Das lässt sich so konkret gar nicht analysieren. Ja, euer individueller Verbrauch ist ein Ansatz, allerdings zahlt ihr (sofern es ein Mehrfamilienhaus ist) auch "Grundkosten" für Heizung und Warmwasser. Diese Kosten, die auf Grundlage der Wohnfläche umgelegt werden, könnt ihr nicht beeinflussen.
Man könnte theoretisch auch einen Preis pro kWh Energie berechnen, aber auch das wäre eher eine Milchmädchenrechnung.
Allein die jeweiligen Witterungsbedingungen einer Abrechnungsperiode können einen großen Unterschied ausmachen.
Wir rechnen für 2021 beispielsweise mit höheren Kosten, da der Frühling praktisch nicht vorhanden war. Da wurde teilweise bis in den Mai geheizt.
Lange Rede, kurzer Sinn: Der allgemeine Preisanstieg ist nur ein kleiner Aspekt, wenn man das wirklich analysieren will.
Wir heizen auch sehr wenig.
Ich hoffe aber nicht mit nur einem oder zwei Heizkörpern. Das ist der klassische Mieterfehler.
vielleicht verbrauchen wir auch zuviel
Zuviel gibt es eigentlich nicht. Man soll sich in der Wohnung ja auch wohlfühlen.
Mal als Tipp: Macht doch einfach mal bei Excel eine Vergleichstabelle von 17-19 und schaut, wie sich die Kosten der einzelnen Betriebskostenarten entwickelt haben,
Dann weißt Du konkret, was teurer geworden ist und was nicht.