus Nachbarwohnungen mitbekommt.

    Des Weiteren muss man vielleicht noch anmerken, dass mein Badzimmer schon seit Einzug (vor mehreren Jahren) saniert zu sein scheint. Allerdings muss man dazu anmerken, dass ich mir schon einige Male einen Fachmann holen musste, da regelmässig (ca 2x im Jahr) die Abflüsse von Dusche und Wachbecken verstopfen und nur noch mit einer "Spirale" mechanisch wieder frei zu bekommen sind. Die Ursache ist offenbar, dass man (so die Aussage des Fachmannes) bei der Sarnierung am falschen Ende gespart hat ("Pfusch" war das Wort) und nur ein Ablaufrohr mit einem Durchmesser von etwa einem Zoll für den Ablauf von Dusche und Waschbecken eingezogen hat. Der Fachmann meinte, dass dadurch das Rohr regelmässig immer wieder verstopfen werde. Eigentlich müsse alles aufmachen um ein den Standarts entsprechendes Rohr einzuziehen. (Und ja, ich habe so ein Haarefangsieb in der Dusche, aber Rasierreste gehen da immer durch.)
    Möglicherweise wird also ein ähnlicher "Pfusch" auch in den anderen Wohnungen umgesetzt...

    Was die Verstopfungen dagegen angeht, bleibe ich als Mieter zudem immer wieder auf den Kosten für die immer wieder nötige mechanische Reinigung sitzen, da das wohl unter "Kleinreparaturen" in der Wohung fällt...

    Andererseits wäre DAS ja durchaus auch ein Grund mein Bad wirklich mal richtig zu sanieren, wobei ich dann wohl einen Monat kein Bad hätte, die Wohnug (1Zi) also damit faktisch unbewohnbar und somit für diesen Monat mietfrei werden dürfte. Oder sehe ich das falsch?

    Hallo!

    Ich bin langsam am Ende mit meiner Geduld, daher möchte ich nun hier kurz meine Situation beschreiben und hoffe auf ein paar Tipps.

    Ich wohne in Berlin in einem Haus mit ca. 30 Wohneinheiten. Seit "einiger Zeit" lässt unser Vermieter/Hausverwalter nach und nach die Badezimmer renovieren. Für jedes Bad handelt es sich dabei jeweils um einen Zeitraum von etwa 4 Wochen.

    Da unser Haus generell schon relativ 'hellhörig' ist (man kann den Nachbarn i.d.R. beim Verkehr oder dessen TV-Programm zuhören) ist es dabei völlig egal in welcher Etage die Baumassnahme gerade stattfindet. Das Hämmern und Herunterfallen der Fliesen und des Schuttes ist dabei unüberhörbar! Meistens wird man irgendwann zwischen 8h und 9h durch einen Schlagbohrer oder besagtem Hammer wortwörtlich aus dem Bett geworfen. Das ist besonders belastend, da ich häufiger bis spät in die Nacht arbeite. Dazu kommen dann in seltenen Fällen (wenn auch nur für wenige Stunden) Wasserabstellungen.

    Ja, es ist sogar schon vorgekommen, dass ein Mitarbeiter des Vermieters sich mit einem der Bauarbeiter darüber lustig gemacht hat, dass "binnen weniger Minuten nach dem morgendlichen Beginn der Arbeiten, dass Haus leer sei, weil alle Mieter aus dem Haus strömen".

    Bei den ersten Baumassnahmen dachte ich noch, dass man diese Situation mit Geduld schon überstehen werde. Es geht aber nun schon über einen langen Zeitraum so: Einige Wochen/Monate 'Ruhe' und dann ist die nächste Einheit dran und es gibt wieder für etwa einen Monat jeden Morgen ab etwa 8h diesen "Terror" im Hause.

    Neues Bad hin oder her. Das muss man doch nicht hinnhehmen, oder? Der Vermieter sieht sich leider im Recht, da es ja Baumassnahmen "zu Gunsten der Mieter" seien.

    ---

    Was kann ich also tun? Ich habe schon ein wenig recherchiert im Hinblick auf eine Mietminderung, aber erstens gibt es da offenbar eine sehr große Spanne von 5% bis hin zu 60% der Kalt(?)miete und zweitens weiss man ja nie so genau wie lange es dieses Mal dauern wird. Mal sind es "nur" 2-3 Wochen ein anderes mal ist es dann ein ganzen Monat oder mehr.

    Ein Umzug kommt leider aus mehren Gründen nicht mehr in Frage, unter anderem auch, weil die Wohnung für Berliner Verhältnisse sehr billig ist.

    Danke schon mal für eure Tipps.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!