Hallo Berny,
"War wohl nicht vertraglich vereinbart, also: Gutheit ist Dummheit. Und Rechte oder sentimentale Zugeständnisse kannste daraus nicht ableiten"
Da hast du Recht!
"Am Ende der 1 1/2 h Auseinandersetzung schlug ich vor am Folgetag [1.8.] gegen Spätnachmittag / Abend die endgültige Übergabe zu machen und gewisse Dinge behoben zu haben.
Das ging von seiner Seite aus nicht. Sein Vorschlag war dann Freitag 03.08. was von meiner Seite aus nicht ging."
Warum nicht Sa oder So?
War leider nicht möglich da ich von Freitag bis Sonntag Abend nicht da war. (Hatte ich vergessen zu erwähnen)
"Zum Schluss haben wir uns auf Montag 06.08 geeinigt."
Also ist der spätere Termin nicht allein von Dir verschuldet.
"Gegen Ende dieser erneuten Auseinandersetzung gestand ich ihm zu, die im voraus bezahlte Küchennutzungsgebühr von 75 € ( für August bis Dezember) einzubehalten und mir die komplette Kaution auf meine Konto zu überweisen.
Erst kam es mir so vor als wäre es für ihn in Ordnung... doch er hat eben mal kurz aufgerundet und 150 € daraus gemacht.
FÜR MIETE VOM 01.08. - 06.08.!"
Hä...?
...? Er hat es sich herausgenommen mir, durch die "ständige" Verschiebung der Übergabe, diese Tage in Rechnung zu stellen.
Was ich lächerlich finde, da er nicht vor hat diese Wohnung in naher Zukunft weiter zu vermieten - dementsprechend kann er nicht einmal Mietausfall geltend machen.
"Nach meinem Einwand hat er dann 10 € abgezogen und wir mir nun die Kaution - 140 € (hoffentlich bald) überweisen."
Komische "Geschäfte"...
Absolut!!!
"Darf er für diese 6 Tage nachträglich noch Miete kassieren? ![]()
Immerhin wurde mein Vorschlag, die Abnahme einen Tag später zu machen - von seiner Seite aus abgeschmettert."
Nicht abgeschmettert, sondern abgelehnt.
Wenn ich dies alles nicht für zu kleinkariert und kindisch halten würde, würde ich mir überlegen, einen vereinbarten Betrag (gab es Zeugen bei den Treffen?) zu ermitteln und diesen zu fordern.
Ja es gab Zeugen ( meine Eltern ). Die wollte er am liebsten rausschmeissen - ging aber nicht
da ich ja noch die Mieterin bin :p
Steigerungen wären Mahnbescheid, Rechtsanwalt, Gericht...
Ein dreistelliger Streitwert würde dann beim Verlieren vierstellig kosten.
An so etwas in der Art habe ich auch schon gedacht. Dieser Mensch hat mich etliches an Nerven gekostet. Diese Aktion mit der nachträglichen Miete ist nur ein kleiner Teil dessen was abgelaufen ist.
Doch leider fehlt mir der nötige Rechtschutz und auch im Mieterbund bin ich nicht. Ich fürchte ein Streit mit Rechtsanwalt.. Gericht... etc. würde für mich wohl eher negativ ausgehen ![]()
Momentan bin ich froh das alles hinter mir liegt. Das einzige was mich noch etwas "zittern" lässt ist die Nebenkosten Schlussrechnung... Es hat wohl Tagelang das Hof Licht gebrannt.. das natürlich nur ich angelassen haben kann ![]()
(Ich war in diesem Haus die einzige Mieterin, aber seine Frau und er waren mind. alle zwei Tage da wg. Garten.. etc.)
Nunja, egal wer dort irgendwann einziehen mag. Demjenigen wünsche ich Viel Glück ![]()