Guten Tag beisammen,
ich hoffe Ihr könnt mir den ein oder anderen Tipp geben, ohne dass ich mich als Neuer erst durch das gesamte Forum wuseln muss.
Ich lebe in einem Hamburger Hochhaus der SAGA/GWG mit insgesamt 42 Mietparteien.
Das Haus wurde diesen Herbst/Winter über "Kernsaniert", sprich sämtliche Leitungen und Rohre: Wasser, Heizung und Elektrik wurden erneuert. Dazu gibts natürlich eine gepfefferte, gestaffelte Mieterhöhung über die nächsten Jahre hinweg. Klar.
Das Problem:
Die Arbeiten wurden teils auf billigstem Niveau durchgeführt, und weisen entsprechend erhebliche Mängel auf.
Im Detail gehts mir um die Einfassungen der Heizungsrohre bzw der Isolierung in den Deckendurchbrüchen, die mangels Kompensionsmantelung lautstark mit dem Beton reagieren.
Diese geben fast rund um die Uhr ein schier unerträgliches lautes "Knacken", nein eher "Knallen" von sich... und dabei spreche ich nicht von den üblichen Dehnungs- oder Luftblasengeräuschen einer großen Heizungsinstallation... sondern von einer massiven Belästigung die mich Tag und besonders Nachts manchesmal um den Verstand bringt.
(Erinnert zuweilen an nen gehässigen Kobold mit nem Schlagzeug, der besoners nachts zur Höchstleistung auffährt)
Und nicht nur mich: auch meine Gäste fassen sich an den Kopf und sagen dass sie sowas in dem Ausmaße noch nie erlebt haben.
Ich hatte den "Sachverständigen" der Vermietergesellschaft vor Ort. Leider gabs in dem Moment den Vorführeffekt, und die Rohre verhielten sich ausnahmsweise mal moderat.
Der knappe Kommentar nach etwa 3 Sekunden: "Ich hör hier nix!" und schon hatte der die Tür hinter sich zugeknallt.
Was soll ich nun tun bevor ich hier durchdrehe?
Dieses Knacken und Knallen bringt mich um jeden Schlaf!
Doch ohne rechtlichen Zwang wird hier nicht nachgearbeitet werden. Im Gegenteil - man wird eher versuchen mich einzuschüchtern und aus der Wohnung zu vergraulen.
Ist das rechtens? Muss ich mir das gefallen lassen? Ich denke nicht, oder? Fragt sich nur - wie kann ich erreichen dass die HeizungsInstallation nachgebessert, und schallisoliert wird?
Einen Anwalt kann ich mir definitiv nicht leisten!
Geschweige denn einen Gutachter... wobei vermutlich eine Belästigung im rechtlichen Sinne eh erst bei einem Schalldruck jenseits eines startenden Jets vorliegen würde, und den erreicht das Geknacke dann eben doch nicht.
Ich bin absolut ratlos... und unter enormem nervlichen Druck hier!
Darum hoffe ich dass ich vielleicht hier einen Tipp bekommen könnte.
Dankbare Grüße und ein schönes Wochenende Euch,
der Wehrmann, HH