Hallo, guten Tag. Ich brauche dringend eine unparteiische Meinung. Wir wohnen in einem 2-Familienhaus und das ganze Haus wird durch zwei Kachelöfen im Winter geheizt. Diese Kachelöfen befinden sich in unserer Mietwohnung Parterre und die obere Wohnung der Vermieterin wird mitgeheizt (eine andere Heizung hat sie nicht). Das Inbetriebhalten der beiden Öfen, also Holz nachlegen alle 2 Stunden, Aschefach leeren, Holz aus dem Schuppen holen für den jeweiligen Tag erledigt alles mein Mann, bzw. ich halte die beiden Öfen den ganzen Tag am Brennen. Nun kam sie heute schon wieder mit einer Mieterhöhung von 110 €. Ich habe sie daraufhin gefragt, wie das eigentlich mit der Arbeitsleistung meines Mannes aussieht, Wir benötigen pro Tag ca. 1 Stunde für alles und bei 7 Monaten Heizperiode kommt ganz schön was zusammen. Wenn man das nur mal mit dem Mindestlohn für 7 Monate berechnet ist der Anteil für die Wohnung der Vermietern ganz schön hoch. Sie besteht aber auf der Mieterhöhung und es kümmert sie nicht, wieviel Stunden wir investieren, um ihre Wohnung mitzuheizen. Wir haben immer pünktlichst unsere Miete bezahlt, halten das ganze vordere Grundstück in Ordnung (Gartenpflege, Kehren, Bäume schneiden usw.). Jetzt hat sie uns gekündigt mit einer 6-monatigen Frist, weil wir die Erhöhung der Miete nicht zahlen wollen und sie nimmt sich einen Anwalt: Begründung unhaltbare Zustände.