Beiträge von Sibb

    Witzig... genau diesen Link wollte ich eben posten.

    Also aus den Urteilen der angegeben Gerichte liege ich so ziemlich an der Grenze, eine Mietminderung zu veranlassen. Bin jedenfalls froh, doch nicht ganz "unnormal" zu sein, wie ich es nach den vorherigen Posts dachte :D

    Ich werde sicher nochmal das Gespräch mit meinem Vermieter suchen. Die Wärmebilder sollten dann nur unterstützend sein, um ihm zu zeigen, dass es nicht an unserem fehlenden Wärmeempfinden liegt :)

    Ok, das mit den Nebenkosten habe ich verstanden.

    Also bleibt mir nur ausziehen??

    Wir sind ja schon auf Wohnungssuche, nur ist diese in der Gegend recht problematisch. Ich dachte, es gibt Vorschriften, wieviel Grad eine Wohnung mindestens haben sollte etc. und ich kann darauf eine Mietkürzung erreichen, welche ich dann in zusätzliche Heizgeräte stecke...


    Ja, kann er. Ich sage Ihnen auch warum.
    Wenn Sie nur einmal im Jahr zur Endabrechnung zahlen würden, müsste der Vermieter Ihnen die laufend anfallenden Kosten bis zu einem Jahr zinslos stunden. Das würden Sie auch nicht gern tun wollen, zumal es sich doch schon um ein Sümmchen handelt. Verstanden?

    Ich zahle doch jeden Monat im Voraus. Und meines Wissens muss der Vermieter die Nebenkosten einmal jährlich zahlen. Also gebe ich ihm damit doch ein zinsloses Darlehen und nicht er mir?!

    Bei -20° C Kälte herrschen schon mal andere Bedingungen als bei + 20°. Die Heizleistung für Wohnungen wird ingenieurtechnisch berechnet und entsprechend mit Heizanlagen versehen.
    Diese überbrücken zwar kurzfristige strenge Kälte, aber bei andauernden sehr strengen Frost kühlen die Wände sehr stark ab und da muß man mehr heizen. Für die russische Kälte ist der Vermieter nicht verantwortlich!

    Das heißt, ich muss mit meiner 8-monatigen Tochter damit leben, dass ich eben bei zwei Tagen von -20°C nur noch 16°C in meiner Wohnung habe?
    Ich habe als Detail vielleicht vergessen, dass unsere Heizungen Tag und Nacht auf höchster Stufe laufen und trotzdem kein Erfolg zu spüren ist. Und auch in der Galerie sind statt 16°C vielleicht 17°C (oder maximal 17,5°C).
    Vielleicht sollten dann die Ingenieure nochmal "nachingenieuren", denn meiner Meinung nach würde doch eine Heizung auf mittlerer Stufe normale Zimmertemperatur bringen und auf höchter Stufe eben die gewünschten paar Grad mehr, wenns doch mal frostig wird. Jedenfalls war das in meinen bisherigen Wohnungen so.

    Der Einsatz einer Thermokamera bringt nichts und würde nur zu Ihrer Selbstbefriedigung dienen.

    Doch, sie zeigt mir, wo Kältebrücken vorhanden sind und evtl. die Isolierung nicht ausreicht, oder doch nicht?

    Hallo zusammen,

    da ich keine genaue Kategorie wusste, habe ich mich für das allgemeine Forum entschieden, ich hoffe, das passt so :)

    Ich habe als Mieter ein paar Probleme, was das Heizen unserer Wohnung betrifft:

    Wir wohnen seit 2 1/2 Jahren in einer Dachgeschosswohnung. Die Räume sind relativ groß, wir haben eine Loggia mit großen Fenstern und eine Galerie nach oben. Wir haben schon im ersten Winter gemerkt, dass es recht lange dauert, bis die Wohnung warm wird. Je kälter es draußen ist, desto länger dauert es. Jedoch sind wir nie über 21°C gekommen - nur, wenn wir mal Besuch hatten und die Leute dann die Wohnung "aufheizten". Wir hatten damals unserem Vermieter Bescheid gesagt, welcher sich aber mit Phrasen à la "Das hatten wir ja noch nie!" und "Die Vormieter hatten nie was gesagt!" herausredete. Naja, unsere Heizkörper wurden nochmal überprüft, da der Wasserzulauf wohl nicht richtig funktionierte, das war alles. Wir waren der Meinung, dass ein großer und ein kleiner Heizkörper für das große Wohnzimmer und die darüber liegende Galerie nicht ausreichten, was er aber abwies, weil er sich das "nicht vorstellen könne".
    Nungut, wir versuchten unser Heizverhalten zu "optimieren" und gaben uns mit ca. 20°C zufrieden. Es gab ja auch keine sooo frostigen Winter, von daher passte das schon.
    Dann kam die erste Nebenkostenabrechnung: über 200,- € mussten wir nachzahlen.
    Im zweiten Winter verlief das Ganze ähnlich, aber der war ja auch nicht so kalt, dass wir frieren mussten. Um die Nebenkosten aber etwas geringer zu halten, haben wir automatische Thermostate an den Heizkörpern angebracht. Das nützte nicht allzuviel, da die zweite Abrechnung uns nun über 300,- € kostete.
    Darauf bekamen wir schriftlich eine Bitte, unsere Nebenkosten um 30,- € im Monat aufzustocken. Dem kam ich nicht nach, da ich der Meinung bin, nur das zahlen zu müssen, was im Mietvertrag steht. Und lieber lege ich jeen Monat etwas beiseite, kassiere selbst die Zinsen und zahle dann am Jahresende nach.
    Jetzt bekamen wir aber ein weiteres Schreiben mit einer erneuten Bitte der Anpassung.

    Frage 1: Ist der Vermieter dazu berechtigt, die Nebenkosten einfach aufzustocken? Oder kann ich als Mieter selbst entscheiden, ob ich diese Anpassung monatlich oder eben jährlich zahle?

    Nun gehts aber weiter. Wir haben dieses Jahr Nachwuchs bekommen. Nun ist das der erste Winter unserer kleinen Tochter und gerade jetzt bei den eisigen Temperaturen haben wir wieder mit der Kälte in der Wohnung zu kämpfen. Bei -20°C draußen haben wir morgens nichtmal 16°C im Wohnzimmer. Das ist für unsere Kleine deutlich zu kalt. Wir haben einen elektrischen Heizstrahler, mit dessen Hilfe wir in ein paar Stunden wenigstens die 20°C wieder erreichen. Außerdem haben wir zusätzlich alle Fenster mit Dichtungsbändern abgedichtet und die Türen an der Unterkante mit einem Zugschutz versehen. Mehr fällt uns dann auch nicht ein.
    Mein Verdacht ist außerdem, dass die Wände und auch die Fenster der Loggia zu wenig isolieren, da diese immer eiskalt sind. Um die Fenster merkt man meist auch immer einen kleinen kalten Hauch, was ja eigentlich auch nicht sein dürfte.
    Ich werde diese Woche noch die Möglichkeit haben, eine Thermokamera auszuleihen, dann kann ich von der Wohnung ein paar Wärmebilder machen, dann sieht man mehr.

    Nun weiß ich nicht so recht, wie wir uns verhalten sollen. Wenn die Heizung so eingestellt wird, dass sie mehr heizt, haben wir doch bald 500,- € an Nebenkosten nachzuzahlen! Inwiefern ist der Vermieter eigentlich dazu berechtigt, Nachzahlungen einzufordern, wenn die Isolierung nicht stimmt? An wen kann ich mich da noch wenden, ohne dass es viel Geld kostet (wie z.B. Gutachter etc.)?

    Zusätzlich sollte ich vielleicht erwähnen, dass unser Vermieter diesbezüglich nicht ganz kooperativ ist, sodass wir die letzten Winter auch nicht all zu hartnäckig waren und eben versucht haben, uns selbst zu helfen.

    Vielleicht hat jemand ein paar Tipps?! Vielen Dank schonmal!

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