Am 15.1. bekam ich einen Anruf der Nachmieter, daß die Küche am 24.1. eingebaut werden sollte.
Das war nicht dein Problem, so lange du Miete bezahlst, gehört die Wohnung dir.
Da dies nicht wirklich in meinen Zeitplan passte und ich da sicherlich noch in der Renovierungsphase wäre, einigten wir uns soweit, die Nachmieter erledigen die Renovierung, können ab sofort in die Wohnung und ich stelle noch 2 Eimer Hochwertige Farbe zur Verfügung (sollte wohl für ne 2 Zi Whg reichen. Damit war die Vermieterin anfangs einverstanden.
Hoffentlich gibt es für dieses Einverständnis verlässliche Zeugen.
Am 18.1. war übergabe. Die Wohnung war komplett nass aufgewischt und alles sauber, bis auf ein paar Spinnweben aussen an den Fenstern, was die Vermieterin bemängelte.
Nirgendwo steht geschrieben, dass die Fenster frisch geputzt sein müssen. Also Schikane der VM.
Nun solle ich noch weitere evtl. benötigte Farbe und Renovierungsmittel besorgen da die Nachmieter 2 mal streichen wollen. Damit gab ich mich nicht zufrieden, da ich mich mit den Nachmietern privat geeinigt hatte. Ich sagte schlußendlich, da mir die Diskussion auf die Nerven ging, ich renoviere selber und Schlüsselübergabe ist dann am 31.1.
Richtige Reaktion. Mit solchen Kleingeistern sollte man niccht diskutieren.
Ihre Reaktion sah dann so aus: Sie möchte nicht mehr daß ich renoviere und ich solle nun das Grundstück verlassen, sie erteilt mir ab sofort Hausverbot.
Das ist Unsinn, denn einem Mieter kann der VM kein Hausverbot erteilen.
Von den 800 Euro Kaution wurde mir kurz danach 500 Überwiesen. Der Rest mit Nebenkostenabrechnung.
Das ist insoweit richtig, weil der VM für die Abrechnung der Betriebskosten einen Teil der Kaution zurückbehalten kann.
Diese ging mir die Tage zu. Dort wurde mir 89 Euro für Diverses und Farbe berechnet. Zinsen der Kaution waren auch keine aufgeführt. (800 Euro, 5 Jahre Miete).
Die Berechnung der Farbe ist illegal, die Zinsen aus der Kaution stehen dir zu. Bei 1% Sparbuchzinsen wären das für 5 Jahre 40,- Euro.
Hat sie dazu das Recht mir nun doch die Renovierungsmittel in Rechnung zu stellen, obwohl sie mir nicht die Möglichkeit gab selber die Arbeiten durchzuführen? Und könnte ich seit dem Zeitpunkt des Hausverbotes eine Mietrückzahlung der 13 Tage verlangen? Für die Kaution ist sie doch verpflichtet, diese Zinsbringend anzulegen,oder habe ich da keinen Anspruch darauf?
Ich wäre für Tips sehr dankbar, da ich mit meinem Sohn auf jeden Euro angewiesen bin.
Danke
Torsten
Also, alles zusammenrechnen (Farbe, Zinsen, Mietüberzahlung) und über diesen Betrag einen Mahnbescheid bei Gericht beantragen. Das geht auch online über diese Seite: https://www.online-mahnantrag.de/omahn/Mahnantrag?_ts=7076266-1291363476704&Command=start
Dann geht alles weitere seinen Gang bis vors Gericht.