Beiträge von Sinic

    Hallo,

    ich habe ein paar Fragen zum Thema Baustelle am Nachbargrundstück.

    Wir wohnen in einem 4 Parteienhaus der KSG, direkt hinter unserem Grundstück grenzt ein Kindergarten an. Nun wissen wir von dessen Mitarbeitern "inoffizíell" das der Kindergarten ausgebaut und angebaut wird. Dazu wurde der Zaun schon Ende letzten Jahres entfernt und ein Bauzaun direkt an unserer Hauswand entlang aufgestellt (dadurch entfällt schonmal ein ca 3m breiter Rasenstreifen der zu unserem Grundstück gehört, der aber von niemandem genutzt wurde). Nun wissen wir vom Kindergarten, dass wohl geplant wird eine 2. Etage aufzustocken und außerdem das Gebäude in Richtung unseres Hauses (auf der Seite befinden sich die Badezimmerfenster von 2 Parteien) und Grundstücks anzubauen (ich gehe davon aus, dass der Mindestabstand so gerade eben eingehalten wird).
    Vor unserem Haus befindet sich ein weiterer, breiterer Grünstreifen mit Wäscheleinen (die niemand nutzt), der natürlich auch zu unserem Grundstück gehört. Auf der Seite haben wir auch Balkone, die im Erdgeschoss in ca. 2-3m Höhe hängen. Nun wurde da mit Hölzern die Baustellenzufahrt für LKWs abgesteckt, an der engsten Stelle weniger als max. 0,5m (habe nicht gemessen, sieht aber weniger aus) an unserer Hauswand und unserem Fenster vorbei, auch max 0,5m (eher weniger) von unserer Balkonbrüstung entfernt. Durch die Baustellenzufahrt entfallen natürlich einige Parkplätze, die in unserer Straße eh schon recht knapp sind, da wir alle in der Straße keine Stellplätze haben, sondern nur an der Straße parken können. Der Kindergarten hat 5 Parkplätze für Angestellte, die Anwohner parken irgendwo auf der Straße, dort findet man so schon keinen Parkplatz, in den Seitenstraßen ist es nicht anders. Werden die Mülleimer geleert, fährt dieser LKW meist auf einer Seite halb über den Gehweg weil es so eng ist.
    Nebenbei werden wir durch den 2. Stock des Kindergartens gar keine Sonne mehr auf irgendeiner Hausseite haben, bisher war diese nur auf der Seite mit den Wäscheleinen.
    Durch die Baustellenzufahrt können uns die LKW-Fahrer dann durchs gesamte Wohn- und Esszimmer bis in die Küche schauen und durchs ganze Computerzimmer ins Schlafzimmer (wir wohnen im Erdgeschoss). Wir wollen ja auch nicht den ganzen Tag nur die Rollos unten lassen... Den Balkon können wir dann wahrscheinlich auch nicht mehr nutzen, da eine Baustelle ja auch Bauschmutz und Staub verursacht. Gerade im Sommer ist das natürlich nicht schön, da wir auch öfter am Balkon sitzen bei schönem Wetter und (mit einem Elektrogrill der niemanden belästigt!) grillen. Lüften dürfte wegen dem Staub und Schmutz auch nicht mehr so oft möglich sein, außer vielleicht in Küche und Gäste-WC, die weiter weg sind. Unser Schlafzimmer liegt natürlich auch in direkter Baustellennähe, gegenüber vom Computerzimmer und Bad. In der Woche stehen wir zwar früh auf, aber gerade am Wochenende möchte man ja mal ausschlafen, der Baulärm wird ja nicht zu überhören sein.

    Unser Vermieter, die KSG, hat sich noch gar nicht dazu geäußert. Offiziell wissen wir gar nichts von alledem.

    Muss der Vermieter nicht die Mieter des Hauses über so etwas informieren? Da schon abgesteckt wurde, wo sich die Zufahrt befinden wird, fangen die ja sicher bald an.
    Darf die LKW-Zufahrt überhaupt so eng an der Hauswand und Balkon her verlaufen? (s. Bilder mit Absteckung)
    Und gibt es Anlass zur Mietminderung?

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